2:1-Sieg gegen Fulda: Wiesbaden wieder Hessenpokalsieger
2:1-Erfolg gegen Fulda-Lehnerz - Wiesbaden wieder Hessenpokalsieger
Trotz eines sehr mutigen Auftritts von Regionalligist SG Barockstadt Fulda-Lehnerz hat sich Fußball-Drittligist SV Wehen-Wiesbaden den Sieg im Hessenpokalfinale geholt. Der Titelverteidiger siegt vor offiziell 3.579 Zuschauern auf dem Bieberer Berg in Offenbach mit 2:1.
In einem insgesamt spannenden Spiel geht Wiesbaden kurz vor der Pause (37. Janitzek) in Führung. Fulda gleicht aber direkt nach dem Wiederanpfiff (48. Pomnitz) aus. Nach rund einer Stunde nutzt Wiesbadens Schleimer eine Unaufmerksamkeit der Osthessen zum 2:1-Siegtreffer.
Fulda mit beherztem Auftritt
Schon in der ersten Halbzeit ist es lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe. Bei knapp 30 Grad auf dem Bieberer Berg in Offenbach schenken sich beide Teams nichts. Es wirkt fast so, als sei Wiesbaden von der Intensität des Fuldaer Spiels überrascht. Die erste große Torchance für den Underdog hat Moritz Dittmann in der 18. Minute, als er ein Zuspiel nach einem schnellen Konter von Tobias Göbel nicht verwerten kann. Dittmann ist es auch, der in der 35. Minute nach einem Zuspiel einen Ticken zu schnell startet und deshalb wegen Abseits zurückgepfiffen wird.
Wiesbadener Führung aus dem Nichts
Das kurze Verschnaufen der Fuldaer nach dieser verpassten Chance nutzen dann die Wiesbadener. Justin Janitzek trifft in der 37. Minute zur 1:0-Führung. Überraschend und aus dem Nichts. In den Minuten danach berappelt sich Fulda aber schnell und hat durch Kapitän Pomnitz die Chance zum Ausgleich. Wiesbaden lässt aber nicht nach und hat zwei weitere Chancen, die Fuldas Torhüter Zapico aber vereiteln kann.
Fulda gleicht nach der Pause aus
Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Paukenschlag: Fuldas Kapitän Leon Pomnitz ist direkt nach Wiederanpfiff hellwach und nutzt gleich den ersten Angriff zum 1:1-Ausgleich. Florian Stritzel im Wiesbadener Tor ist machtlos. In der Folgezeit zeigt Fulda, dass es dieses Spiel gewinnen will: Es ist aktiv und gefährlich und dem zweiten Treffer nahe. Doch dann ist die Fuldaer Abwehr einmal nicht wach und Lukas Schleimer markiert in der 59. Minute das 2:1 für Favorit Wiesbaden. Während Fulda auf den Ausgleich drückt, setzte sich Wiesbaden erfolgreich zur Wehr. Auch wenn Jordy Gillekens in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte noch die Rote Karte sieht.
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