Wo ist der "Black Basta"-Chef? - Hunderte Millionen im Netz erpresst
Cyber-Kriminelle sollen weltweit hunderte Millionen Lösegeld von Firmen, Krankenhäusern oder Behörden erpresst haben – mit dem Einsatz von Computer-Schadsoftware. Jetzt suchen BKA und Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt nach dem Boss der sogenannten „Black Basta“-Gruppe.
Nach dem Russen wird mit Haftbefehl und Fotos gefahndet. Erpressung um ganz großen Stil – so der Vorwurf der Ermittler. Mehr als 100 Betroffene gibt es, einige Fälle auch aus Hessen.
Auch Stadt Rodgau lahmgelegt
Dazu gehört nach Infos von HIT RADIO FFH auch die Stadt Rodgau. Hier hatten die Kriminellen im Jahr 2023 das Computer-Netzwerk lahmgelegt. Das Rathaus war nicht mehr erreichbar, weder per Mail noch per Telefon.
Lösegeld-Forderungen in Millionenhöhe
Das Vorgehen der “Black Basta”-Gruppe funktionierte laut BKA und Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt so: Mit Schadsoftware wurden Computer-Netzwerke gehackt. Die Kriminellen sollen dann sensible Daten gestohlen und die Systeme verschlüsselt haben. Dann kamen die Lösegeldforderungen - für die Entschlüsselung der PC-Systeme.
Foto-Fahndung
Allein in Deutschland haben die „Black Basta“ laut den Ermittlern rund 20 Millionen Euro erpresst. Der Kopf der Gruppe wird jetzt gesucht. Fotos und eine Beschreibung des Gesuchten hat das BKA auf seiner Webseite veröffentlicht.