Auszeichnung mit Strahlkraft - Innovative KI-Bildung in Immenhausen
Die Freiherr-vom-Stein-Schule in Immenhausen hat den Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2026 in der Kategorie „Schule“ erhalten. Ausgezeichnet wurde die Schule für ihre umfassende Strategie zum Umgang mit künstlicher Intelligenz (KI), die sie mit MINT-Förderung und Berufsorientierung verbindet.
An der Freiherr-vom-Stein-Schule steht die Vermittlung von „KI-Mündigkeit“ im Mittelpunkt. Schülerinnen und Schüler lernen, KI zu verstehen, anzuwenden und kritisch zu hinterfragen. Ein zentraler Baustein ist der „KI-Führerschein“, der Grundlagen wie Quellenkritik und Datenschutz behandelt. Diese Kompetenzen werden in verschiedenen Fächern vertieft. Zudem gibt es eine KI-Sprechstunde für weitere Unterstützung.
Bestätigung für engagiertes Kollegium
Schulleiterin Dr. Tina Hoffmann-Deist sieht die Auszeichnung als Anerkennung der engagierten Arbeit des Kollegiums. Dank gilt besonders dem Team um Sarah Kreutzer für die innovative Gestaltung des „KI-Führerscheins“ und die Einführung des Fachs „Digitale Welt“. Auch in der Berufsorientierung setzt die Schule auf KI, um Schüler auf die zukünftige Arbeitswelt vorzubereiten.
Würdigung durch Bildungsminister Schwarz
Hessens Bildungsminister Armin Schwarz lobt die Freiherr-vom-Stein-Schule für ihre innovative Arbeit im Bereich KI. Die Schule demonstriere, wie moderne Bildung im Zeitalter der KI aussehen kann. Hessen plant, von 2027/2028 an das Pflichtfach „KI und Digitale Welt“ einzuführen, eine Strategie, die die Freiherr-vom-Stein-Schule bereits erfolgreich pilotiert.