Was jetzt zu tun ist - Von der Grippewelle erwischt?
Husten, Kopfweh, Gliederschmerzen und Fieber - das sind die klassischen Symptome der Grippe und bei vielen Ärzten in der Region sind die Wartezimmer deshalb voll. Ralph Hönscher, Hausarzt in Petersberg, sagt: Wen es noch nicht erwischt hat, der sollte über eine Impfung nachdenken.
“Jetzt im Frühjahr ist es deutlich mehr geworden”, sagt Hönscher. Bevor Patienten mit den typischen Symptomen zu ihm kommen, bittet er sie, vorab einen Test zu machen. Mit diesen Tests lasse sich vorab bereits klären, ob es sich beispielsweise um Grippe oder doch um Corona handelt.
Erst anrufen, dann in die Praxis
Patientinnen und Patienten mit den entsprechenden Symptomen sollten nach dem Test erst mit ihrer Praxis Kontakt aufnehmen und nicht einfach vorbeikommen und möglicherweise andere Patienten infizieren. Er empfehle auch, beim Besuch der Praxis einen Mundschutz zu tragen, um andere zu schützen. Idealerweise kämen die Patienten zu speziellen Infektsprechstunden in ihre Praxis.
Impfung noch nicht zu spät
Wer jetzt noch keine Grippe hatte, solle über eine Impfung nachdenken. “Ich denke, für eine Grippe-Impfung ist es nie zu spät. Es ist auf jeden Fall gut, wenn man sich überlegt, sich jetzt noch schützen zu wollen”, sagt Hönscher.
Wenn die Grippe erstmal im Haus ist…
“Die schlechte Nachricht zuerst: Wenn die Grippe schon zuhause ist, dann kann man davon ausgehen, dass man sie auch bekommt”, erklärt der Mediziner. Man solle sich gut und ordentlich ernähren und ausreichend schlafen und vielleicht ein bisschen Abstand zum Infizierten halten. Das Robert-Koch-Institut sagt: “Wer Symptome einer akuten Atemwegsinfektion hat, der sollte drei bis fünf Tage bis zur deutlichen Besserung der Symptomatik zuhause bleiben.”
Alles was ihr für euren Tag wissen müsst:
Die Nachrichten des Tages schnell und kompakt jeden Morgen direkt von unserem Newsdesk auf euer Smartphone. Abonniert jetzt unseren WhatsApp-Channel – natürlich kostenlos.