BMW meldet Gewinneinbruch um ein Drittel im Q2 2026
Nedeljkovic vor Bewährungsprobe - Gewinneinbruch bei BMW
BMW gerät ins Schleudern: Der Gewinn des Münchner Autobauers ist im zweiten Quartal 2026 um mehr als ein Drittel eingebrochen.
Für den neuen Vorstandschef Milan Nedeljkovic beginnt die Amtszeit damit gleich mit einer Bewährungsprobe.
Herausforderungen in China
Besonders der chinesische Markt mache BMW zu schaffen, da dort die Verkäufe stark eingebrochen seien. Was einst der Schlüssel zu hohen Gewinnen war, hat sich zu einem schwierigen Terrain entwickelt. Der einbrechende Absatz um fast ein Drittel zeigt die Probleme, die der verstärkte Wettbewerb in China mit sich bringt.
Neuer Chef mit schwerem Start
Milan Nedeljkovic, der im Mai das Ruder übernommen hat, muss sich schnell auf Herausfoderungen einstellen. Mit einem angekündigten Stellenabbau von 8.000 Jobs und einem Abfindungsprogramm in Deutschland versucht der Konzern, sich auf die wirtschaftlichen Herausforderungen vorzubereiten.
Blick auf die Finanzen
Das operative Ergebnis im Automobilbereich ist um über 60 Prozent gesunken, während BMW mehr mit seinen Finanzdienstleistungen verdiente. Finanzvorstand Walter Mertl stellt die Notwendigkeit weiterer Effizienzmaßnahmen heraus und will durch weniger Komplexität die Kosten senken. Letztes Jahr wurden bereits 2,5 Milliarden Euro eingespart.
Vergleich mit der Konkurrenz
Trotz der Probleme bleibt BMW im Vergleich zu Konkurrenten wie Mercedes-Benz und Volkswagen stabil, wenngleich Volkswagen mit höheren Gewinnen punktet. BMW sieht sich mit einer Abwärtsspirale konfrontiert, wie es auch bei anderen deutschen Herstellern der Fall ist.
Hoffnung für die Zukunft
Zukunftshoffnungen liegen bei der Neuen Klasse von BMW, speziell dem Modell iX3. Schon über 50.000 Fahrzeuge wurden produziert, und die Bestellungen steigen. Dennoch sieht der Konzern keine schnelle Erholung, da Restrukturierungskosten das zweite Halbjahr belasten und der globale Automarkt herausfordernd bleibt.