Übergreifen auf Haus verhindert - Feuer in Bruchköbel absichtlich gelegt?
Das war ganz schön knapp heute früh für eine Familie in Brüchköbel: Vor einer Autowerkstatt brennen zwei Autos - die Feuerwehr kann in letzter Sekunde verhindern, dass die Flammen auf das angrenzendes Wohnhaus übergreifen.
Die erste Fensterscheibe war durch die enorme Hitze aber schon geborsten - die vierköpfige Familie kommt mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus.
Polizei geht von Brandstiftung aus
In der Chattenstraße sind zwei geparkte Autos in Flammen aufgegangen. Laut Feuerwehr standen eine Mercedes V-Klasse und ein Ford Transit auf der Straße komplett in Vollbrand. Offenbar hatte der Mercedes zuerst Feuer gefangen, bevor die Flammen auf den Transporter übergriffen. Die Polizei geht aktuell von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
Hitze beschädigt Hausfassade
Durch den Brand beider Fahrzeuge wurden auch die Fensterfront und die Fassade eines direkt angrenzenden Einfamilienhauses beschädigt. Die Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude.
Familie kommt ins Krankenhaus
Ein 33-jähriger Mann, eine 30 Jahre alte Frau sowie zwei kleine Kinder kamen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Sie zogen sich den Angaben zufolge beim Verlassen des Hauses mutmaßlich eine Rauchgasvergiftung zu.
Dunkler Audi im Fokus
Wie das Feuer entstanden ist, steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die genauen Hintergründe. Eine wichtige Rolle spielt dabei eine dunkle Audi-Limousine mit GN-Kennzeichen.
Der unbekannte Fahrer des Wagens soll laut einem Zeugen unmittelbar nach Brandausbruch davongefahren sein. Die Ermittler suchen nun nach dieser Person und weiteren Zeugen. Der entstandene Sachschaden ist immens und wird vorläufig auf rund 130.000 Euro geschätzt.