Brände in Ludwigshafen - Feuerwehr rettet Person vor Flammen
In Ludwigshafen-Mitte musste die Feuerwehr zu einem Dachgeschoss-Brand ausrücken. Ein Bewohner wurde aus dem stark verrauchten Gebäude gerettet. Fast zeitgleich hat es im Stadtteil Friesenheim gebrannt. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Als die Einsatzkräfte in der Luitpoldstraße eintrafen, drang bereits massiver Rauch aus zwei Dachgauben. Da zunächst unklar war, ob sich noch Menschen in der Brandwohnung aufhielten, drangen laut Feuerwehr sofort zwei Trupps unter Atemschutz in das Gebäude vor.
Personenrettung im dichten Rauch
Während 20 Bewohner das Haus aus eigener Kraft verlassen konnten, war einer weiteren Person der Fluchtweg durch die starke Rauchentwicklung abgeschnitten. Die Feuerwehrkräfte brachten sie mit einer speziellen Fluchthaube sicher ins Freie. Der Rettungsdienst sichtete anschließend 19 Betroffene wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung.
Feuer schnell unter Kontrolle
Bereits rund zehn Minuten nach dem Eintreffen der Retter war der Brand gelöscht. Den Angaben zufolge konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Teile des Mehrfamilienhauses verhindert werden. Die betroffenen Räume wurden durchlüftet.
Wohnung unbewohnbar
Die Brandwohnung im Dachgeschoss ist bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Alle anderen Mieter durften nach Abschluss der Löscharbeiten in ihre Einheiten zurückkehren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Haus in Friesenheim evakuiert
Fast zeitgleich hat es im Stadtteil Friesenheim ebenfalls gebrannt. Polizei und Feuerwehr evakuierten das Gebäude und versorgten die Anwohner in einem Kältebus. Ein Zimmer ist nach dem Feuer unbewohnbar.
2 Personen von Rettungsdienst behandelt
Zwei Personen erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Der Rettungsdienst behandelte sie den Angaben zufolge direkt vor Ort. Im Anschluss an den Einsatz durften die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Ursache noch unklar
Den entstandenen Sachschaden schätzen die Ermittler auf etwa 30.000 Euro. Die Kriminalpolizei Ludwigshafen untersucht nun, wie es zu dem Brand kommen konnte.