Timo Boll sorgt für Oscar-Flair - Hollywood-Debüt für Tischtennisstar
Timo Boll hat sich nach seiner beeindruckenden Karriere im Tischtennis von der Profibühne zurückgezogen. Bei “die Promis rufen an” brauchte Moderatorin Julia Nestle etwas, um den Odenwälder am Telefon zu erkennen. Danach ging es vor allem um sein neuestes Projekt. Er war Teil des Oscar-nominierten Films “Marty Supreme” an der Seite von Schauspieler Timothée Chalamet.
Als BVB-Fan in Asien
Nach einer aktiven Sportlerkarriere kann einem schon mal langweilig werden. Nicht Timo Boll. Im Gespräch mit Julia erzählt er, dass er weiterhin gut einmal im Monat in Asien sei, um seine Partnerschaften zu pflegen. Auch als Markenbotschafter von Borussia Dortmund - seinem Herzensverein - ist er dort unterwegs.
Rückblick und neue Projekte
Boll reflektiert über seine aktive Sportlerzeit und gibt zu, dass das tägliche intensive Training manchmal fehlt. Der Körper sei abends nicht mehr so ausgelastet. Dennoch ist er froh über die Möglichkeit, sich nun anderen Interessen zu widmen. Er möchte in Zukunft auch noch einige Praktika machen, die ihn interessieren. Julia hat ihm auf jeden Fall eins bei HIT RADIO FFH angeboten.
Hollywood-Erfahrung in neuer Rolle
Eine spannende neue Herausforderung war seine Rolle in einem Hollywood-Film. Dort spielt er einen Gegner von Timothée Chalamet in "Marty Supreme". Der Film spielt in den 1950er Jahren, und Boll beschreibt die Möglichkeit, Hollywood-Luft schnuppern zu können, als aufregend. Boll ist total stolz auf die kleine Rolle und hat die zwei Wochen am Set total genossen.
Regisseur als Türöffner
Der Regisseur, Josh Safdie, ist ein großer Tischtennis-Fan und auch ein Fan von Timo Boll. Vor zwei Jahren habe er bei Boll angerufen und gefragt, ob er sich vorstellen kann, bei dem Projekt mitzumachen. Und das konnte er. Boll spielt einen drittrunden Gegner bei den British Open von Timothée.
Hollywood viel detaillierter
Boll kennt Werbedrehs und Dokus. Aber in Hollywood sei alles nochmal ein bisschen detaillierter, alles noch ein bisschen größer. Um die 50er-Jahre zum Leben zu erwecken gab es 70 Stylisten am Set. Ihm seien jeden Tag die Haare geschnitten worden. Boll durfte einige Premieren besuchen. Zu den Oscars ist er allerdings nicht eingeladen. Den Film empfiehlt er auf jeden Fall: Sehr rasant und coole Tischtennisszenen.