Kreuz & Quer am 22. März - Frühlingserwachen
Schön, dass Ihr da seid! In unserer aktuellen Sendung geht es u. a. um Musik. Von ganz jungen Talenten bis hin zu Menschen, die trotz Beeinträchtigungen Teil einer ziemlich coolen Band sind. Wir besuchen die kleinste Kirche Hessens und lernen passend zur Gartenzeit, wie man selber Gemüse anbaut, die Samen daraus erntet und diese dann wieder anderen Hobbygärtnern zur Verfügung stellt. Außerdem besuchen wir eine Schule in Schlüchtern, die für Lehrer und Schüler einen „Raum der Stille“ geschaffen hat, einen interreligiösen Ort, um mal abzuschalten, aber auch um zu beten. Das und noch viel mehr erwartet Euch diesmal bei Kreuz & Quer.
Musikalische Früherziehung: Chöre am Dom in Fulda
Jedes Kind ist musikalisch! Davon sind die Gesanglehrerinnen und -lehrer überzeugt und plädieren deshalb, möglichst schon früh mit dem Musizieren zu beginnen. Das geschieht ganz spielerisch, am besten mit Mama oder Papa oder auch den Großeltern in dem speziellen Kurs. Musik machen macht Spaß – gemeinsam sogar noch viel mehr und fördert die kindliche Entwicklung. Am Jahreskreis orientiert lernen die Kinder einmal wöchentlich das Singen und Musizieren sowie den ersten Umgang mit elementaren Instrumenten kennen. Kleine Tänze und Bewegungsspiele runden das Angebot ab. Kurstage: Dienstag und Donnerstag. Schnupperstunden sind auf Anfrage gerne möglich! Teilnahmegebühr pro Monat: 15 EUR. Mehr Infos hier.
Klein, kleiner, Tiny Church
Die kleinste Kirche Hessens steht in Niederrad. Mitten im Bürokomplex des Lyoner Quartiers sticht die 17 m² große Tiny Church sichtbar heraus. Sie soll ein Ort der Begegnung für das betriebsame Viertel werden. Niedrigschwellig und alltagsnah will Projektleiter George Kurumthottikal hier Menschen für den Glauben und soziales Engagement begeistern. Neben besonderen Gottesdiensten sollen hier auch kulturelle Veranstaltungen und Gesprächsrunden stattfinden. „Offiziell eröffnet wird die Tiny Church am 27. März um 16 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, in der Saonestraße vorbeizukommen.“
Saatgut: Bücherei-Aktion
Im Bistum Fulda startet in diesem Frühjahr ein ungewöhnliches und zugleich sinnstiftendes Projekt: Die Fachstelle und drei katholisch‑öffentliche Büchereien verleihen erstmals Saatgut. Wer mitmacht, nimmt ein Tütchen mit Samen mit nach Hause, zieht die Pflanzen groß und bringt – wenn alles gelingt – neues Saatgut zurück. So entsteht ein jährlicher Kreislauf, der Wissen über Pflanzenvielfalt, nachhaltiges Gärtnern und die Schönheit der Schöpfung vermitteln soll.
Die Initiative geht auf die Büchereifachstelle des Bistums zurück, unterstützt vom Umweltzentrum Fulda und dem Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN). Der VEN liefert samenfeste Sorten, die sich problemlos vermehren lassen.
Die Auseihe ist in den katholisch-öffentlichen Büchereien Freigericht‑Neuses, Simmershausen, Kleinsassen sowie in der Fachstelle möglich. Langfristig soll das Projekt wachsen und möglichst viele Menschen dazu einladen, die Vielfalt der Pflanzenwelt neu zu entdecken – als Beitrag zu Nachhaltigkeit, aber auch als Ausdruck der Schöpfungsverantwortung. Weitere Informationen bekommt Ihr hier: buechereifachstelle@thf-fulda.de
Großes Bild aus kleinen Körnern
Mit Samen und Körnern entsteht in Sargenzell jedes Jahr etwas Großes – ein Früchteteppich mit einem Motiv aus der Bibel. Auf 27 Quadratmetern entsteht das überlebensgroße Bild. Bereits im Juli beginnen die Vorbereitungen für das große Projekt – im September wird eröffnet. Bis dahin bleiben die Zutaten, nämlich die unzähligen Samen, Körner und fein gemahlenen Blüten sicher verwahrt. Auf dem Dachboden der Alten Kirche in Sargenzell warten sie in über 150 Gläsern, Dosen und Eimern auf ihren Einsatz. Am Gründonnerstag wird das Thema des diesjährigen Motivs bekannt gegeben.
Wer nicht bis zum Spätsommer warten möchte, für den lohnt sich auch vorher ein Besuch in der Alten Kirche in Sargenzell. Die verschiedenen Veranstaltungen findet Ihr hier.
70er Jahre Gottesdienst in Bad Sooden Allendorf
Love & Peace – das verbinden viele von Euch bestimmt mit den 70er-Jahren. Auch in der heutigen Zeit können wir sicher etwas von diesem Lebensgefühl gebrauchen. Die Kirchengemeinde Bad Sooden-Allendorf [https://www.ev-kirche-bsa.de/] feiert diese besondere Zeit deswegen am 22. März mit einem Gottesdienst. Die Besucherinnen und Besucher können in die Zeit von Schlaghosen und Hippie-Bewegung eintauchen - und durch die Songs gestärkt aus der Kirche gehen. In dem Gottesdienst werden viele bekannte Hits aus den 70ern live gespielt.
Halbzeit beim Fasten: eine Zwischenbilanz
Fasten heißt nicht immer Verzicht. Ela und ihre Tochter Lizzie nutzen die Fastenzeit bewusst positiv – mit einem Dankbarkeitstagebuch. Jeden Abend halten sie fest, wofür sie dankbar sind. Eine kleine Routine mit großer Wirkung. Schon nach der Hälfte der Fastenzeit zeigt sich: Das Tagebuch ist fester Bestandteil ihres Alltags geworden – und verändert den Blick auf die kleinen Dinge im Leben, erzählen sie in unserem Video. Wir begleiten die beiden weiter und schauen am Ende der Fastenzeit: Was hat sich verändert?