Nachrichten > Top-Meldungen, Rhein-Main >

Frankfurter AWO-Skandal: Ex-Chef muss 1,8 Millionen Euro zahlen

Urteil im AWO-Skandal Frankfurt - Ex-Chef muss 1,8 Millionen Euro zahlen

Die AWO-Zentrale in Frankfurt
© dpa

Seit 2019 ist der AWO-Skandal bekannt, es laufen mehrere Prozesse. Jetzt ist der Ex-Geschäftsführer der Frankfurter AWO zu Schadenersatz verurteilt worden.

Im AWO-Skandal ist der ehemalige Geschäftsführer der Frankfurter AWO zu einer Schadenersatz-Zahlung verurteilt worden: Rund 1,8 Millionen Euro muss er an seinen früheren Arbeitgeber zahlen – so hat jetzt das Landesarbeitsgericht in Frankfurt in zweiter Instanz geurteilt.

In erster Instanz hatte die AWO den Prozess gegen den ehemaligen Geschäftsführer Jürgen Richter noch verloren.

Gericht ändert Urteil ab

Dieses Urteil hat das Landesarbeitsgericht jetzt abgeändert. Der Ex-AWO-Chef wurde verurteilt, an die AWO 1.548.504,40 Euro plus Zinsen zu zahlen, teilt ein Gerichtssprecher auf FFH-Nachfrage mit. Dazu wurden er und seine Ehefrau als Gesamtschuldner zur Zahlung weiterer 220.980,00 Euro an die AWO verurteilt, heißt es vom Gericht. Die Frau leitete den Wiesbadener Kreisverband. Beide gelten als Schlüsselfiguren des AWO-Skandals.

Kann Richter Geld überhaupt zahlen?

Die Frankfurter AWO ist erleichtert über das Urteil, sieht darin ein wichtiges Signal in der Aufarbeitung des Skandals. Dagegen sagt der Anwalt des Ex-Geschäftsführers der FNP: Die Forderungen in Höhe von 1,8 Millionen Euro seien "unrealistisch", viel Geld werde bei Richter nicht zu holen sein - nach den teuren Prozesskosten der vergangenen Jahre.

Revision nicht möglich

Eine Revision gegen das Urteil ist nicht möglich. Dagegen könne beim Bundesarbeitsgericht Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt werden, teilt der Gerichtssprecher mit.

Überhöhte Gehälter und Luxus-Dienstwagen

Seit 2019 kommen immer mehr Details zum AWO-Skandal ans Licht. Unter anderem geht es um überhöhte Gehälter und Zahlungen sowie um Luxus-Dienstwagen und -Dienstreisen. Dazu sollen Minijobs vergeben worden sein, ohne dass deren Inhaber dafür arbeiten mussten.

Mehrere Prozesse in AWO-Affäre

Im Zusammenhang mit dem Skandal laufen mehrere Prozesse. Unter anderem wurde auch der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann wegen Vorteilsannahme zu einer Geldstrafe verurteilt.

Schaden durch AWO-Skandal

Die AWO schätzte den Schaden in ersten Stellungnahmen auf etwa zehn Millionen Euro. Er sei aber noch nicht klar zu beziffern, da die Schadenssummen noch nicht final festgelegt werden können, sagte damals der Sprecher des Frankfurter Verbands.

Auch interessant
Auch interessant

Es ist der größte Gerichtsprozess, den es in Frankfurt jemals gegeben hat: Das…

nach oben

HIT RADIO FFH

Jetzt einschalten

HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH PARTY
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH BEST OF 2023
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH CHILL & GRILL
FFH FRÜHLINGS FEELING
FFH SUMMER FEELING
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH LOUNGE
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH WEIHNACHTSRADIO
planet radio
planet plus fun
planet plus power
planet plus liebe
planet plus heartbreak
planet plus weihnachten
planet livecharts
deutschrap finest
planet flashback friday
planet the club
planet early morning breaks
planet oldschool
planet nightwax
planet black beats
taylor swift & friends
ed sheeran & friends
the weeknd & friends
david guetta & friends
coldplay & friends
harry styles & friends
dua lipa & friends
justin bieber & friends
beyoncé & friends
80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop