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Nawalny-Gedenken Frankfurt: Mahnwache für Kremlgegner

Toter Kremlgegner - Nawalny-Gedenken in Frankfurt

Alexej Nawalny
© Pavel Golovkin/AP/dpa

Zwei Jahre nach dem Tod des Kremlgegners Alexej Nawalny gibt es zahlreiche Gedenkveranstaltungen, auch in Frankfurt. (Archivbild)

Vor zwei Jahren starb Kremlgegner Nawalny im Straflager. In zahlreichen Städten wird an ihn erinnert – so auch in Frankfurt. Zuvor gab es neue Erkenntnisse zur Todesursache.

Zwei Jahre nach dem Tod des Kremlgegners Alexej Nawalny wurde auch in Frankfurt an den russischen Oppositionsführer erinnert. Zu einer Gedenkveranstaltung vor dem ehemaligen russischen Generalkonsulat versammelten sich etwa 40 Menschen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Nach Angaben des im ausländischen Exil arbeitenden Nawalny-Teams waren am Montag Gedenkveranstaltungen in mehr als 20 Staaten weltweit geplant. Auch in Deutschland sollte in mehreren – neben Frankfurt beispielsweise auch in Berlin, Hamburg und Leipzig – an den prominenten Kremlkritiker erinnert werden, der am 16. Februar 2024 in einem Straflager in der Arktisregion ums Leben kam.

Minister Wadephul spricht von Vergiftung

Außenminister Johann Wadephul erklärte bei einem aufsehenerregenden Auftritt mit Nawalnys Witwe, Julia Nawalnaja, nach Analysen von Proben sterblicher Überreste sei klar: "Alexej Nawalny wurde in russischer Gefangenschaft vergiftet."

Nawalnaja, die die politische Arbeit ihres Mannes fortsetzt, sagte, nun habe man den Beweis, dass Kremlchef Wladimir Putin ein Mörder sei. Schon 2020 hatte Nawalny knapp ein Attentat mit dem chemischen Kampfstoff Nowitschok überlebt.

Russland: “Es war ein natürlicher Tod”

Die russischen Behörden behaupten, dass Nawalny eines natürlichen Todes gestorben sei. Sie hatten seine Leiche trotz Bitten von Nawalnys Mutter tagelang nicht herausgegeben. Deshalb wurde befürchtet, dass etwaige Giftspuren womöglich nicht mehr nachgewiesen werden können. Unklar ist, wie die Gewebeproben Nawalnys in den Westen gelangt sind.

Tausende politische Gefangene

Nawalny war einer von Tausenden politischen Gefangenen in Russland, von denen Putin bisher nur einige im Tausch mit im Westen inhaftierten Russen freigelassen hat. Menschenrechtler sehen viele Gefangene in den russischen Straflagern in Lebensgefahr – aufgrund von Folter oder anderer als menschenunwürdig kritisierten Umstände.

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