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Echte Macher: Das Städel Museum in Frankfurt

Echte Macher - Das Städel Museum in Frankfurt

Wir haben so viele tolle Unternehmen in Hessen. Einige davon stellen wir euch mal genauer vor. Was machen die? Wie machen sie es? 

Diese Woche schauen wir uns mal Echte Macher in Sachen Kunst und Kultur in Frankfurt an: Das Städel Museum und seine neuen Wege, den Museumsbetrieb fit für die Zukunft zu machen.

Mit Pamela Rohde aus der Geschäftsleitung des Städel Museums und Mo Wang, Gesicht der Endowment-Kampagne und Städel-Fan, haben wir über das Städel gesprochen, die Kampagne “Städel bleibt Städel” und darüber, was das Museum zu Echten Machern macht.

Der schönste Platz im Städel Museum

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Hier pocht das kulturelle Herz der Stadt. In Premiumlage, direkt am Sachsenhäuser Mainufer in Frankfurt, da reiht sich ein Museum ans nächste. Ich bin FFH-Redakteur Jonas, ich beame mich da jetzt mal hin mit euch, um genau zu sein, ins Städelmuseum. Auch wenn manche die Barock- und Renaissance-Schinken da drin vielleicht ein bisschen angestaubt finden, da sind auch jüngere und moderne Werke am Start. Ihr müsst nur wissen, wo. Ich bin tatsächlich sehr, sehr gerne in den Gartenhallen. 3000 Quadratmeter Gegenwartskunst wird sehr, sehr häufig auch sehr viel verändert. Da kommen auch sehr viele Neuerwerbungen hinzu. Das heißt, da ist immer sehr viel Lebendigkeit in der Sammlungspräsentation. Dort gibt es Fotografien zu sehen, aber auch natürlich sehr, sehr viel Malerei und das ist mein Lieblingsort, da bin ich gern. Sagt Pamela Rohde aus der Städel-Geschäftsleitung. Sie darf dort arbeiten, wo andere ihr Wochenende verbringen. Könnte sein, dass da in nächster Zeit noch mehr los ist. Seit kurzem läuft nämlich wieder eine große Kampagne vom Städel. Ein gleichzeitiger Aufruf zum Kunstgenuss und zur Unterstützung. Mit dem Städel Endowment ersucht das Haus aktuell Spender und Zustifter für nachhaltigen Vermögensaufbau. Wir wollen tatsächlich dieses Museum für zukünftige Generationen erhalten. Also insofern halt auch wirklich zu sagen, okay, das, was ihr jetzt uns gebt, das investieren wir am Kapitalmarkt. Die Erträge finanzieren sozusagen. Die Museumsarbeit und langfristig ist das die Grundfinanzierung des Museums. Patte für Picasso, Moneten für Monet, Rubel für Rubens und Knete für Paul Klee. Mit eurem Beitrag, da unterstützt ihr den Erhalt und die Unabhängigkeit vom Städel als Bürgermuseum in Frankfurt. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Die Leidenschaft der Mitarbeiter

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land. Die eigene Leidenschaft zum Beruf machen ist ein Jackpot, oder? Ich bin Jonas aus dem FFH-Team und ich rede gerne, deswegen bin ich beim Radio. Andere, die finden Essen cool, die werden Koch. Oder sie mögen Tiere, die schaffen im Zoo. Oder sie lieben Kunst, dann gehen sie ins Museum. So wie Pamela Rohde beim Städel in Frankfurt. Was ich halt einfach toll finde am Städelmuseum und das liegt aber daran, dass es eine private Stiftung ist, dass man einfach so viel gestalten kann, dass wir sehr dynamisch sind, weil wir eben getragen werden zu 85 Prozent von bürgerschaftlichem Engagement. Das heißt auch jeder Besucher, ihr tragt die Arbeit dieses Museums mit eurem Eintritt. Das ist eine große Verpflichtung für alle, die arbeiten, die spüren das auch. Aber wir haben auch einfach alle so Lust, einfach tolle Projekte zu machen und dass ich das kommunizieren darf, das ist schon echt toll. Von Bürgern für Bürger, so lautet hier die Philosophie. Nur 15 Prozent des Unterhalts kommen aus der öffentlichen Hand. Der Rest ist das Eintritt und Spenden. Seit neuestem könnt ihr das Haus auch mit einer sogenannten Zustiftung unterstützen. Das Geld, was dann reinkommt, das legt das Städel an und baut so nachhaltiges Vermögen für den Erhalt des Hauses auf. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Das Gesicht der neuen Kampagne

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Sie haben klingende Namen wie Botticelli, Rembrandt oder Monet. Und sehen können wir sie nur dank Müller, Mayer und Schmidt. Ja, die großen Meister der Kunstgeschichte im Frankfurter Städelmuseum. Die können da nur hängen, weil Normalos aus der Region dieses Museum unterstützen. Ich bin Jonas aus dem FFH-Team. Ich will euch heute so eine Person vorstellen. Mo Wang, die ist Frankfurterin. Mit ihrer Tochter unterstützt sie das Städel als Gesicht der aktuellen Kampagne. Also wir sind ganz stolz drauf und sehr gespannt, wie es aussieht. Und jedenfalls finde ich, wir sind verpflichtet, das zu machen und sind stolz davon, dass wir ein Teil von dieser Kampagne sind. Andere modeln für Geld. Frau Wang modelt aus Verantwortung. Denn die Bilder und das Museum, das liegt ihr alles sehr am Herzen. Kunst ist so etwas, die braucht eine Form. Und die Form ist nicht nur begrenzt in Kunstwerken, sondern auch Menschen, die das Können haben, ein Feld, einen Raum zwischen Kunst und Publikum zu schaffen. Und dass eine Interaktion stattfindet. Das ist ganz wichtig. Und das Städelmuseum, finde ich, hat diese besondere Fähigkeit, dieses Magnetfeld zwischen Kunst und Menschen zu schaffen. Und ich bin sehr begeistert und auch sehr dankbar. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Der Stolz der alten Meister

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Ihre Kunst hat Jahrhunderte überdauert und hält sie lebendig. Kranach, Holbein, Rubens, im Frankfurter Städelmuseum, da hängen sie alle beieinander. Ich bin Jonas aus der FFH-Redaktion und ich frage mich manchmal, was würden diese alten Meister heute über so ein Museum und über das Städel sagen? Die würden sich erstmal freuen über dieses sehr, sehr lebendige Museum, was getragen wird von allen Frankfurterinnen und Frankfurtern und natürlich von der gesamten Region und von Menschen, die diesem Museum wohlgesonnen sind. Und die würden sich sehr, sehr freuen, dass wir die Vision unseres Museumsgründers Johann Friedrich Städel in der Gegenwart leben und vor allem jetzt auch mit unserem Endowment in die Zukunft tragen. Das ist Pamela Rohde aus der Geschäftsleitung des Museums. Die kann es, glaube ich, ganz gut einschätzen. Das Städel ist ein Bürgermuseum. Es trägt sich durch Eintritte und Spenden. Und weil das meistens eine ziemliche Nullrechnung ist, hat das Haus einen Plan. Das eben erwähnte Endowment. Dieses Endowment ist ein verrücktes Wort, aber es ist nichts anderes als ein Grundstockvermögen, was es uns ermöglicht, in Zukunft unabhängig vor allem zu sein von Krisenlagen, von programmatischen Setzungen und vor allem auch unsere finanzielle Eigenständigkeit tatsächlich leben zu können. Und deswegen bauen wir jetzt ein Grundstockvermögen auf. Nichts anderes ist das Endowment. Gerade in Zeiten von Kürzungen bei der Kultur, da ist der Wunsch nach Unabhängigkeit sehr gut nachvollziehbar. Damit das Städel weiter für die Frankfurterinnen und Frankfurter da sein kann. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

Der Auftrag des Stifters Johann Friedrich Städel

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Jetzt machen wir mal Werbung für echte Macher, die coolsten Firmen im FFH-Land. Mit Redakteur Jonas, hallo. Das Sammeln, Erforschen, Bewahren und Vermitteln von Kunst, von bildender Kunst und vor allem das Ausstellen, das sind die Aufgaben vom Frankfurter Städelmuseum, ganz im Sinn des früheren Stifters Johann Friedrich Städel. Er hat 1815 sein gesamtes Vermögen, sein Haus, seine Kunstsammlung der Stadt Frankfurt gestiftet und hat gesagt, so liebe Leute, baut doch bitte jetzt ein Museum aus meiner Kunst, macht die für alle Welt zugänglich, weil es ist total wichtig, dass Menschen sich mit Kunst beschäftigen, weil Kunst das Leben bereichert. Pamela Rohde aus der Städt-Geschäftsleitung ist das. Die Arbeit ist für sie großes Glück und auch eine große Verantwortung. Gegenüber Frankfurts Bürgerschaft und natürlich gegenüber dem Erbe von Städel. Er hat in seinem Stiftungsbrief sehr, sehr deutlich gemacht, was er sich vorstellt. Alle Kolleginnen und Kollegen bei uns im Haus fühlen das bis heute, diesen Auftrag, dass wir eine Bildungsinstitution sind. Und das Städel ist für viele einfach ein Ort, wo sie gerne hingehen, wo sie sich mit dem Leben auch beschäftigen. Und für uns ist es einfach auch wichtig, das mitzuteilen und auch in unserem Programm auch sichtbar zu machen. Und das soll auch in Zukunft so bleiben. Dafür sucht das Haus aktuell mit der Kampagne Städel bleibt Städel nach privaten Spendern und Zustiftern. Wir machen Werbung für die echten Macher. Die coolsten Firmen im FFH-Land.

© HIT RADIO FFH

Städel bleibt Städel

Ein Museum baut sich ein Polster

Das Städel Museum in Frankfurt geht auf Johann Friedrich Städel zurück, der 1728 geboren wurde. 1815 stiftete er sein gesamtes Vermögen, sein Haus und seine Kunstsammlung der Stadt Frankfurt. Daraus sollte ein Museum entstehen, das für alle zugänglich ist. Heute ist das Städel daher als gemeinnützige, private Stiftung organisiert und versteht sich als Bürgermuseum. Zu den Kernaufgaben zählen Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln, digital wie analog.

Privat getragen

In Deutschland ist das ziemlich ungewöhnlich: Viele Museen sind komplett öffentlich, das Städel dagegen finanziert sich zu rund 85 Prozent privat. Jeder Eintritt, jeder Kaffee und jede Führung fließen direkt in die Museumsarbeit. Dazu kommen der Förderverein, der Städelverein, Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Die restlichen 15 Prozent steuern die Stadt Frankfurt und das Land Hessen bei.

Das Städel Endowment

Als Museumsstiftung hat das Städel bisher kein Stiftungskapital. Die Kunstwerke sind unveräußerlich, und auch die Gebäude. Ein sogenanntes Endowment, ein Grundstockvermögen soll die Zukunft des Museums sichern. Das Endowment bleibt dauerhaft erhalten und sichert die Grundfinanzierung das Museums. 
Ziel ist, weiterhin programmatisch unabhängig und finanziell eigenständig zu sein und das Museum für kommende Generationen zu erhalten. 

Mit der Kampagne „Städel bleibt Städel“ wird das Endowment seit dem 23. Oktober in der Stadt Frankfurt großflächig beworben. Wer zustiften will, kommt über die Aktionsseite oder per QR-Code vom Plakat dorthin. Ab einer bestimmten Summe ist sogar eine im Haus sichtbare Würdigung für die Unterstützer vorgesehen.

Mehr Info auf der Homepage des Städel Museums.

Die aktuelle Plakataktion, überall in Frankfurt.

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