Brand in Ukraine-Hilfslager - Spenden retten Frankfurter Transport
So viel Solidarität: Nach einem heftigen Brand in einem Lagerraum hat der Verein “Frankfurt for Ukraine” eine riesige Menge Unterstützung und Spenden bekommen.
Das Telefon stand übers Wochenende kaum still, sagt Vereinsgründer Jumas Medoff. Nachdem sich jetzt so viele Menschen mit Spenden gemeldet haben, will der Verein den Hilfstransport in die Ukraine wie geplant durchziehen. Die Stadt hat laut Medoff zugesichert, sich zügig um ein alternatives Lager zu kümmern. Die Ermittler glauben unterdessen, dass jemand absichtlich das Feuer gelegt hat.
Auch der Staatsschutz ermittelt
Das Niederschmetternde am Freitag war: Es brannte pallettenweise Werkzeug und medizinisches Gerät ab, das in den nächsten Tagen in die Ukraine gebracht werden sollte. Aufgrund der Spurenlage gingen die Ermittler davon aus, dass unbekannte Täter den Brand gelegt hätten, teilte die Frankfurter Polizei mit.
Mögliches politisches Motiv
Deshalb sei auch der Staatsschutz in die Ermittlungen eingebunden worden, sagte die Polizei. Dieser ermittelt, wenn politische Motive vermutet werden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tathergang oder zu den Tätern geben können, sich zu melden.
19 Stunden Einsatz
Das Feuer war am frühen Freitagmorgen von Anwohnern gemeldet worden und hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Stadt Frankfurt mitgeteilt hat, dauerten die Nachlöscharbeiten bis 21 Uhr am Freitagabend. Insgesamt war die Feuerwehr rund 19 Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Wegen der Herbstferien war an der Schule kein Betrieb.