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> Kirchenprojekt: Wieso Gaming und Glaube zusammenpassen
21.01.2026, 13:34 Uhr
Neues Projekt der Kirche -
Wieso Gaming und Glaube zusammenpassen
© Faith and Pixels
(V.l.n.r.) Maximilian Weber-Weigelt, Ruben Ullrich und Robin Feldhaus verbinden als “Faith and Pixels” Gaming und Kirche.
Die evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck fördert ein ungewöhnliches Projekt. “Faith and Pixels” soll vor allem die Jugend ansprechen.
Die meisten Menschen würden nicht unbedingt Kirche und Videospiele miteinander in Verbindung bringen. Anders sehen das die drei Freunde von “Faith and Pixels”. Mit ihrem neuen Projekt vereinen sie Gaming und Glaube.
Weber-Weigelt: "Ich finde das mega wichtig, dass Kirche verbunden wird mit Modernität."
Jugendpfarrer Maximilian Weber-Weigelt erzählt, warum Kirche und Gaming zusammenpassen.
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Mit Kirche verbinde ich ganz selten, auch als Jugendfahrer, das Wort Spaß und Freude. Und ich finde das mega wichtig, dass Kirche verbunden wird mit Modernität und mit dem, was die Menschen gerade umtreibt. Wie viele Menschen spielen gerade was am Handy, am PC? Und ich fände es ein verschwendetes Potenzial, wenn wir da nicht auch da sind, wo wir einfach auch die Sprache von den Menschen wie so schon sprechen.
Ein Ort des Austauschs
Als “Faith and Pixels” zocken die Drei auf Twitch und YouTube zusammen und mit ihrer Community. Dort wollen sie eine Gemeinschaft aufbauen und es ermöglichen sich untereinander zu verschiedenen Themen auszutauschen. So soll Glaube mit genau den Themen verbunden werden, die viele, vor allem junge Menschen interessieren.
Ullrich: "Ich werde fürs Zocken bezahlt."
Der Gemeindepädagoge Ruben Ullrich beschreibt, was "Faith and Pixels" erreichen möchte.
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Also es ist schon geil, wenn ich meinen Job gerade vorstelle, dass ich sagen darf, ich werde fürs Zocken bezahlt und gleichzeitig ist das eine sehr, sehr gute Zusammenfassung für das, was wir machen wollen. Also wir verstehen wirklich das Gamen miteinander mit anderen als genau diesen Erfahrungsraum, als Dialograum und genau da machen wir auch schon gute Erfahrungen.
Neue Blickwinkel
“Wir bei Faith and Pixels verstehen Videospiele eben als moderne Metaphern.” erklärt der Gemeindepädagoge Ruben Ullrich. Ihm helfen die Spiele auch häufig dazu den Glauben anders zu betrachten. So sieht er eine Verbindung zwischen den beiden Themen und erklärt eine Vereinbarkeit der beiden Welten.
Ullrich: "Durch den Glauben verstehe ich manchmal die Videospiele besser."
Ruben Ullrich erzählt, welche Verbindung Gaming und Glaube für ihn hat.
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Wir bei Faith & Pixels verstehen Videospiele eben als moderne Metaphern für das Leben, für den Glauben. Ich komme durch das Gaming auf neue Ideen im Glauben. Und durch den Glauben verstehe ich manchmal die Videospiele besser oder vor allen Dingen auch mich in den Videospielen besser. Von daher sind die Schnittmengen einfach da und Gott liebt mich als Christ und als Gamer und auch als beides zusammen.
Alle sind willkommen
Das Projekt wird gefördert vom christlichen Jugendverband EC und der evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck. Mit dem Experiment soll eine besondere Plattform des Austauschs über Religion geschaffen werden. Auch, wenn das Projekt vor allem auf eine jüngere Zielgruppe ausgerichtet ist, sind alle Interessierten bei “Faith and Pixels” willkommen.