Vollsperrung wegen Entenfamilie - Polizei rettet zehn Küken auf der A66
Wegen einer kleinen Entenfamilie ist die A66 bei Langenselbold komplett gesperrt worden. Zehn Küken saßen am späten Donnerstagnachmittag (23.4.) im dichten Gebüsch auf dem Mittelstreifen fest.
Polizei und Feuerwehr konnten die Tiere schließlich unbeschadet retten.
Im Mittelstreifen versteckt
Zunächst war die Suche laut Polizei erfolglos, da eine erste Funkstreife keine Tiere auf der Strecke entdecken konnte. Doch kurz darauf wurden die Retter fündig: Die Entenküken hielten sich den Angaben zufolge im dicht bewachsenen Mittelstreifen auf. Zwischen den Fahrbahnen ging es für sie weder vor noch zurück.
Vollsperrung für die Tierrettung
Um die Tiere aus dem Gefahrenbereich zu holen, wurden beide Fahrtrichtungen der Autobahn vorübergehend gesperrt. Gemeinsam mit einem aufmerksamen Bürger und der Feuerwehr Langenselbold gelang es den Beamten schließlich, alle Küken einzufangen. Das Muttertier war zuvor vermutlich davongeflogen und wurde von den Tierrettern nicht mehr gesichtet.
Küken im Wildtierzentrum versorgt
Alle zehn kleinen Enten blieben bei dem gefährlichen Ausflug unverletzt. Sie wurden laut Polizei in ein Wildtierzentrum gebracht, wo sie nun versorgt werden. Nach rund einer halben Stunde war die A66 wieder frei – und die Wartezeit der Autofahrer mit einem tierischen Happy End beendet.