Protest gegen B49-Trasse - Büro von Hessen Mobil in Schotten besetzt
Die Aktivistengruppe “Krokodil gegen Hessen Mobil” hat das Büro von Hessen Mobil in Schotten besetzt. Sie will damit gegen die geplante B49-Trasse zwischen Lindenstruth und Reiskirchen protestieren, heißt es in einer Pressemitteilung.
Demnach kritisieren die Aktivisten das Projekt als überflüssig - ihrer Meinung nach ist keine weitere Straße parallel zur A5 notwendig. “Wir wollen nicht den zerstörerischen Plänen zuschauen”, heißt es in der Pressemitteilung, die auf dem Portal des Bündnisses “Wald statt Asphalt” veröffentlicht wurde.
Mit Sekundenkleber festgeklebt
Die “Projektwerkstatt Saasen” berichtet, dass sich einige der Aktivisten festgeklebt hätten. Die Polizei sei vor Ort und versuche, den Protest aufzulösen. Sie berichtet von vier Aktivisten, drei davon hätten sich mit Sekundenkleber an die Fensterbretter geklebt. Die werden laut Polizei jetzt “behutsam gelöst”. Es laufe aber alles friedlich ab. Einer der Aktivisten sei schon aus dem Gebäude begleitet worden.
Aktivisten wollen alte Bahnstrecken wiederbeleben und kostenlosen ÖPNV
Auf einem Banner fordern die Aktivisten den Wiederaufbau alter Bahnstrecken, wie die zwischen Nidda und Schotten. Der “Autozwang” solle überwunden und der ÖPNV kostenlos werden.
FFH bei WhatsApp:
News und Infos direkt auf euer Smartphone. Hier dem FFH-Channel folgen.