Nach Bombenentschärfung in Wiesbaden: Stabschef zieht bei FFH Bilanz
Mehr Leute für Bürgertelefon - Bombenentschärfung: Lief alles rund?
Wiesbaden am Tag nach der großen Bombenentschärfung. Zehntausend Menschen hatten im Bereich Biebrich-Schierstein-Gräselberg ihre Wohnung verlassen müssen, es gab Autobahn- und Schienensperrungen. Bei den Bauarbeiten für das neue "Kärntner Viertel" war eine 500-Kilo-Weltkriegsbombe gefunden worden.
Was hat geklappt und wo hats gehakt? Das haben wir Hans-Peter Erkel, Stadtpolizei-Chef und Leiter des Planungsstabes gefragt. Im Grunde ist er zufrieden - bis auf Verzögerungen bei der Evakuierung ging alles planmäßig über die Bühne.
Was kann man besser machen?
Zufrieden ist also der Planungsstab-Leiter Erkel mit dem Gesamt-Fazit der Bomben-Entschärfung. Trotzdem gibt es "learnings", also Dinge, die man beim nächsten Mal besser machen könnte, räumt Erkel ein.
Evakuierungs-Radius zu groß?
Die Bürger-Hotline war erst am Vortag spät abends besetzt - da will Erkel künftig also mit mehr Manpower ran, denn es gab hunderte besorgte Anrufer. Die Kritik mancher Anwohner an dem sehr großen Evakuierungs-Radius lässt der Planungsstab-Chef aber nicht gelten. Zuständig dafür sei immer der Kampfmittelräumdienst.
Größte Bombe seiner Laufbahn
Der 500 Kilo-Blindgänger war übrigens für Stadtpolizei-Chef Hans-Peter Erkel die größte Bombe seiner bisherigen Laufbahn. Kein Wunder, dass auch ihm am Ende ein Stein vom Herzen fiel, als alles glatt über die Bühne gegangen war.