Hanaus OB findet es "asozial" - Vandalismus in Halle der Grimm-Festspiele
Unbekannte sind in eine Lagerhalle der Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau eingebrochen und haben dabei erheblichen Schaden angerichtet. Jetzt ermittelt die Polizei.
Die Halle in der Brown-Boveri-Straße wurde regelrecht verwüstet: Die Täter besprühten Wände und Böden mit Farbe, zündeten Pyrotechnik und verschossen Konfettikanonen.
Bis zu 10.000 Euro Schaden
Und als wäre das nicht genug - sie schnappten sich auch noch einen Gabelstapler und fuhren damit durch die Halle. Dabei wurden Bühnenelemente, Kulissen, Requisiten aus früheren Inszenierungen sowie Werkzeuge und Baumaterialien beschädigt. Der Sachschaden liegt laut ersten Schätzungen bei rund 7.500 bis 10.000 Euro - Kosten, die am Ende die Allgemeinheit trägt.
“Völlig inakzeptabel und asozial”
Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky findet klare Worte: „Wer Kulturgüter mutwillig zerstört, schadet der ganzen Stadt und schadet den an Kultur interessierten Menschen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Stadt. Solche Taten sind völlig inakzeptabel und asozial."
Spielbetrieb nicht in Gefahr
Die gute Nachricht: Der laufende Spielbetrieb der Festspiele ist nicht beeinträchtigt. Aber der Aufwand für die Schadensbeseitigung und die Wiederbeschaffung von Material kostet Zeit und Geld - beides könnte an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden.
Polizei ermittelt
Die Polizei hat eine Strafanzeige gegen Unbekannt aufgenommen und ermittelt. Wer Hinweise hat, meldet sich beim Hanauer Polizeirevier: 06181 100-120.