Falschparker in Friedberg - Warum die roten Strafzettel so gut wirken
Knallrote Strafzettel in Friedberg für alle Falschparker. Das Ordnungsamt greift aktuell richtig durch.
Grund dafür ist das sogenannte Wildparken in der Friedberger Innenstadt. Es hat in den vergangenen Jahren massiv zugenommen: Autos stehen in zweiter Reihe, auf Behindertenstellplätzen, auf Gehwegen.
Gefährdung der Sicherheit
Damit blockieren Falschparker Lieferzonen und Sichtachsen. “Das kann sehr gefährlich werden, besonders für Fußgänger”, betont Ordnungsamtleiter Michael Pollesch. Seit dem 20. April wird ganztägig kontrolliert. Hier findet ihr Alternativen zum Parken.
Die ersten Verbesserungen
Die Aktion heißt „Rote Karte" und die Zahlen zeigen: Sie wirkt. Am Montag der ersten Woche leitete das Amt noch 109 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Am Mittwoch waren es nur noch 59. Pollesch ist zufrieden: „Wir sind jetzt in der ersten Woche und haben schon deutliche Erfolge festgestellt."
E-Scooter waren der Auslöser
Ausgelöst hat die Aktion übrigens eine Kontrolle aus dem vergangenen Herbst. Damals ging das Ordnungsamt gegen E-Scooter-Fahrer auf den Gehwegen vor - und die sagten: Auf der Kaiserstraße ist es uns zu gefährlich, alles ist zugeparkt, wir sehen den Verkehr nicht. Das war für Pollesch der Auslöser.
Das City-Parkhaus
Wer sein Auto legal abstellen will, kann in das City-Parkhaus fahren in der Alten Bahnhofstraße. Es kostet 70 Cent die erste Stunde, 50 Cent jede weitere und liegt laut Selbsttest von Pollesch knapp drei Minuten zu Fuß von der Kaiserstraße entfernt.