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HSG Wetzlar zieht Reißleine - Cheftrainer Ben Matschke muss gehen

HSG Wetzlar zieht Reißleine - Cheftrainer Ben Matschke muss gehen

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Ben Matschke muss den Trainerstuhl bei der HSG Wetzlar räumen (Archivbild)

Paukenschlag in der Handball-Bundesliga! Die HSG Wetzlar stellt mit sofortiger Wirkung ihren Cheftrainer Benjamin Matschke frei.

"Die Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht. Allerdings betrachten wir die gesamtheitliche Entwicklung und Stabilisierung der Mannschaft in den vergangenen Wochen mit Sorge", begründete HSG-Geschäftsführer Björn Seipp die Trennung von Matschke. Bis ein Nachfolger gefunden ist, wird die Mannschaft zunächst vom Sportlichen Leiter Jasmin Camdzic und dem bisherigen Assistenztrainer Filip Mirkulovski betreut.

Seipp: Brauchen neuen Impuls

Nach der 28:30-Niederlage gegen den HSV Hamburg am Samstagabend und dem Absturz auf Rang 15 hatten sich der Aufsichtsrat, die Geschäftsführung und die sportliche Leitung der Hessen zu einem Krisengespräch getroffen. "Wir haben die Gesamtverantwortung für die HSG Wetzlar und wollen unsere Ziele erreichen, die Stand heute nur Klassenerhalt heißen können. Daher sind wir in der Gesamtabwägung zu dem Schluss gekommen, dass wir einen neuen Impuls benötigen", berichtete Seipp über das Ergebnis.

Seipp: "Diese Entscheidung treffen zu müssen, tut weh"

Geschäftsführer Björn Seipp am FFH-Mikro über Ben Matschke.

Diese Entscheidung heute treffen zu müssen eröffnen, das tut auch ein stückweit weh. Der Mensch, Ben, Matschke, Krieg, formierende, klarer eins, sich aber immer sehr gern mit ihm zusammen gearbeitet. Aber wir sind hier Profi-Sport. Über Wohl und Wehe entscheiden Natürlich. Auch Ergebnisse und allen voran Ergebnisse. Und die haben einfach am Ende jetzt nicht mehr gepasst. Und dementsprechend brauchen wir eben diese Veränderungen, um er der Mannschaft auch ne neue Leitlinie zu geben, erfolgreich zu sein.

Seipp: "Wir haben zu wenig Spiele gewonnen"

Geschäftsführer Björn Seipp erklärt bei FFH die Gründe zum Aus von Cheftrainer Ben Matschke.

Er letztlich ist es dir, die sportliche Entwicklung und allen voran natürlich die sportliche Talfahrt. Wir haben einfach er in diesem Kalenderjahr es zuwenig geschafft, er spiele und allen voran Heimspiele zu grillen. Wir im gerade mal drei Spiele zu Hause gewonnen. Im Jahr zwei Tausend zwei und zwanzig und

am Ende war auch das gestrige Spiel ausschlaggebend dafür,

dass wir alle vor allen Dingen die Verantwortlichen gemerkt haben. das, wenn er Veränderungen brauchen, um den Turn Around

zu schaffenden für uns geht 's in dieser Saison nach all den Ergebnissen, die wir bislang erzielt haben. Ausnahmslos in den Klassenerhalt unter Wir fest der Überzeugung. Daß, wenn wir so weitermachen, dieses Ziel in Gefahr gerät

© HIT RADIO FFH

9 Pleiten in 13 Spielen

Der 40 Jahre alte Matschke hatte die HSG im Sommer 2021 übernommen und in seiner ersten Saison auf Platz sieben geführt. In dieser Spielzeit stehen nach 13 Partien jedoch bereits neun Niederlagen zu Buche. Neben Matschke wurde auch die von ihm zu Amtsbeginn mitgebrachte Mentaltrainerin Hanna Huber von ihren Aufgaben entbunden.

Seipp: "Arbeiten jetzt vorerst mit Jasmin und Filip weiter".

Björn Seipp erklärt gegenüber FFH wie es nach der Entlassung von Matschke weitergeht.

Wie sehr das mal weiter geht, ist, dass wir mit Jasmin Kamtschija Philipp Nikolaus sky interimsmäßig weiter arbeiten werden. Jasmin ist Sir. Seit zwölf Jahren im Club kennt die HSG Wetzlar in und auswendig, hat die entsprechenden Trainer Qualifikationen und ihr auch beim die entsprechende Erfahrungen und Philipp Nikolaus sky. Wer seine Loyalität und sein Know-How ruhig stehen außer Frage.

Und dementsprechend geben wir die Mannschaft jetzt in die Hände dieser beiden Er, verdient Mitarbeiter und sind auch sehr sicher, dass sie, ne gute Arbeit leisten werden. Und mit dem heutigen Tage beginnt auch die Suche nach einem, er Nachfolger von Ben Matschke. Aber da gilt es allen voran jetzt natürlich, den Markt sehr intensiv zu prüfen, welche Drehna absehbar zur Verfügung stehen. Wir werden hier auch keine Schnellschüsse machen. Es wird kein Harakiri geben unter, sondern werden das ganz genau beleuchten. Denn es geht nicht um Namen, sondern um Inhalte. wir brauchen Trainer, die unserer jungen Mannschaft das helfen, wo sie Hilfe brauchen und wo sie nach vorne kommen wollen.

Und dementsprechend M wird Star in keinster Weise.

In den nächsten Tagen schon eine Entscheidung beziehungsweise irgendwas zu verkünden geben,

sondern der werden wir uns auch die Zeit nehmen, die es braucht, um die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

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