Nach Hilferuf im Radio - Feuerwehr Limeshain kann endlich üben
Die Feuerwehr Limeshain suchte bei „Köppen kümmert sich“ Unterstützung für ihren Übungscontainer. Nach dem FFH-Aufruf wurde angepackt: Rund 20 Helfer kamen zusammen, Unternehmen und Privatpersonen stellten Material und Maschinen kostenlos zur Verfügung. Jetzt ist die Zufahrt fertig.
Seit mehr als anderthalb Jahren investieren Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Limeshain unzählige Stunden ihrer Freizeit in ein besonderes Projekt: einen eigenen Übungsort für die Rettung von Menschen aus verrauchten Gebäuden. Doch trotz viel Eigenleistung fehlte zuletzt noch die passende Zufahrt zum Übungscontainer. Deshalb bat die Feuerwehr bei FFH um Hilfe – und die kam.
Aus einem Hilferuf wird Teamwork
Als FFH-Reporterin Anne Köppen die Feuerwehr in Limeshain besuchte, war schnell klar, wie wichtig der Übungsort für die Einsatzkräfte ist. Denn geeignete Gebäude, in denen sie die Menschenrettung unter realistischen Bedingungen trainieren können, werden immer seltener.
„Im schlimmsten Fall ist eine Person bei einem Gebäudefeuer im Rauch eingeschlossen“, erklärt Feuerwehrleiter Mark Drebinski. Um für solche Situationen vorbereitet zu sein, braucht es regelmäßiges Training.
Den Container für die geplante Übungseinrichtung hatte die Feuerwehr von der Gemeinde zur Verfügung gestellt bekommen. Fundamente wurden in Eigenleistung gebaut und die Container aufgestellt. Für die Zufahrt fehlte jedoch noch professionelle Unterstützung.
Knapp 20 Helfer packen mit an
Nach dem FFH-Aufruf meldeten sich Menschen und Unternehmen, die das Projekt unterstützen wollten. Am Wochenende wurde aus den Hilfsangeboten konkrete Hilfe: Knapp 20 Menschen kamen zusammen, um die Zufahrt fertigzustellen.
Dabei stellten sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen Maschinen und Material kostenlos zur Verfügung. Einige Mitarbeiter der Firma Odenwäller packten freiwillig mit an, Randsteine kamen von Strauch. Die wurden gemeinsam wurden gesetzt, Beton verarbeitet und die Zufahrt befestigt. Was die Feuerwehr allein mit ihren ehrenamtlichen Kräften nur schwer hätte stemmen können, ging gemeinsam deutlich schneller.
Auch FFH-Reporterin Anne Köppen war vor Ort und packte selbst mit an. Für sie war vor allem beeindruckend, wie viele Menschen ihre Zeit und ihre Ressourcen zur Verfügung stellten, um den Feuerwehrleuten zu helfen.
Ein wichtiger Schritt für die Lebensretter
Mit der fertigen Zufahrt ist die Feuerwehr ihrem Ziel ein großes Stück nähergekommen. Der Übungscontainer soll den Einsatzkräften künftig ermöglichen, verschiedene Szenarien der Menschenrettung zu trainieren und sich besser auf den Ernstfall vorzubereiten.
Die Geschichte zeigt, was passieren kann, wenn Menschen zusammenhalten und gemeinsam anpacken.
Dankeschön an alle, die geholfen haben!