Ausreißer auf Schienen - Wie ein Hund Zugfahrer wurde
Ein freilaufender Hund im Regionalexpress zwischen Marburg und Gießen führte am Samstag zu einem kuriosen Polizeieinsatz. Der Vierbeiner war unbemerkt auf eine Zugreise gegangen und wurde schließlich von der Bundespolizei gesichert.
Am Samstagmorgen gegen 10 Uhr begann die abenteuerliche Reise eines Hundes, der seiner Besitzerin in Niederweimar/Lahn entwischt war. Nachdem die Besitzerin in eine Bäckerei gegangen war, hatte sich der Hund auf eigene Faust auf den Weg gemacht. Eine Bewohnerin versuchte, das Tier einzufangen, doch es zeigte sich verängstigt und lief daraufhin in Richtung Bahnhof.
Herrenlos im Zug entdeckt
Der Hund stieg anscheinend eigenständig in einen Regionalexpress von Marburg nach Gießen. Eine Zugbegleiterin entdeckte das Tier und bemerkte, dass es aggressiv war, weswegen sie die Bundespolizei alarmierte.
Polizei greift ein
Vier Einsatzkräfte der Bundespolizei Gießen kamen schnell zur Hilfe. Mit viel Geduld konnten sie das Vertrauen des Hundes gewinnen und ihn sicher sichern. Der Mikrochips des Hundes half, seine Besitzerin ausfindig zu machen.
Glückliches Wiedersehen
Nachdem der Hund in polizeilicher Obhut war, folgte ein glückliches Wiedersehen mit seiner Besitzerin. Sie war sichtlich erleichtert, ihren Ausreißer wieder sicher in den Armen zu halten. Die kuriose Zugfahrt endete so ohne weitere Probleme und alle Beteiligten konnten aufatmen.