Abheben in Mittelhessen - Schüler erforschen Stratosphäre
Sieben riesige Wetterballons sind heute in die Stratosphäre gestartet. Dabei handelt es sich um Experimente von Schülerinnen und Schülern aus Mittelhessen, die sich Rund um Naturwissenschaftliche Themen drehen. Dies geschah im Rahmen des Projekts „SkyMi – Mittelhessen hebt ab!“, das im Zuge des Landesjubiläums „80 Jahre Hessen“ stattfand.
Das Schülerforschungszentrum Mittelhessen hat gemeinsam mit der Technischen Hochschule Mittelhessen und den Universitäten Gießen und Marburg dieses besondere MINT-Projekt gestartet. Mit professionellen Wetterballon-Sets, Messboxen und GPS-Trackern konnten die Jugendlichen eigene Forschungsfragen angehen.
Spannende Experimente in der Stratosphäre
Bei den Ballon-Starts kamen verschiedene Experimente zum Einsatz. Einige Teams konzentrierten sich auf die Vermessung der Erdkrümmung, andere auf die Untersuchung von Strahlung oder UV-Belastung in der höheren Atmosphäre. Diese Experimente wurden von etwa 100 Schülerinnen und Schülern durchgeführt, die für einen Tag in die Rolle von Forscherinnen und Forschern schlüpften.
Marburger Wetterballon-Start und Erwartungen
Der Höhepunkt des Tages war der Start am Georg-Gaßmann-Stadion in Marburg, wo die Schülerinnen und Schüler verschiedene wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiteten. Die Ballons erreichen Höhen von bis zu 40 Kilometern, mit Flugzeiten von rund vier Stunden. Ihre Rückkehr wird am Abend erwartet, woraufhin die gesammelten Daten ausgewertet werden.
Digitale Erfassung und Zusammenarbeit
Dank modernster Technik können die Schülerinnen und Schüler ihre Versuche per GPS verfolgen. Die Daten werden entweder live an Bodenstationen gesendet oder auf SD-Karten gespeichert, um anschließend in den Schulen analysiert zu werden. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schulen und Hochschulen verleiht dem Projekt zusätzlichen Wert und fördert die wissenschaftliche Nachwuchsförderung in der Region.
Das Schülerforschungszentrum Mittelhessen, eine zentrale Anlaufstelle für MINT-Interessierte, trägt zur Stärkung der wissenschaftlichen Ausbildung in der Region bei. Es bleibt spannend zu sehen, welche Erkenntnisse die jungen Forschenden aus ihrem Abenteuer in der Stratosphäre gewinnen werden.