Deutschland Socca-Weltmeister mit Trainer aus Wabern
Nordhesse ist Socca-Weltmeister - Deutschland schlägt Brasilien im Finale
Die Socca-Nationalmannschaft hat das Märchen geschafft und ist nach 2018 wieder Weltmeister geworden. Im Finale gewann das Team von Bundestrainer Kim Sippel mit 3:1 gegen Brasilien. Der Nordhesse aus Wabern-Uttershausen sagt danach im FFH-Gespräch: “Wir waren von Tag eins ein gutes Team und sind dann ein Arsch und ein Eimer geworden - ich bin unglaublich stolz."
Ins Finale startete das deutsche Team um Ex-A-Nationalspieler Kruse vor ausverkauftem Haus in Essen sehr nervös. Abspielfehler, Unkonzentriertheiten und schließlich der Rückstand - doch dann drehte das Kleinfeld-Team von Sippel auf. Noch vor der Pause drehte man die Partie, schaffte in Überzahl das 2:1 quasi mit dem Pausenpfiff.
Brasilien versucht alles - Deutschland hält dagegen
Die Brasilianer, eigentlich favorisiert, versuchen alles um den Ausgleich zu erzielen, doch Deutschland kontert und trifft zum viel umjubelten 3:1-Endstand. Danach gibt's kein Halten mehr. “Wir machen die Nacht auf jeden Fall zum Tag. Kirmeserprobt - da geht einiges”, freut sich der frisch gebackene Weltmeister-Trainer.
Urlaub muss plötzlich verlängert werden
Der Nordhesse gibt danach bei der Siegerehrung noch zum Besten, dass er am Montag eigentlich gar keinen Urlaub mehr hat, aber nicht bei der Arbeit erscheinen wird und bittet seinen Chef um Verständnis. Erst vor wenigen Monaten wurde Sippel zum Bundestrainer des Socca-Teams. In ein paar Wochen hat er ein richtiges Team geformt und wurde belohnt. Ehrenamtlich mit der Unterstützung seiner Familie und Freunde an die er als erstes denkt: “Ohne die wäre das alles hier nicht möglich gewesen.”