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Bundesweiter Warntag 2020 - nicht alles lief glatt

Bundesweiter Warntag - Der Warntag wird zum Fehlschlag

Der erste bundesweite Warntag hat deutliche Lücken bei der Alarmierung der Bevölkerung offenbart. Zum einen wurde deutlich, dass es vielerorts gar keine Sirenen mehr gibt, zum anderen kam die Meldung der Warn-Apps NINA und KATWARN erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an.

Im Ergebnis: Wäre es ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen.

Warntag "fehlgeschlagen"

Das Bundesinnenministerium bezeichnete den Probealarm denn auch offen als "fehlgeschlagen". Grund sei ein technisches Problem gewesen. "Die Vorgänge werden jetzt umfassend aufgearbeitet", kündigte das Ministerium in Berlin an. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten bei der weiteren Entwicklung des Warnsystems berücksichtigt werden.

Pannen auch in Hessen

Mit Sirenen-Alarm und Pannen bei der Handy-Alarmierung ist beim ersten bundesweiten Warntag auch in Hessen der Ernstfall geprobt worden. Land und Kommunen haben sich an der Aktion beteiligt. Landesweit blieb es nach der Auslösung des Probealarms um 11 Uhr zunächst still auf vielen Handys, die eigentlich Warnhinweise über Apps wie Nina, Katwarn oder Hessenwarn empfangen sollten.

Zuviele Warnmeldungen auf einmal

Die über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS) versendete Warnmeldung sei verspätet zugestellt worden, teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn mit. "Grund dafür ist eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen." Das im Vorfeld besprochene Auslösekonzept habe hingegen eine reine Auslösung durch den Bund vorgesehen.

Frankfurt hat gar nicht so viele Sirenen

In Wiesbaden, Darmstadt, Kassel und vielen weiteren Regionen Hessens warnten Sirenen die Bürger plangemäß. In Frankfurt blieb es weitgehend still. In der Mainmetropole gibt es nach Auskunft der Feuerwehr kein flächendeckendes Sirenennetz. "Überlegungen und Kostenschätzungen für ein entsprechendes Netz gibt es, eine Entscheidung der Stadtpolitik derzeit nicht", teilte Feuerwehrsprecherin Anne Walkembach mit.

Technische Probleme im Kreis Fulda und im Vogelsberg

Für Verwirrung in der Bevölkerung sorgte auch, dass die Sirenen an verschiedenen Orten zeitversetzt angingen. Einige Menschen in Hessen berichteten HIT RADIO FFH, dass die Sirenen nur sehr leise oder sogar gar nicht zu hören waren. Wegen technischer Gründe blieb im Landkreis Fulda und im Vogelsbergkreis der Sirenenalarm aus.

Warntechniken sollten getestet werden

Ziel des ersten bundesweiten Warntags war es, die unterschiedlichen Warntechniken für besondere Notfälle zu testen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren. "Nach unseren bisherigen Erkenntnissen, haben die unterschiedlichen Warnsysteme insgesamt funktioniert", teilte der Sprecher des hessischen Innenministeriums, Michael Schaich, mit. Die verzögerte Übermittlung von Warnungen per App, die für zahlreiche Kommentare in den sozialen Netzwerken gesorgt hatte, sei "nicht überraschend".

Erstmal seit der Wiedervereinigung

Erstmals seit der Wiedervereinigung war um 11.00 Uhr der bundesweite Probealarm ausgelöst worden. Zeitgleich sollten sich Warn-Apps bei ihren Nutzerinnen und Nutzern melden, die Sirenen heulen, Radiosender ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. Der sogenannte Warntag dient als Vorbereitung auf Gefahrenlagen wie schwere Unwetter, Überschwemmungen, Chemieunfälle oder auch Terroranschläge.

Die offziellen echten Warnungen gibt's im Fall der Fälle natürlich sofort im Programm von HIT RADIO FFH, auf FFH.de und in der FFH-App.

Warum wird das Warnen geübt?

  • Damit wir fürs Thema "Warnung der Bevölkerung" aufmerksam werden und besser reagieren können
  • Um Funktion und Ablauf einer Warnung besser verständlich zu machen
  • um auf die verschiedenen Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Auch die bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden: 

Warnung: Eine Minute auf- und abschwellender Ton. Dann heißt es: Radio an und auf Durchsagen achten.

Entwarnung: Eine Minute gleichmäßiger Dauerton.

Lange keine Sirene mehr gehört? Nicht überall!

Früher hat die örtliche Sirene auch die Freiwillige Feuerwehr zum Einsatz gerufen. Das passiert in vielen Gemeinden schon seit vielen Jahren auf anderen, stillen Wegen. Aber nicht überall sind die Sirenen  mittlerweile überflüssig. Gerade im ländlichen Bereich....

Harald Popp, Geschäftsführer Landesfeuerwehrverband

Die Sirene bleibt unverzichtbar.

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