Nach Lagerbrand in Frankfurt - Ukraine-Hilfskonvoi fährt dank Spenden
Anfang Oktober steht in Frankfurt ein Lager voller Hilfsgüter für die Ukraine in Flammen. Der Schaden ist riesig. Jetzt gibt es schöne Nachrichten: Der geplante Transport ins Kriegsgebiet kann trotzdem stattfinden, der LKW-Konvoi wird am Freitagvormittag (23. Oktober) in der Mainmetropole starten.
“Wir möchten damit ein Zeichen setzen”, sagt Jumas Medoff, Gründer des Vereins “Frankfurt for Ukraine”, im Gespräch mit HIT RADIO FFH. Der Konvoi wird unter anderem Radiatoren, Werkzeug, Holzöfen, Feuerlöscher und Kerzenreste in die Ukraine bringen. Die Menschen dort bräuchten die Unterstützung dringend, ihnen stehe ein harter Winter bevor.
Welle der Hilfsbereitschaft
Einen Teil der Hilfsgüter hatte die Feuerwehr retten können. Nach dem verheerenden Brand war die Hilfsbereitschaft in der ganzen Region groß, viele Menschen meldeten sich bei dem Verein mit Sachspenden oder boten anderweitig Unterstützung an. “Wir sind einfach überwältigt”, sagt Medoff.
Staatsschutz ermittelt
Auf der Suche nach einem neuen Lager in Frankfurt ist der Verein bislang noch nicht fündig geworden. Die Hilfsgüter werden gerade in privaten Kellerräumen gelagert. Der Staatschutz ermittelt unterdessen weiter, die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ob es sich um ein politisches Motiv gehandelt haben könnte, kommentiert ein Sprecher auf FFH-Nachfrage nicht.