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2,8 Millionen Hessen bekommen Extra-Post vom Finanzamt

Wegen der neuen Grundsteuer - Finanzamt befragt Hausbesitzer

© dpa

Hausbesitzer zahlen Grundsteuer - die ändert sich bald. Wer in guter Lage wohnt, muss ab 2025 mehr bezahlen.

2,8 Millionen Hessen bekommen Extra-Post vom Finanzamt. Sie müssen als Wohnungs- oder Hausbesitzer einen Fragebogen ausfüllen, damit die Grundsteuer neu berechnet werden kann.  Die bisherige Berechnungsgrundlage war für verfassungswidrig erklärt worden. Für diese Steuerreform haben Hessens Finanzbehörden 300 neue Leute eingestellt. 

"Bitte nicht erschrecken"

"Bitte nicht erschrecken, für die meisten Immobilienbesitzer ist das alles gar nicht so schlimm", hat heute Finanzminister Michael Boddenberg gesagt. Spätestens bis Oktober müssen sie Fragen zu Lage, Größe und Nutzung ihrer Immobilie beantworten - und zwar in der Regel online über Elster. Nur wer belegen kann, dass eine Online-Beantwortung für ihn unzumutbar ist, bekommt ein Papierformular geschickt.

Service-Hotline auch samstags

Mit dem Info-Schreiben will Hessen den Immobilienbesitzern wichtige Tipps zur Fragebogen-Ausfüllung geben. Außerdem gibts eine Finanzamts-Service-Hotline - im Juni und Juli ist die sogar samstags erreichbar. Die Servicehotline der Hessischen Steuerverwaltung hilft bei Fragen rund um die elektronische Steuererklärung. Unter 0800 522 533 5 (Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr und im Juni und Juli auch Samstag, zwischen 8 und 13 Uhr) erhalten alle Bürgerinnen und Bürger beispielsweise beim Registrierungsprozess für die elektronische Erklärungsabgabe Hilfe. Der Anruf ist kostenlos. Zu beachten ist: Während die Registrierung bei ELSTER bereits jetzt angestoßen werden kann, ist das Ausfüllen der digitalen Erklärung in ganz Deutschland erst ab dem 1. Juli möglich.

In guten Lagen wirds teurer

 Aus den Daten errechnet Hessen dann die Grundsteuer völlig neu. Für Bewohner guter Lagen wirds teurer, in weniger begehrten Lagen billiger - aber erst ab 2025. Das Verfassungsgericht hatte die alte Berechnungsgrundlage aus den 60er Jahren für nicht mehr verfassungsgemäß erachtet. Hessen hat für die Neuberechnung der Grundwerte ein eigenes Modell entwickelt. Es berücksichtigt Grüße, Nutzung und Lage einer Immobilie. Die Grundsteuer geht an die Kommunen und ist für die Rathäuser eine der wichtigsten Einnahmequellen. 
 

Peter Hartmann

Leiter Studio Wiesbaden
Peter Hartmann

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