Zukunft des Kassel Airport - Mehr Militär- statt Urlaubs-Flughafen
Der Fokus des defizitären Kassel Airport in Calden soll künftig klar auf Verteidigung, Drohnen und elektrischem Fliegen liegen. Das hat der Aufsichtsrat entschieden.
Sicher sei sich die Landesregierung demnach, dass man den Kassel Airport brauche. An der richtigen Ausrichtung werde ständig gearbeitet, bestätigt uns das Finanzministerium. Kommerzieller Luftverkehr, also Passagier- und Frachtflieger, soll ein Standbein bleiben. Dazu soll der Airport weiter für den E-Flugverkehr fit gemacht werden.
Kompetenzzentrum für Drohnenabwehr denkbar
"Das stark veränderte geopolitische Umfeld, nochmals mit neuer Dynamik durch den Iran-Krieg und die hohen Kerosinpreise, spielt aber eine immer stärkere Rolle”, sagt Finanzstaatssekretär Till Kaesbach. Mit der Lage im Herzen Deutschlands und Europas könne der Kassel Airport gut eingebunden werden für Trainingsflüge etwa der Luftwaffe. Auch beispielsweise ein Kompetenzzentrum zur Drohnenabwehr sei denkbar.
Zuletzt Probleme mit umstrittener Airline
Der Kassel Airport mache zuletzt Schlagzeilen wegen Problemen mit der umstrittenen tschechischen Airline Fischer Air, die ihren Debut-Flug ab Calden immer wieder nach hinten verschoben hat.
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