Hitze und Trockenheit - BUGA-See gesperrt wegen Algen
Aufgrund starker Blaualgenbildung gilt ab sofort ein Badeverbot für den BUGA-See in Kassel. Verantwortlich sind Trockenheit und hohe Temperaturen, die ideale Bedingungen für die Algen bieten. Das hat die Stadt am Montag bekannt gegeben.
Blaualgen, die eigentlich Cyanobakterien heißen, vermehren sich bei Hitze und reichlich Nährstoffen schnell. Ihre Stoffwechselprodukte können für Menschen und Tiere schädlich sein. Das Gesundheitsamt Kassel überprüft die Wasserqualität regelmäßig und hat wegen der aktuellen Bedingungen ein Badeverbot verhängt.
Rekord-Trockenheit im Juli
Der Juli 2026 war in Hessen extrem trocken und mit einer Durchschnittstemperatur von 20,2 Grad Celsius deutlich wärmer als üblich. Diese Wärme, kombiniert mit viel Sonnenschein, fördert die Ausbreitung der Blaualgen. Makrophyten im See helfen, das Gewässer zu reinigen und das ökologische Gleichgewicht zu wahren, weshalb ihre Erhaltung im Sinne des nachhaltigen Gewässermanagements wichtig ist.
Herausforderung für viele Seen
Der BUGA-See ist nicht allein betroffen. Auch andere Seen wie der Twistesee und der Baldeneysee haben mit Blaualgen zu kämpfen. Längere Hitzeperioden und Trockenheit stellen eine wachsende Herausforderung dar. Die Stadt Kassel arbeitet eng mit Behörden zusammen, um die Wasserqualität des BUGA-Sees zu überwachen und zu sichern, damit die Gesundheit der Badegäste geschützt und der natürliche Zustand des Gewässers bewahrt bleibt.