Blauzungenkrankheit entdeckt: Diese Tiere sind betroffen
Virus der Blauzungenkrankheit - Sperrzone betrifft fast ganz Hessen
In Hessen und Rheinland-Pfalz wurde das Virus der Blauzungenkrankheit (BTV) entdeckt. Jetzt hat das hessische Landwirtschaftsministerium eine Sperrzone mit einem Radius von 150 Kilometern eingerichtet, die nun große Teile Hessens umfasst.
Die Sperrzone betrifft nahezu ganz Hessen, mit nur wenigen Ausnahmen wie Kassel und der Werra-Meißner-Kreis. Die Regelung zielt darauf ab, die Verbreitung des Virus zu verhindern.
Rinder, Schafe und Ziegen
Im Landkreis Mainz-Bingen, Kreis Bergstraße und in Mittelhessen hat es die ersten Fälle gegeben. Innerhalb dieser Zone dürfen Rinder, Schafe und Ziegen nicht nur unter strengen Vorgaben transportiert werden. Die genaue Abgrenzung der Zone ist auf den Internetseiten der betroffenen Kreise veröffentlicht. Menschen sind von dieser Krankheit nicht betroffen.
Impfempfehlungen zur Vorbeugung
Das hessische Landwirtschaftsministerium empfiehlt, Rinder, Schafe und Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen. Besonders die Sterotypen 3, 4 und 8 stehen im Fokus. Impfungen sind wichtig, da sie die Ausbreitung des Virus eindämmen können.
Symptome und Gefahren der Krankheit
Die Blauzungenkrankheit wird von blutsaugenden Gnitzen (Stechmücken) übertragen. Sie betrifft vor allem Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen. Erkrankte Tiere zeigen hohes Fieber, Apathie und Fressunlust. Auch Entzündungen und Schwellungen sind häufig. Die Symptome können zu schweren Folgen oder sogar zum Tod führen.
Strenge Vorschriften für den Transport
Für den Transport von Tieren aus der Sperrzone gelten strenge Vorschriften. Tiere müssen gegen BTV-8 geimpft sein oder negative Tests vorweisen. Transporte in andere EU-Staaten sind nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Tiere zur Schlachtung dürfen transportiert werden, wenn sie keine Symptome zeigen.