Elfmeter-Krimi im DFB-Pokal - Eintracht-Frauen zittern sich weiter
Lange passiert kaum etwas, im Elfmeterschießen wird es ernst: Frankfurts Fußballerinnen haben sich zittern sich in Nürnberg weiter. Besonders wird der Pokalabend durch ein emotionales Comeback.
Die Fußballerinnen von Eintracht Frankfurt stehen im Viertelfinale des DFB-Pokals. Beim Bundesligakonkurrenten 1. FC Nürnberg setzte sich das Team von Trainer Niko Arnautis allerdings erst im Elfmeterschießen mit 4:2 (0:0, 0:0) durch. Danique Tolhoek, Amanda Ilestedt, Ainhoa Alguacil und Hanna Bennison sorgten für die entscheidenden Treffer.
Eintracht-Frauen müde nach Europa-Auftritt
Vor 949 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion war die robust geführte Partie zwischen den beiden Bundesliga-Kontrahenten lange Zeit ereignisarm geblieben. Die Frankfurterinnen ließen die Konsequenz und Effizienz vermissen, mit der sie am Mittwoch schon früh den 2:0-Hinspielsieg im Europa Cup bei der PSV Eindhoven klargemacht hatten. Die Nürnbergerinnen standen solide und waren vor allem auf Konter aus.
Winkler gibt Comeback im Tor
Eintracht-Trainer Niko Arnautis hatte zum zweiten Mal in einem Profispiel Sophia Winkler ins Tor beordert. Die Nationalkeeperin hatte sich im Februar 2025 schwer am Knie verletzt und eineinhalb Jahre lang pausiert. Stammtorhüterin Lina Altenburg war zu Hause geblieben, um in den intensiven Wochen die Belastung zu reduzieren.