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Mann bringt Granate zur Polizei Eltville: Kampfmittelräumdienst kommt

Im trockenen Rhein gefunden - Mann gibt Granate bei Polizei Eltville ab

Ein Mann hat einen verdächtigen Gegenstand zur Polizei nach Eltville gebracht. Dort stellte sich raus: Es war eine alte Granate.
© dpa

Ein Mann hat einen verdächtigen Gegenstand zur Polizei nach Eltville gebracht. Dort stellte sich raus: Es war eine alte Granate (Symbolfoto).

In Eltville hat ein Mann eine Sprenggranate im Rhein gefunden und zur Polizei gebracht. Der Besucherparkplatz der Polizei wurde deswegen zwischenzeitlich gesperrt.

Der Mann hatte im trockenen Flussbett des Rheins einen Gegenstand aus Metall gefunden. Weil er ihn nicht so recht einordnen konnte, brachte er ihn zur Polizei.

Granate auf Parkplatz abgelegt

Er legte den Gegenstand auf dem Besucherparkplatz der Polizeistation in Eltville ab. Die Polizisten dort erkannten schnell: Das ist eine Sprenggranate und damit Kriegsmunition.

Granate war nicht mehr scharf

Der Parkplatz wurde direkt abgesperrt. Der Kampfmittelräumdienst rückte an. Der konnte laut Polizei aber schnell Entwarnung geben: Die Sprengladung der Granate war im Laufe der Jahre offenbar herausgespült worden – die Granate damit glücklicherweise nicht mehr gefährlich.

 

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Viele Funde durch Niedrigwasser möglich

Laut Polizei kann es bei den aktuellen niedrigen Wasserständen vorkommen, dass jahrzehntealte Munition ans Tageslicht komme. Von solchen Fundstücken könne eine lebensbedrohliche Gefahr ausgehen. Wer einen verdächtigen Gegenstand entdeckt, sollte ihn liegen lassen und die Polizei alarmieren.

Weitere Munitionsfunde in Eltville

Genau das hat ein weiterer Spaziergänger in Eltville gemacht. Er hatte am Rheinufer in der Nähe der Nikolausquelle Munitionsteile im Wasser entdeckt. Er meldete das über Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Westhessen, die widerrum informierte die Wasserschutzpolizeistation in Rüdesheim.

Sprenggranaten waren noch explosiv

Laut Polizei handelte sich um zwei Panzer-Sprenggranaten, die immer noch explosionsgefährlich waren. Der Kampfmittelräumdienst transportierte die gefährlichen Gegenstände in explosionssicheren Behältern ab.

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