Edeka und Brauerei-Riese - Preisstreit um Bier beigelegt
Beck's, Franziskaner und San Miguel: Bei mehreren Biermarken gab es über Wochen bei Edeka nur ein reduziertes Angebot. Jetzt aber ist der Streit um höhere Bierpreise zwischen der Supermarktkette und dem Brauerei-Riesen AB Inbev beigelegt.
Alle Artikel könnten wieder bestellt werden, teilte Edeka auf Anfrage mit. Weiterführende Angaben machte die Edeka-Zentrale in Hamburg nicht. Sie verwies auf Wettbewerbsgründe.
Großer Preisstreit
Edeka gehört der länderübergreifenden Einkaufsgemeinschaft Everest an, die ebenso in den Preisstreit involviert war. Zunächst berichteten die Fachmedien "Inside Getränke" und "Lebensmittel Zeitung".
10 Biermarken betroffen
Im November war bekanntgeworden, dass Edeka Bestellungen bei AB Inbev reduziert hatte. Betroffen waren demnach zehn Biermarken - etwa Beck’s, Corona, Franziskaner, Löwenbräu und San Miguel, in verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen.
Preiserhöhung größer als Kostensteigerungen?
Edeka begründete den Schritt mit einer geforderten Preiserhöhung des Brauereikonzerns, der als der weltweit größte gilt. Die Forderung sei nicht von Kostensteigerungen gedeckt gewesen, kritisierte der Händler. Eine Stellungnahme von AB Inbev lag nach Anfrage kurzfristig nicht vor.