Wegen Trockenheit - Marburg erlässt Grillverbot in Parks
Marburg verbietet ab dem 24. Juni das Grillen und offenes Feuer in allen städtischen Parks, Grünanlagen, Wäldern und auf städtischen Grillplätzen. Grund ist die anhaltende Trockenheit, die das Risiko für Brände erhöht. Das Verbot gilt zunächst bis zum 3. Juli.
Nicht nur das Anzünden von Grills, sondern auch das Entfachen von Kerzen oder Wasserpfeifenkohlen ist untersagt. Auf öffentlichen Flächen sind auch Handlungen verboten, die potenziell Brände auslösen könnten. Das Wegwerfen von glühenden Zigaretten, brennenden Streichhölzern und die Entsorgung von Asche sind ebenfalls betroffen.
Vorsichtsmaßnahmen für Bürger
Die Stadt Marburg ruft Bürger zu erhöhter Vorsicht auf. Auch achtlos weggeworfene Glasflaschen stellen eine Gefahr dar, da sie Brände entfachen können. Die Stadt bittet darum, keine brennbaren Gegenstände liegen zu lassen.
Empfehlungen für private Grundstücke
Die Stadt empfiehlt, auch auf privaten Grundstücken auf offenes Feuer zu verzichten. Zudem wird appelliert, Zufahrtswege in Wäldern und Feldern freizuhalten, um im Ernstfall Platz für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr zu gewährleisten.