Ebnoutalib verletzt raus - Wildes Spiel: Eintracht in Stuttgart 2:3
Wildes Spiel in Stuttgart: Eintracht Frankfurt verliert unglücklich beim VfB mit 2:3.
Dieses Spiel ist nichts für schwache Nerven. Der Spielstart aus Frankfurter Sicht noch absolut glänzend: Nach nur fünf Minuten erzielen die Hessen die 1:0-Führung durch einen Kopfball durch Rasmus Kristensen, der eine Doan-Flanke einnickt. Die Eintracht von Anfang an mit viel Druck, auch weil Trainer Dino Toppmöller tatsächlich zum ersten Mal eine Doppelspitze aufs Feld schickt mit den beiden Neuzugängen Arnaud Kalimuendo und Younes Ebnoutalib.
Ebnoutalib verletzt sich früh
Ebnoutalib aber verletzt sich schon nach 15 Minuten bei einem Zusammenstoß mit Stuttgarts Chabot am rechten Knie. Und muss nach einer Behandlungspause in der 20. Minute dann doch raus. Bahoya ersetzt ihn. Die Hessen davon mitgenommen. Der Spielfluss dahin. Und in der 28. Minute kommt dann auch noch Pech dazu: Eintracht-Keeper Kaua Santos kann eine Stuttgarter-Flanke nicht festhalten und lässt den Ball fallen. Demirovoic nutzt das Missgeschick zum 1:1-Ausgleich.
Stuttgart führt zur Pause
Und es kommt nur acht Minuten später noch schlimmer. Stuttgarts Denis Undav tanzt Oscar Höjlund aus und erzielt das 2:1 für den VfB in der 36.Minute. Die Eintracht rettet sich in die Pause. Nach der geht es ohne Wechsel auf beiden Seiten weiter.
VfB wird stärker, aber SGE trifft
In der zweiten Hälfte dann berappelt sich die Eintracht zeitweise ein bisschen, Stuttgart aber mit den besseren Chancen. Kaua Santos im Eintracht-Kasten wirkt jetzt aufgeräumter und kann mehrere Situationen entschärfen. Und in der 80.Minute fällt dann sogar der Frankfurter Ausgleich. Aus dem Nichts erzielt der kurz vorher eingewechselte Ayoube Amaimouni-Echghouyab das 2:2 für die Eintracht in der 80.Minute.
Nartey schockt die Eintracht
Aber dann sind die Frankfurter in der 88. Minute doch noch einmal unaufmerksam. Nikolas Nartey trifft zum 3:2. Die Frankfurter werfen in der Nachspielzeit alles nach vorne, aber der erneute Ausgleich will dem Team von Trainer Toppmöller nicht mehr gelingen. Den Hessen bleibt nun nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Schon am Freitag spielt die Eintracht bei Werder Bremen.