Während neuer Angriffswelle - Hessens Europaminister in der Ukraine
Massive Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am Wochenende – und mittendrin: Hessens Europaminister Pentz. Er hat dort eine offizielle Partnerschaft mit der Region rund um Kiew geschlossen.
„Aus Worten Wirklichkeit machen“ – das ist Ziel der Partnerschaft. Konkret will Hessen vor allem beim Wiederaufbau nach dem russischen Angriffskrieg helfen. Dabei sollen auch hessische Unternehmen zum Zug kommen – zum Beispiel in den Bereich Infrastruktur oder Logistik.
Austausch geplant
Die Europäische Union hat mit dem Beitrittsprozess der Ukraine ein politisches Signal gesetzt, heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. “Regionalpartnerschaften wie unsere füllen es mit Substanz. Sie schaffen Vertrauen, wo Institutionen allein nicht reichen.” Geplant sind Delegationsbesuche, gemeinsame Projekte, aber auch der Austausch zum Beispiel zwischen Kommunen oder Schulen.
Treffen mit Klitschko
Während seines Besuchs traf Pentz auch Abgeordnete aus dem ukrainischen Parlament und Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko.
Partnerschaft Teil des Koalitionsvertrages
Hessen hat sich unmittelbar nach dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine für den Aufbau einer regionalen Partnerschaft mit einer ukrainischen Region ausgesprochen und dies im bestehenden Koalitionsvertrag festgeschrieben. Die Region Kiew zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen der Ukraine. Geplant ist laut Staatskanzlei eine nachhaltige Zusammenarbeit, die über den Wiederaufbau hinausgeht.