Folgen der Hitzewelle - Zahl der Rettungsdienst-Einsätze geht zurück
Es war der wärmste Juni, der bislang im Bundesland gemessen wurde. Das brachte die Einsatzkräfte in Frankfurt an ihre Grenzen.
Noch Tage nach den extremen Temperaturen waren die Rettungskräfte in Frankfurt an der Grenze ihrer Kapazitäten - nun wird es langsam besser: Die Einsatzzahlen waren nach Angaben der Feuerwehr am Donnerstag "wieder auf einem moderaten Niveau".
An den besonders heißen Tagen am Wochenende waren jeweils mehr als 500 Rettungsdiensteinsätze zu bewältigen. Zum Vergleich: Im Durchschnitt verzeichnet der Rettungsdienst in Frankfurt rund 350 Einsätze pro Tag. Auch nachdem die Temperaturen zum Wochenbeginn zurückgingen, blieb die Belastung außergewöhnlich hoch. Die Feuerwehr vermutet, dass sich die gesundheitlichen Folgen der Hitzetage zeitversetzt bemerkbar machten.
Markus Röck, Direktor der Branddirektion, bedankte sich bei allen Einsatzkräften. "Dass wir diese außergewöhnliche Lage gemeistert haben, ist der hervorragenden Zusammenarbeit aller Organisationen und dem außerordentlichen Engagement unserer haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu verdanken."