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Hauptbahnhofsgebäude zukünftig auch in Frankfurter Waffenverbotszone

Sicherheit im Bahnhofsviertel - Frankfurts Waffenverbotszone ausgeweitet

Noch mehr Sicherheit rund um den Frankfurter Bahnhof: Dafür wird hier ab dem 1. Juni die Waffenverbotszone erweitert. Neben einigen Straßen um den Bahnhof ist dann auch das Bahnhofsgebäude an sich betroffen.

Zwischen 20 und 5 Uhr dürfen im Frankfurter Hauptbahnhof dann keine Waffen mitgeführt werden.

Erweiterung für noch mehr Sicherheit

Seit 1. November 2023 gilt die Waffenverbotszone bereits im Bahnhofsviertel. Jetzt wird die zum 1. Juni auch auf das Bahnhofsgebäude ausgeweitet, wie Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef zusammen mit Vertretern von Polizei und Deutscher Bahn am Mittwoch ankündigte.

Verbotene Waffen und größere Messer sind tabu

Das Verbot betrifft Waffen nach dem Waffengesetz sowie Messer mit feststehender oder feststellbarer Klinge mit einer Länge von mehr als vier Zentimetern. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Verbotenerweise geführte Waffen und Messer können dauerhaft eingezogen werden.

Oberbürgermeister Josef: "So kommen die Waffen erst gar nicht ins Bahnhofsviertel."

Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt, am FFH-Mikro

© HIT RADIO FFH

Verbotszone funktioniert bisher gut

"Die Auswertungen zeigen, dass die Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel erfolgreich ist", sagte Oberbürgermeister Josef. Die Ausweitung auf den Hauptbahnhof sei "richtig, notwendig und ohne Alternative". Die Erfahrungen im Bahnhofsviertel seien sehr gut, sagte auch der Frankfurter Polizeipräsident Stefan Müller: Seit November seien dort 62 verbotene Gegenstände sichergestellt worden, darunter 49 Messer, aber auch Macheten, Fleischerbeile oder Teleskopschlagstöcke.

Beamten kontrollieren auffällige Personen

Ähnlich wie bisher im Bahnhofsviertel wird auch die Waffenverbotszone im Bahnhof mithilfe von vermehrten Kontrollen durch die Polizei durchgesetzt, wie der Frankfurter Polizeipräsident Stefan Müller unserer FFH-Reporterin erklärt. Kontrolliert würden in der Regel Menschen, die sich aggressiv verhalten oder andere Personen belästigen. Aber auch anlasslose Kontrollen seien möglich.

Polizeipräsident Müller: "Die Anzahl der Straftaten im Bahnhofsgebiet ist zu hoch."

Frankfurts Polizeipräsident Stefan Müller erklärt unserer FFH-Reporterin, warum die Waffenverbotszone auch im Bahnhofsgebäude so wichtig ist:

© HIT RADIO FFH

Bundespolizei unterstützt das Frankfurter Vorgehen

Während die Landespolizei für das Bahnhofsviertel zuständig ist, fällt der Hauptbahnhof in die Zuständigkeit der Bundespolizei. Ergänzend ist ein privater Sicherheitsdienst der Bahn im Einsatz. Aus Sicht der Bundespolizei ist die Ausweitung der Waffenverbotszone "ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit", wie der Präsident der zuständigen Bundespolizeidirektion, Georg Pelzl, sagte. "Kriminalgeografisch" seien Bahnhofsviertel und Hauptbahnhof ein Raum.

Einladenderer Empfang für Reisende

Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, sagte: „Der Hauptbahnhof ist das zentrale Eingangstor für Fahrgäste und Besucherinnen und Besucher, die nach Frankfurt kommen. Daher ist ein einladender, sicherer Empfang für uns von oberster Priorität

Deutlich mehr Gewalt seit Corona

Seit den Corona-Jahren habe sich die Zahl der Gewaltdelikte mit Waffengebrauch im Hauptbahnhof mehr als verdoppelt - von 80 im Jahr 2019 auf 176 im Jahr 2022.

Außerhalb Frankfurts hat in Hessen nur Wiesbaden seit 2019 eine Waffenverbotszone. In einigen größeren Städten wird das Thema diskutiert, in anderen wurden anlassbezogen temporäre Waffenverbote erlassen.

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