Protest gegen B49-Trasse - Büro von Hessen Mobil in Schotten besetzt
Die Aktivistengruppe “Krokodil gegen Hessen Mobil” hatte heute das Büro von Hessen Mobil in Schotten besetzt. Sie wollte damit gegen die geplante B49-Trasse zwischen Lindenstruth und Reiskirchen protestieren, heißt es in einer Pressemitteilung.
Demnach kritisieren die Aktivisten das Projekt als überflüssig - ihrer Meinung nach ist keine weitere Straße parallel zur A5 notwendig. “Wir wollen nicht den zerstörerischen Plänen zuschauen”, heißt es in der Pressemitteilung, die auf dem Portal des Bündnisses “Wald statt Asphalt” veröffentlicht wurde.
Mit Sekundenkleber festgeklebt
Laut Polizei hatten sich drei Aktivistinnen mit Sekundenkleber an einem Fensterbrett festgeklebt. Polizei und Feuerwehr bauten vor dem Gebäude zuerst ein großes Sprungkissen auf. Dann lösten die Einsatzkräfte langwierig und vorsichtig die Aktivistinnen von dem Fensterbrett. Ein männlicher Aktivist wurde gleich zu Beginn von der Polizei aus dem Gebäude entfernt. Laut Polizei dauerte der Einsatz von 10 Uhr bis etwa 14.30 Uhr. Gegen die vier Aktivisten wurden Anzeigen gestellt, unter anderen wegen Hausfriedensbruchs.
Aktivisten wollen alte Bahnstrecken wiederbeleben und kostenlosen ÖPNV
Auf einem Banner forderten die Aktivisten den Wiederaufbau alter Bahnstrecken, wie die zwischen Nidda und Schotten. Der “Autozwang” solle überwunden und der ÖPNV kostenlos werden.