Schnelle Tarifeinigung am UKGM - Mehr Lohn und höhere Schichtzulagen
Höhere Löhne für die Beschäftigten an den Unikliniken in Gießen und Marburg, dem größten Arbeitgeber Mittelhessens. Danach steigen ab Mai die Einkommen um 4 Prozent, untere Lohngruppen erhalten Mindestbeträge.
Darauf haben sich das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und die Gewerkschaft ver.di in einem neuen Tarifvertrag geeinigt.
Mehr Geld für die Hebammen
Besser gestellt werden auch Hebammen. Zudem wird eine Wechselschichtzulage von 250 Euro im Monat eingeführt.
Attraktivität des UKGM erhalten
Der Tarifabschluss sei ein wichtiges Signal für die Mitarbeiter, stärke aber auch die Attraktivität des UKGM als Arbeitgeber, so Dr. Gunther Weiß, Vorsitzender der Geschäftsführung des UKGM. Die Gewerkschaft Verdi bezeichnete die Einigung als einen vertretbaren Kompromiss, der auch aufgrund der Warnstreiks in der vergangenen Woche zustande gekommen sei.
4 Prozent mehr Gehalt ab Mai
Ab dem 1. Mai 2026 steigen die Einkommen um 4,0 Prozent. Gleichzeitig gäbe es Mindestbeträge von 110 bis 125 Euro für die unteren Gehaltsgruppen, teilt das UKGM mit. Ein weiteres Gehaltsplus von 2,5 Prozent, mindestens 100 Euro, folge am 1. Mai 2027. Hinzukommen Einmalzahlung von 200 Euro (Auszubildende 100 Euro)
Mehr Geld für Wechselschichten
Für Wechselschichten gibt es künftig mehr Geld, nämlich eine Zulage von 250 Euro monatlich. Gute Nachrichten auf für Hebammen: Sie werden höher eingestuft und erhalten 450 Euro mehr im Monat.
Sonderzahlung für Servicemitarbeiter
Der neue Tarifvertrag sieht auch eine jährliche Sonderzahlung für Mitarbeiter der Servicegesellschaft des UKGM vor. Er muss allerdings noch durch die Gremien bestätigt werden.