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Iran-Ticker: Trump stellt Ende des Krieges in Aussicht

News-Ticker zum Iran-Konflikt - Ende des Iran-Krieg laut Trump in Sicht

Trump hat ein schnelles Ende des Kriegs im Nahen Osten in Aussicht gestellt. Der US-Sender CBS News hatte ihn mit den Worten zitiert: "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet." Und: Im türkischen Luftraum wird ein Geschoss abgefangen. Regierungsangaben zufolge kam es erneut aus dem Iran.

Alle aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse gibt's HIER im Ticker.

+++ Berichte über iranische Minen: Trump spricht harte Drohung aus +++

10.03.2026, 22:14 Uhr

Nach Medienberichten über Minen in der Straße von Hormus, die vom Iran verlegt werden sollen, hat US-Präsident Donald Trump Teheran mit Vergeltung gedroht. "Sollten aus irgendeinem Grund Minen ausgelegt worden sein und diese nicht unverzüglich entfernt werden, wird dies für den Iran militärische Konsequenzen in einem bisher nie dagewesenen Ausmaß haben", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

+++ Israels Außenminister: Wollen keinen endlosen Krieg +++

10.03.2026, 15:53 Uhr

Israel hat nach den Worten von Außenminister Gideon Saar kein Interesse an einem dauerhaften Krieg im Konflikt mit dem Iran. "Wir streben keinen endlosen Krieg an", sagte Saar nach einem Treffen mit Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Jerusalem. Israel habe seit Kriegsbeginn enorme Erfolge erzielt, über die er seinen Amtskollegen informiert habe, sagte Saar.

+++ Merz: USA und Israel haben keinen Plan für Kriegsende +++

10.03.2026, 14:44 Uhr

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat das Fehlen einer Strategie für eine schnelle Beendigung des Krieges gegen den Iran beklagt. Die USA und Israel führten diesen Krieg nun schon seit über einer Woche und mit jedem Tag würden sich mehr Fragen stellen, sagte der Kanzler bei einer Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babis in Berlin. "Vor allem besorgt uns, dass es offensichtlich keinen gemeinsamen Plan gibt, wie dieser Krieg schnell zu einem überzeugenden Ende gebracht werden kann." Gleichzeitig gebe es "eine gefährliche Eskalation", fügte der Kanzler mit Blick auf die Gegenangriffe des Iran hinzu. 

+++ Bald Ausreise aller Gäste aus Golfregion +++

10.03.2026, 14:04 Uhr

Wegen des Iran-Kriegs sitzen deutsche Urlauber weiterhin in der Golfregion fest – sie könnten die Region nach Einschätzung der Reisebranche aber bald verlassen. Man gehe davon aus, dass voraussichtlich bis morgen alle Gäste ausreisen können, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) mit. Insgesamt gehe es um knapp 2.000 Reisende, die noch vor Ort seien. Die meisten von ihnen hielten sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.

+++ Hegseth: Heute erneut heftigster Tag der Angriffe im Iran +++

10.03.2026, 13:38 Uhr

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigt im Krieg gegen den Iran besonders harte Angriffe an. Die Vereinigten Staaten gäben nicht nach, "bis der Feind vollständig und endgültig besiegt" sei. "Zum Beispiel wird heute wieder einmal unser heftigster Tag von Angriffen im Iran sein", sagte Hegseth auf einer Pressekonferenz. Ihm zufolge hat der Iran in den vergangenen 24 Stunden so wenig Raketen abgefeuert wie nie zuvor.

+++ Raketenangriff auf Al-Asrak: Auch deutscher Teil getroffen +++

10.03.2026 12:31

Bei den Militärschlägen im Nahen Osten ist der auch von deutschen Soldaten genutzte Einsatzstandort Al-Asrak in Jordanien erneut mit Raketen angegriffen worden. Dabei sei auch der deutsche Teil des Camps getroffen worden, sagte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr. Und: "Aktuell wird untersucht, ob es Trümmer oder eine anfliegende Rakete war." Zuerst hatte der "Spiegel" berichtet.

+++ Ölpreis gibt in Folge von Trumps Äußerung weiter nach +++

10.03.2026, 09:57 Uhr

Der Ölpreis hat am Dienstag den Rückgang vom Vorabend fortgesetzt. Nachdem die Notierung für Rohöl der Sorte Brent zu Beginn der Woche wegen des Iran-Kriegs zeitweise bis auf knapp 120 US-Dollar (159 Liter) und damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war, hatte bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt. Diese hatte sich dann am Abend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt.

+++ Iran: Haben Treibstofflage in Israel angegriffen +++

10.03.2026, 09:35 Uhr

Als Vergeltung für die Bombardierung ihrer Ölreserven haben Irans Streitkräfte eigenen Angaben zufolge Treibstofflager in Israel attackiert. In den vergangenen Stunden seien Teile der Öl- und Gasindustrie sowie Treibstofftanks in der israelischen Hafenstadt Haifa mit Drohnen angegriffen worden, hieß es in einer Armeeerklärung, die der staatliche Rundfunk verbreitete.

+++ Irans Regierung fordert Garantien für Waffenstillstand +++

10.03.2026, 08:38 Uhr

Irans Außenministerium hat für den Fall eines Waffenstillstands mit den USA und Israel Sicherheitsgarantien gefordert. "Wenn ein Waffenstillstand zustande kommen oder der Krieg beendet werden soll, muss es eine Garantie geben, dass aggressive Handlungen gegen Iran nicht erneut wiederholt werden", zitierte die Zeitung "Shargh" Irans Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi. Andernfalls sei ein Waffenstillstand bedeutungslos.

+++ Trump stellt baldiges Ende des Iran-Kriegs in Aussicht +++

10.03.2026, 05:04 Uhr

Inmitten heftiger israelischer Angriffe auf den Iran hat US-Präsident Donald Trump überraschend ein baldiges Ende des Krieges ins Spiel gebracht. "Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet. Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe", zitierte ihn der US-Sender CBS News nach einem Telefoninterview. Der Krieg verlaufe "weit vor dem Zeitplan." Das Hauptrisiko sei vorbei. Der US-Präsident legte sich aber nicht auf einen konkreten Zeitpunkt fest.

Die iranischen Revolutionsgarden reagierten scharf auf Trumps Äußerungen. "Wir sind diejenigen, die über das Ende des Krieges entscheiden", hieß es in einer von der Nachrichtenagentur Tasnim verbreiteten Mitteilung. "Die Bedingungen auf dem Schlachtfeld und das Ende des Krieges liegen in den Händen der Islamischen Republik."

+++ Israel setzt Angriffe im Libanon fort +++

09.03.2026, 13:45 Uhr

Das israelische Militär setzt seine Angriffe im Libanon fort. Seit dem Morgen waren Augenzeugenberichten zufolge mindestens 11 Angriffe in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut zu hören. Die israelische Armee hatte zuvor angegeben, Filialen der Vereinigung Al-Kard Al-Hassan in der Gegend anzugreifen. Es handelt sich dabei um ein Finanzinstitut und eine Art Bank der Hisbollah. 

+++ Nato fängt Geschoss im türkischen Luftraum ab +++

09.03.2026, 13:40 Uhr

Ein aus dem Iran abgefeuertes ballistisches Geschoss ist nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums im türkischen Luftraum von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden. Einige Trümmer der Munition seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden des Landes gefallen, teilte das Ministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten.

+++ Toter bei iranischem Raketenangriff auf Israel +++

09.03.2026, 11:27 Uhr

Bei einem neuen iranischen Raketenangriff auf Israel ist nach Angaben von Sanitätern mindestens ein Mensch getötet worden. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom berichtete, bei dem Angriff im Großraum Tel Aviv sei ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss auf einer Baustelle eingeschlagen. Bei dem Betroffenen handelte es sich den Angaben nach um einen Bauarbeiter. 

+++ Israel: Iran setzt bei Angriff erneut Streumunition ein +++

09.03.2026, 08:35 Uhr

Der Iran hat bei seinen Raketenangriffen auf Israel nach Angaben der israelischen Armee erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen ist, sagte der Armeesprecher jedoch nicht. Teheran hatte in diesem Krieg sowie im Krieg im vergangenen Jahr bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Zuletzt hatte es den Einsatz selbst bestätigt.

+++ Nach Angriffen auf Öldepots: Benzin in Teheran rationiert +++

09.03.2026, 08:14 Uhr

Nach den israelischen Angriffen auf Öldepots in der iranischen Hauptstadt Teheran rationieren Tankstellen den Verkauf von Benzin stark. Autofahrerinnen und Autofahrer können aktuell pro Tankvorgang nur noch zehn Liter Sprit kaufen, wie Bewohner der Millionenmetropole berichteten. An den Tankstellen bildeten sich Kilometer lange Autoschlangen mit stundenlangen Wartezeiten. 

+++ Chamenei-Sohn Irans neuer Führer +++

09.03.2026, 05:32 Uhr

Der Iran hat den Sohn des bei einem israelischen Luftangriff getöteten obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei zu dessen Nachfolger berufen. Der 56-jährige Modschtaba Chamenei hat fortan das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen. Das israelische Militär drohte bereits, dass auch er nicht sicher sei. Ähnlich hatte sich zuvor auch US-Präsident Donald Trump geäußert.

+++ Iran-Krieg: Erstmals Tote in Saudi-Arabien +++

08.03.2026, 20:19 Uhr

Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs ist es in Saudi-Arabien infolge eines mutmaßlich iranischen Angriffs zu Todesfällen gekommen. Zwei Menschen seien beim Einschlag eines Geschosses in ein Wohngebäude im Gouvernement al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad getötet worden, sagte ein Sprecher des saudischen Zivilschutzes laut einer Regierungsmitteilung.

+++ Ukrainische Drohnenabwehr-Experten reisen in die Golfregion +++

08.03.2026, 17:04 Uhr

Die Ukraine wird nach den Worten ihres Präsidenten Wolodymyr Selenskyj schon in den nächsten Tagen Drohnenabwehr-Experten in die Staaten der Golfregion entsenden. Das kündigte Selenskyj bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem neuen niederländischen Regierungschef Rob Jetten an, der zu einem Kurzbesuch nach Kiew gekommen war. "Es ist noch zu früh, um über andere Details zu sprechen", meinte Selenskyj. "Nächste Woche, wenn die Experten vor Ort sind, werden sie sich umsehen und helfen, denn sie kommen direkt mit Möglichkeiten."

+++ Arabische Liga verurteilt "illegale" Angriffe Irans +++

08.03.2026, 16:17 Uhr

Die Arabische Liga hat die Angriffe des Irans im Nahen Osten als "illegal und grundlos" kritisiert. Man verurteile diese "feigen" Angriffe scharf, heißt es in einer Erklärung der Mitgliedstaaten. Die Arabische Liga umfasst 22 Mitglieder, die sich bei internationalen Konflikten in Stellungnahmen zwar oft einheitlich äußern, aber eher selten - wie auch diesmal - konkrete Schritte beschließen.

+++ Emirate dementieren Bericht zu Angriff auf Iran +++

08.03.2026, 15:36 Uhr

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Medienberichte über einen angeblichen Angriff ihres Landes gegen den Iran zurückgewiesen. Man befinde sich in einem "Zustand der Selbstverteidigung", teilte das emiratische Außenministerium lediglich mit. Israelische Medien hatten zuvor unter Berufung auf hochrangige israelische Regierungsvertreter berichtet, die Emirate seien heute an einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage im Iran beteiligt gewesen.

+++ Israelisches Generalkonsulat in München angegriffen +++

08.03.2026, 15:18 Uhr

Ein Mann hat Steine auf das Gebäude des israelischen Generalkonsulats in München geworfen und damit einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Beamte des Objektschutzes nahmen den 24-Jährigen vor Ort fest. Er soll vor den Steinewürfen einen Rucksack vor dem Gebäude abgelegt haben. 

+++ Explosion an US-Botschaft in Oslo +++

08.03.2026, 14:33 Uhr

Nach einer Explosion an der US-Botschaft in der norwegischen Hauptstadt Oslo läuft die Suche nach den Tätern.  Verletzt wurde ersten Angaben zufolge niemand. Einen Zusammenhang zum Krieg der USA und Israels gegen den Iran herzustellen, liege nahe, sagte die Einsatzleiterin. Das sei bislang aber nur eine von mehreren Theorien.

+++ 15 Tote bei israelischen Angriffen im Libanon +++

08.03.2026, 12:10 Uhr

Bei erneuten Luftangriffen Israels sind im Libanon nach dortigen Regierungsangaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Israel habe südlich des Litani-Flusses nahe der gemeinsamen Grenze angegriffen, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Dort sei in einem Dorf ein Wohngebäude getroffen worden. Örtlichen Medienberichten zufolge waren auch Frauen und Kinder unter den Opfern. Rettungskräfte suchten unter Trümmer nach Opfern.

+++ Bericht: Expertenrat einigt sich auf Chamenei-Nachfolger +++

08.03.2026, 12:00 Uhr

Der sogenannte Expertenrat im Iran soll sich einem Bericht zufolge auf einen Nachfolger des getöteten Ajatollahs Ali Chamenei geeinigt haben. Der Name des künftigen obersten Führers des Landes wurde jedoch zunächst nicht bekanntgegeben. Chamenei war bei einem israelischen Luftangriff am 28. Februar in Teheran getötet worden.

Gemäß der iranischen Verfassung bestimmen die 88 Geistlichen im Expertenrat das neue Staatsoberhaupt. Nach unbestätigten Berichten gelten Modschtaba Chamenei (56), der Sohn des verstorbenen obersten Führers, sowie Hassan Chomeini (53), der Enkel des Revolutionsführers Ruhollah Chomeini, als die beiden wichtigsten Kandidaten.

+++ Himmel über Teheran verdunkelt +++

08.03.2026, 11:10 Uhr

Nach der Bombardierung eines Öllagers durch Israel hat sich der Himmel in Teilen Teherans verdunkelt. Dichte Rauchschwaden stiegen auf und verdüsterten am Morgen den bewölkten Himmel, wie auf Bildern zu sehen war und Augenzeugen berichteten. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim warnte vor gesundheitlichen Schäden durch Schwefel- und Stickoxide in der Atmosphäre, die in Verbindung mit Regen gefährlich werden könnten. In dem Fall sollten Einwohner nach Möglichkeit das Haus nicht verlassen. 

+++ Bahrain: Wasser-Entsalzungsanlage bei Angriff beschädigt +++

08.03.2026, 09:22 Uhr

Iran hat bei seinen Angriffen in den Golfstaaten nun auch eine wichtige Anlage für die Aufbereitung von Trinkwasser getroffen. Bei einem Drohenangriff sei eine Anlage zur Wasser-Entsalzung beschädigt worden, teilte Bahrains Innenministerium heute mit. Es handle sich um "iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele" richte.

+++ Tui-Rückholflüge in Hannover gelandet +++

08.03.2026, 02:54 Uhr

Zwei Tui-Flüge aus den Vereinigten Arabischen Emiraten mit gestrandeten Touristen an Bord sind in der Nacht in Hannover gelandet. Nach Unternehmensangaben handelte es sich um die ersten Rückholflüge, die der Reisekonzern mit eigenen Flugzeugen organisiert hat. Demnach flogen die Maschinen vom Flughafen Al-Ain mit technischem Zwischenstopp im griechischen Heraklion nach Hannover. Den Angaben nach landeten sie dort gegen 22.20 Uhr und 23.35 Uhr.

+++ Tote bei israelischem Angriff auf ein Hotelzimmer in Beirut +++

08.03.2026, 02:24 Uhr

Die israelische Armee hat nach libanesischen Angaben gezielt ein Zimmer eines Luxushotels in der Hauptstadt Beirut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dabei mindestens vier Menschen getötet und acht weitere Personen verletzt. Sicherheitskreisen zufolge war eines der Todesopfer ein iranischer Staatsbürger. 

+++ Israels Militär: Auch iranische Ölreserven angegriffen +++

07.03.2026, 23:19 Uhr

Das israelische Militär hat nach Angaben eines Militärsprechers erstmals die nationalen Ölreserven des Irans in Teheran angegriffen. Ein Militärsprecher sagte, dies sei ein Teil der Maßnahmen gegen Einrichtungen der iranischen Führung. Die iranischen Streitkräfte nutzten diese Tanks für ihre militärische Infrastruktur. Über sie werde Treibstoff an verschiedene Abnehmer verteilt, darunter auch militärische Einrichtungen im Iran.

+++ Bundesregierung zieht Personal der Botschaft in Teheran ab +++

07.03.2026, 22:33 Uhr

Nach weiteren schweren Angriffen der USA und Israels auf den Iran hat die Bundesregierung das Personal der deutschen Botschaft in der Hauptstadt Teheran vorübergehend in Sicherheit gebracht. Aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, das Personal sei aufgrund der Bedrohungslage temporär aus dem Land verlegt worden. Die Erreichbarkeit der Botschaft sei aber weiterhin gewährleistet. 

+++ Saudi-Arabien und Pakistan beraten über gemeinsame Verteidigung +++

07.03.2026, 20:20 Uhr

Angesichts der Raketenangriffe aus dem Iran haben der saudische Verteidigungsminister und das Militär der Atommacht Pakistan über die Umsetzung eines gemeinsamen Verteidigungsabkommens gesprochen. Bei seinem Treffen mit dem pakistanischen Armeechef Munir habe man besprochen, welche Maßnahmen nötig seien, um die iranischen Angriffe auf Saudi-Arabien zu stoppen, sagte der saudische Verteidigungsminister Chalid bin Salman auf X.

+++ Arabische Liga plant morgen Notfallsitzung +++

07.03.2026, 14:16 Uhr

Viele arabische Länder sind im Zuge des Kriegs mit Iran unter Beschuss. In einer Dringlichkeitssitzung wollen sie die Lage besprechen.

+++ Trump droht Iran mit Ausweitung der Angriffe +++

07.03.2026, 13:33 Uhr

Nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels hat US-Präsident Trump dem Iran mit der "vollständigen Zerstörung" und dem "sicheren Tod" für bislang angeblich verschonte Ziele und Menschengruppen gedroht. Der Iran werde "in die Hölle geprügelt", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

 

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+++ Hunderte Kreuzfahrt-Gäste in Frankfurt gelandet +++

07.03.26, 10:31 Uhr

Weitere in der Nahost-Region gestrandete Urlauber sind zurück in Deutschland. Weitere 640 Gäste des Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 4" seien am Flughafen Frankfurt/Main gelandet, teilte ein Sprecher von Tui Cruises am Vormittag mit. Demnach hat das Unternehmen zwei Maschinen gechartert, die die Urlauber aus Omans Hauptstadt Maskat ausgeflogen haben. "Mittlerweile sind über 2.000 Gäste der "Mein Schiff 4" zurück in der Heimat", sagte der Sprecher. 

+++ Irans Präsident stellt Bedingungen für Ende von Angriffen +++

07.03.26, 09:27 Uhr

Irans Präsident Massud Peseschkian stellt Bedingungen für ein Ende von Luftangriffen auf Nachbarländer. Laut der staatlichen Rundfunkagentur Irib erklärte er, der Iran werde keine Raketen abfeuern und Nachbarländer angreifen, sofern von deren Territorium keine Attacken auf den Iran erfolgten. Zugleich entschuldigte sich Peseschkian für die Angriffe. Peseschkians Aussage bedeutet, dass auch von US-Militärstützpunkten in der Region keine Angriffe auf den Iran erfolgen dürfen. Da solche Basen in mehreren Nachbarländern stationiert sind, würde die Bedingung faktisch auch die USA betreffen.

+++ Israel greift Militär-Uni in Teheran und Raketenlager an +++

07.03.26, 09:20 Uhr

Die israelische Armee hat in der Nacht nach eigenen Angaben unter anderem ein unterirdisches Lager für ballistische Raketen sowie eine Militär-Universität der Revolutionsgarden in Teheran angegriffen. Mehr als 80 Kampfflugzeuge seien im Einsatz gewesen, schrieb die Armee auf Telegram.

+++ US-Regierung dementiert Berichte zu Russlands Hilfe für Iran nicht +++

07.03.26, 08:35 Uhr

Die US-Regierung hat Medienberichte, wonach Russland dem Iran Informationen über amerikanische Truppen und mögliche Ziele im Nahen Osten liefert, zunächst nicht dementiert. Darauf angesprochen, sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth dem Sender CBS News, dass die USA alles beobachteten. "Wir verfügen über die besten Geheimdienstinformationen der Welt", betonte er. 

+++ Saudi-Arabien: Drohnenangriff auf Ölfeld abgewehrt +++

07.03.26, 08:00 Uhr

Saudi-Arabien hat nach Behördenangaben einen Drohnenangriff des Irans auf das riesige Ölfeld Schaiba abgewehrt. Es seien sechs Drohnen abgefangen und zerstört worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Wie die saudische Nachrichtenagentur Spa unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtete, wurde zudem erneut eine auf den Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan abgefeuerte ballistischen Rakete abgefangen.

+++ USA: Mehr als 3.000 Ziele im Iran angegriffen +++

07.03.26, 07:10 Uhr

Das US-Militär hat im Iran seit Kriegsbeginn vor rund einer Woche nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Ziele angegriffen. Die Streitkräfte hätten auch 43 iranische Schiffe zerstört oder beschädigt, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Erklärtes Ziel des US-Militärs ist es, die gesamte iranische Marine außer Gefecht zu setzen.

+++ Netanjahu stellt stärkere Angriffe gegen Israels Gegner in Aussicht +++

06.03.2026, 17:37 Uhr

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der Angriffe seines Landes gegen dessen Gegner in Aussicht gestellt. Für das militärische Vorgehen brauche es vor allem drei Dinge: "erstens Entschlossenheit, zweitens Initiative und drittens List", sagte Netanjahu. Davon habe Israel "reichlich", und der Feind habe dies bereits festgestellt.

+++ Spanien bezeichnet Iran-Krieg als "schweren Fehler" +++

06.03.2026, 16:38 Uhr

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat erneut auf die scharfen Attacken von US-Präsident Donald Trump reagiert und den Iran-Krieg als "schweren Fehler" bezeichnet. "Ich glaube, dass es zwischen verbündeten Ländern gut ist zu helfen, wenn man Recht hat, und auch darauf hinzuweisen, wenn man Unrecht hat oder einen Fehler begeht, was hier der Fall ist", sagte Sánchez bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem portugiesischen Kollegen Luís Montenegro im südspanischen Huelva. 

+++ Wadephul warnt vor Fluchtbewegung +++

06.03.2026, 15:47 Uhr

Außenminister Johann Wadephul warnt angesichts der regionalen Folgen des Iran-Kriegs vor einer neuen Fluchtbewegung Richtung Europa. "Die Situation, die durch den Krieg entsteht, ist teilweise dramatisch", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem niederländischen Kollegen Tom Berendsen in Berlin. "Deshalb müssen wir auch darauf achten, dass aus vielen Binnenvertriebenen nicht eine neue Fluchtwelle entsteht", fügte er hinzu.

+++ Trump fordert "bedingungslose Kapitulation" +++

06.03.2026, 15:15 Uhr

Im Krieg mit dem Iran will US-Präsident Donald Trump nach eigener Darstellung kein Abkommen mit dem Land abschließen. Stattdessen müsse es auf eine "bedingungslose Kapitulation" hinauslaufen, forderte er auf seiner Plattform Truth Social.

+++ Kein Starter aus dem Iran bei Paralympics +++

06.03.2026, 15:06 Uhr

Bei den Paralympischen Winterspielen in Italien wird kein Sportler aus dem Iran an den Start gehen. Der als einziger für die Spiele nominierte iranische Langläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei könne aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten nicht sicher nach Italien reisen, teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnungsfeier mit. 

+++ Frachtpreise für Hilfslieferungen hoch +++

06.03.2026, 13:36 Uhr

Der Iran-Krieg sorgt für erheblich teurere Schiffsfrachtpreise in der Region - und erschwert damit die humanitäre Hilfe noch weiter. Große Transportunternehmen hätten Zuschläge für Konflikt- und Kriegsrisiken in Höhe von rund 3.000 Dollar pro Container eingeführt, berichtet die UN-Organisation für Migration IOM in Genf. Die humanitäre Hilfe ist wegen starker Budgetkürzungen in vielen Ländern ohnehin schon reduziert. Die Organisation liefert sonst von Dubai aus unter anderem gepanzerte Fahrzeuge und anderes Material in afrikanische Länder und darüber hinaus.

+++ Angriff auf Chameneis unterirdischen Bunker +++

06.03.2026, 12:58

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge den unterirdischen Militärbunker des getöteten Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei angegriffen. Der unterirdische Komplex befinde sich unter iranischen Regierungsgebäuden im Zentrum der Hauptstadt Teheran, teilte das israelische Militär mit. 

+++ Lufthansa: Linienflug nach Riad abgebrochen +++

06.03.2016, 11:36 Uhr

Die Lufthansa hat einen Linienflug von München in die saudi-arabische Hauptstadt Riad aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Der Kapitän habe in Rücksprache mit der Zentrale entschieden, nach Kairo abzudrehen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in Frankfurt. "Sicherheit geht vor." Laut Lufthansa war der saudische Flughafen zum Zeitpunkt des Anflugs gesperrt. 

 

Iran-Krieg Mehr Flugmöglichkeiten aus Nahost -…

Fluggesellschaften nehmen wieder Verbindungen in den Nahen Osten auf. Doch…

+++ Internet im Iran weiterhin gesperrt - aber nicht für alle +++

06.03.2016, 10:25 Uhr

Die Bevölkerung im Iran ist am siebten Kriegstag weitgehend vom internationalen Internetzugang abgeschnitten. Die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks sprach am Freitag von nur einem Prozent Konnektivität. Daten des IT-Unternehmens Cloudflare zeigten ebenfalls einen vollständigen Einbruch des Internetverkehrs. Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats im Iran nutzt das Internet unterdessen weiter ohne Einschränkungen. Seit Jahren verfügt ein privilegierter Kreis über sogenannte "weiße SIM-Karten", die ermöglichen, ohne Sperren und Restriktionen online zu gehen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X, die eigentlich gesperrt sind.

+++ Ölpreis steigt leicht - Transport weiter beeinträchtigt +++

06.03.2016, 10:20 Uhr

Die Ölpreise sind am Freitag nur noch leicht gestiegen. Nach den deutlichen Preissteigerungen der vergangenen Tage beruhigte sich die Lage damit erst einmal ein Stück weit. Am Vormittag wurde Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai zu 85,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das ist ein halbes Prozent mehr als am Vortag. Der Iran-Krieg und die Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus bleiben bestimmende Themen am Ölmarkt. Am Vortag war der Preis für Rohöl der Sorte Brent noch zeitweise über 86 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2024. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als 18 Prozent verteuert. 

+++ Israel: Mehr als 1.600 Verletzte wegen Iran-Krieg +++

06.03.2016, 10:03 Uhr

Seit Beginn des Iran-Kriegs sind laut Israels Gesundheitsministerium im Land mehr als 1.600 Verletzte in Krankenhäusern behandelt worden. Berichten zufolge sind darunter neben durch Raketenangriffe Verletzte auch viele Menschen, die sich auf dem Weg in Schutzräume verletzt haben. Zudem werden demnach auch Personen gezählt, die wegen Angstzuständen, ausgelöst durch die Angriffe, behandelt wurden.

+++ Iran: Neue Raketen auf Israel gefeuert +++

06.03.2016, 09:36 Uhr

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge eine neue Welle an Raketen auf Israel gefeuert. Das berichteten der staatliche iranische Rundfunk und die Nachrichtenagentur Tasnim, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht. In Israel wurde Raketenalarm ausgelöst.

+++ Iranische Medien melden landesweite Angriffe +++

06.03.2016, 09:29 Uhr

Am siebten Tag des Iran-Kriegs melden iranische Medien wieder landesweite Angriffe. Nahe der Metropole Isfahan im Zentraliran seien drei Kleinstädte bombardiert worden, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Im Osten der Stadt selbst kam es demnach ebenfalls zu Luftangriffen. Mehrere Menschen seien verletzt, Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt worden.

+++ Lufthansa spürt hohe Nachfrage bei Direktflügen +++

06.03.2016, 08:31 Uhr

Die Lufthansa spürt wegen des Nahostkonflikts eine stark steigende Nachfrage bei Direktflügen nach Asien und Afrika. Grund sind ausfallende Umsteigeverbindungen über die Drehkreuze arabischer Gesellschaften in der Krisenregion. Der Lufthansa-Konzern prüft daher nach eigenen Angaben, die Zahl der Verbindungen zum Beispiel nach Singapur, Indien, China und Südafrika aufzustocken.

+++ Israel: Hisbollah-Stellungen in Vororten Beiruts bombardiert +++

06.03.2016, 08:11 Uhr

Bei ihren jüngsten Angriffen auf Ziele in mehreren Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut hat Israels Luftwaffe Armeeangaben zufolge in der Nacht unter anderem eine Kommandozentrale der Hisbollah ins Visier genommen. Außerdem seien zehn Hochhäuser angegriffen worden, in denen sich militärische Infrastruktur der Miliz befunden habe, teilte Israels Militär am Morgen mit. Ein weiteres Ziel sei ein Drohnenlager gewesen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah hatte in der Nacht zu Montag begonnen, als Reaktion auf die Tötung des iranischen Staatsoberhaupts Ali Chamenei Raketen auf Israel zu schießen. Seitdem greift auch Israel Ziele im Libanon an.

+++ Irans Führungsrat befasst sich mit Chamenei-Nachfolge +++

06.03.2016, 08:06 Uhr

Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts hat sich der provisorische Führungsrat mit dessen Nachfolge befasst. Bei ihrer vierten Sitzung planten Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sowie der Kleriker Aliresa Arafi die Einberufung einer Versammlung zur Bestimmung eines neuen Religionsführers, wie aus einer Regierungserklärung hervorgeht. Das Führungstrio wurde demnach außerdem über die aktuelle Kriegslage unterrichtet.

+++ Selenskyj: Haben wegen Irans Drohnen Hilfsanfrage der USA bekommen +++

06.03.2016, 07:48 Uhr

Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben die USA angesichts des Iran-Kriegs um Unterstützung beim Schutz gegen feindliche Shahed-Drohnen gebeten. "Wir haben eine Anfrage der USA für spezifische Unterstützung zum Schutz gegen "Shaheds" in der Nahost-Region bekommen", bestätigte Selenskyj auf der Plattform X. Er habe Anweisungen gegeben, die notwendigen Mittel bereitzustellen und die Präsenz ukrainischer Spezialisten zu gewährleisten, schrieb der Präsident weiter. "Die Ukraine hilft Partnern, die zur Gewährleistung unserer Sicherheit und zum Schutz des Lebens unserer Bevölkerung beitragen."

+++ Iran kündigt Ausweitung der Gegenangriffe an +++

06.03.2016, 07:32 Uhr

Irans Streitkräfte haben knapp eine Woche nach Kriegsbeginn eine Ausweitung ihrer Gegenangriffe angekündigt. In den kommenden Tagen werde der Feind intensiver und umfangreicher angegriffen, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier "Chatam Al-Anbija", das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt. 

+++ Eurowings schickt eigenes Flugzeug zur Evakuierung nach Riad +++

06.03.2016, 06:00 Uhr

Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet Naher Osten, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurückzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt. An Bord kommen Gäste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die in Dubai und Umgebung vom US-israelischen Angriff auf den Iran überrascht worden waren. Sie sollen mit Bussen zum Flughafen Riad gebracht werden. 

+++ Wadephul: Bundesregierung plant auch Sonderflug aus Riad +++

06.03.2016, 05:10 Uhr

Die Bundesregierung will nach drei Sonderflügen aus dem Oman auch aus der saudischen Hauptstadt Riad in der Nahost-Region gestrandete Deutsche in die Heimat zurückbringen. Das kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf Instagram an. Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Papier des Auswärtigen Amts zur Information des Bundestages soll der Flug aus Saudi-Arabien am Sonntagnachmittag mit einer gecharterten Maschine der Fluggesellschaft Sundair organisiert werden. Zur Vorbereitung der Ausreise sollen besonders verletzliche Deutsche wie Schwangere, Kranke oder Ältere auf dem Landweg aus dem Golfemirat Katar nach Riad gebracht werden.

+++ Israels Luftwaffe bombardiert erneut in Teheran +++

06.03.2016, 05:00 Uhr

Israels Luftwaffe greift in der Nacht erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Man habe eine "großangelegte Angriffswelle gegen die Infrastruktur des iranischen Terrorregimes in Teheran gestartet", gab die Armee bekannt. Nähere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Israels Generalstabschef Ejal Zamir hatte zuvor eine neue Phase der Angriffe gegen den Erzfeind angekündigt.

+++ US-Abgeordnete setzen Trumps Iran-Krieg keine Grenzen +++

06.03.2016, 04:50 Uhr

US-Kongressabgeordnete haben dem militärischen Vorgehen von US-Präsident Donald Trump im Iran keine Grenzen gesetzt. Eine Abstimmung im Repräsentantenhaus über einen parteiübergreifenden Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, kam nicht auf genug Stimmen. Vier Demokraten stimmten mit der Mehrheit der Republikaner dagegen. Eine ähnliche Maßnahme war am Mittwoch bereits im Senat geblockt worden.

+++ Trump: Großteil der iranischen Raketen ist zerstört +++

06.03.2016, 04:40 Uhr

Die Luftabwehr und die Raketen des Irans sind nach der Darstellung von US-Präsident Donald Trump bereits ganz oder in großen Teilen zerstört. "Sie haben also keine Luftwaffe mehr, sie haben keine Luftabwehr mehr. Alle ihre Flugzeuge sind weg", sagte Trump in Washington. Zudem seien ihre Raketen zu 60 und ihre Abschussvorrichtungen zu 64 Prozent ausgeschaltet, sagte er. "Sobald sie eine Rakete abschießen, wird die Abschussrampe innerhalb von vier Minuten getroffen."

+++ Bericht: Mädchenschule im Iran während US-Angriffen getroffen +++

06.03.2016, 04:30 Uhr

Die Bombardierung einer Mädchenschule im Iran am ersten Kriegstag ist einem US-Bericht zufolge während US-Angriffen auf eine nahegelegene Militäranlage erfolgt. Eine Auswertung der "New York Times" von Satellitenbildern, verifizierten Videos und Beiträgen in den sozialen Medien habe ergeben, dass das Schulgebäude durch einen präzisen Schlag schwer beschädigt worden sei. Bei dem Angriff in Minab im Süden des Landes waren nach iranischen Angaben am Samstagmorgen mindestens 168 Schülerinnen im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen.

+++ Französischer Rückholflug kehrt wegen Raketenbeschuss um +++

06.03.2016, 04:20 Uhr

Ein zur Rückholung gestrandeter Franzosen Richtung Dubai gestarteter Air France-Flug hat wegen Raketenbeschuss in der Region umkehren müssen. "Diese Situation zeugt von der Instabilität in der Region und der Komplexität der Rückholaktionen", sagte Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot. Die Regierung hatte das Flugzeug gechartert, um französische Staatsbürger zurück nach Paris zu fliegen. 

+++ Nato erhöht wegen Iran Einsatzbereitschaft der Raketenabwehr +++

06.03.2016, 04:10 Uhr

Die Nato erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Die Maßnahme sei vom Befehlshaber des Nato-Luftstreitkräftekommandos angeordnet worden, teilte der Sprecher des militärischen Nato-Hauptquartiers mit. Der Iran hatte nach Nato-Angaben am Mittwoch mit dem Abfeuern einer Rakete auf das Nato-Land Türkei für Empörung gesorgt. Sie war nach türkischen Angaben in der türkischen Grenzregion abgefangen worden.

+++ Mehrheit der Deutschen lehnt Angriff auf Iran ab +++

06.03.2016, 04:00 Uhr

Der Angriff USA und Israels auf den Iran ist nicht gerechtfertigt - das sieht mit 58 Prozent eine große Mehrheit der Deutschen so. Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend sagten nur 25 Prozent der Befragten, der Angriff sei gerechtfertigt.Und nur noch 15 Prozent halten die USA für einen verlässlichen Partner, bei Israel sind es 17 Prozent.

+++ Irans Streitkräfte melden Angriff auf US-Flugzeugträger +++

05.03.2016, 19:27 Uhr

Irans Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen US-Flugzeugträger attackiert. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" sei von Kampfdrohnen der Marine der Revolutionsgarden getroffen worden, berichtete der staatliche iranische Rundfunk. Nachdem sich das Schiff nur wenige Hundert Kilometer der iranischen Küste genähert habe, sei es attackiert worden, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf das zentrale Hauptquartier "Chatam Al-Anbija", das in Kriegszeiten das Kommando im Generalstab übernimmt. Dafür gab es von US-Seite zunächst keine Bestätigung.

+++ Iran: Mehr als 500 Raketen und Marschflugkörper abgefeuert +++

05.03.2026, 18:39 Uhr

Der Iran hat seit Kriegsbeginn am Samstag eigenen Angaben zufolge mehr als 500 ballistische Raketen und Marschflugkörper abgefeuert. Weiterhin seien mindestens 2.000 Kampfdrohnen verschiedener Typen von iranischem Boden gestartet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf eine "informierte militärische Quelle". Die Agentur steht den mächtigen Revolutionsgarden nahe, Irans Elitestreitmacht.

+++ Deutschland plant keine Verstärkung im Nahen Osten +++

05.03.2026, 18:12 Uhr

Deutschland plant als Reaktion auf die militärische Eskalation in Nahost keine Truppenverstärkungen in der Region. Das gelte auch für Berichte, wonach die Entsendung einer zusätzlichen Fregatte nach Zypern geprüft werde, machte das Verteidigungsministerium in Berlin deutlich.

+++ Roter Halbmond: 4.000 zivile Gebäude im Iran zerstört +++

05.03.2026, 17:15 Uhr

Bei den amerikanischen und israelischen Bombardierungen im Iran sind nach Angaben der humanitären Organisation Roter Halbmond mehr als 4.000 zivile Gebäude zerstört worden. Betroffen seien 3.646 Wohngebäude sowie 528 Geschäftseinheiten, berichtete die iranische Halbmondgesellschaft auf Telegram. Auch 14 Einrichtungen des Gesundheitswesens seien betroffen, darunter Krankenhäuser sowie Rehabilitationszentren, so die humanitäre Organisation weiter. Drei Kliniken mussten den Angaben zufolge ihren Betrieb infolge der Angriffe einstellen. 

+++ Ölpreis legt weiter zu +++

05.03.2026, 16:40 Uhr

Der Ölpreis hat seinen Höhenflug seit Beginn des Iran-Krieges fortgesetzt. Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai wurde bei 84,02 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das sind gut drei Prozent mehr als am Vortag. Die globalen Energiemärkte sind durch den Krieg im Nahen Osten, der nun schon sechs Tage andauert, stark beeinträchtigt. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende hat sich der Ölpreis für die Sorte Brent um etwa 16 Prozent verteuert. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht.

+++ Starmer: Verlegen weitere Kampfflugzeuge nach Katar+++

05.03.2026, 16:36 Uhr

Großbritannien verlegt vier weitere Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter nach Katar. Das kündigte Premierminister Keir Starmer bei einer Pressekonferenz in London an. Man reagiere damit auf entsprechende Bitten von Verbündeten in der Region, sagte der Labour-Politiker. Zudem bestätigte er, dass die USA inzwischen von britischen Stützpunkten aus "defensive" Luftschläge gegen iranische Raketen ausführten, bevor diese abgefeuert würden.

+++ Zentrales WHO-Lager in Dubai lahmgelegt +++

05.03.2026, 15:46 Uhr

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Iran-Kriegs den Zugang zu einem ihrer größten Logistikzentren und Materiallager für weltweite Noteinsätze verloren. Die Einrichtung liegt in Dubai. Dort seien alle Aktivitäten aufgrund der Sicherheitslage vorerst eingestellt worden, sagte die WHO-Direktorin für die Region, Hanan Balkhy bei einer Pressekonferenz. Material im Wert von 18 Millionen Dollar (15,5 Millionen Euro) sei dort nun blockiert, und Nachschub im Wert von acht Millionen Dollar, der per Schiff angeliefert werden sollte, könne das Zentrum nicht erreichen. 

+++ Drohnen in Aserbaidschan +++

05.03.2026, 15:22 Uhr

Der Iran-Krieg greift auf immer mehr Länder über. In der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan schlugen am Donnerstag Drohnen am Flughafen und in der Nähe einer Schule ein. Der Iran bestreitet eine Verantwortung für den Angriff. Aserbaidschan kündigte gleichwohl Vergeltung für den "abscheulichen Terrorakt" an. Präsident Ilham Aliyev versetzte die Streitkräfte in Einsatzbereitschaft. "Der Iran exportiert den Krieg und versucht, ihn auf so viele Länder wie möglich auszuweiten, um Chaos zu säen", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in Brüssel. 

+++ Israels Militär: Zwölfte Angriffswelle beendet +++

05.03.2026, 14:05 Uhr

Die israelische Luftwaffe hat nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran beendet. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen.

+++ Lufthansa fliegt ab Samstag wieder nach Zypern +++

05.03.2026, 13:50 Uhr

Der Lufthansa-Konzern bleibt bei Flügen ins Krisengebiet Naher Osten vorsichtig. Als Erstes werden die Flüge nach Larnaca auf Zypern an diesem Samstag (7. März) wieder aufgenommen. In dem EU-Staat war ein britischer Stützpunkt von einer mutmaßlich iranischen Drohne angegriffen worden. Ausgesetzt bleiben die Flüge nach Dubai, Abu Dhabi und Dammam in Saudi-Arabien bis einschließlich Dienstag, den 10. März, wie das Unternehmen mitteilte.

Nach Amman in Jordanien und Erbil im Nord-Irak soll es bis einschließlich 15. März keine Linienflüge geben. Tel Aviv bleibt bis einschließlich 22. März ausgesetzt, Beirut bis einschließlich 28. März. In die iranische Hauptstadt Teheran will Lufthansa mindestens bis zum 30. April nicht mehr fliegen. 

+++ Iranische Stiftung: Mehr als 1.200 Tote +++

05.03.2026, 13:30 Uhr

Im Iran sollen bei den israelischen und US-Luftangriffen bereits mindestens 1.230 Menschen getötet worden sein. Das berichteten iranische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen. Nach Angaben des Staatssenders Iribnews sind unter den Todesopfern Zivilisten wie Militärangehörige. 

+++ Sicherheitsbedenken im Iran vor Beisetzung von Chamenei +++

05.03.2026, 12:02 Uhr

Vor der Beisetzung des getöteten Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei soll es in der iranischen Führung erhebliche Sicherheitsbedenken geben. Laut Medienberichten müsste bei den Trauerzeremonien die gesamte politische und militärische Elite erscheinen – darunter auch Modschtaba Chamenei, der als möglicher Nachfolger seines Vaters gilt. Ein iranischer Journalist beschreibt das Risiko eines Luftangriffs drastisch: "Einerseits ist die Beisetzung mit der Teilnahme aller Verantwortlichen sowie der Medien und Millionen von Revolutionsanhängern ein Muss, andererseits wären die binnen Sekunden dann auch alle tot."

+++ Wissenschaftler sehen Tankrabatt kritisch +++

05.03.2026, 11:46 Uhr

Wirtschaftswissenschaftler sehen eine mögliche Neuauflage des Tankrabatts kritisch. Dabei geht es nicht nur um die hohen Kosten, sondern auch darum, dass ein Rabatt ein falsches Signal senden würde, wie Anfragen bei Ifo, DIW und RWI ergaben. Diesel war zuletzt mehr als 25 Cent teurer als vor Ausbruch des Iran-Kriegs, Superbenzin mehr als 15 Cent. Zuletzt gab es verstärkt Forderungen nach einer Entlastung der Autofahrer. Eine Absenkung der Mineralölsteuer würde die Haushalte letztlich nicht entlasten, sagt Ifo-Chef Clemens Fuest. Schließlich müssten sie die Einnahmeausfälle beim Staat ja gegenfinanzieren. Die Politik könne die erhöhten Energiekosten nicht aus der Welt schaffen, sondern nur umverteilen.  2022 hat die Spritpreisbremse pro Monat etwa eine Milliarde Euro gekostet.

+++ Aserbaidschan: Drohnen aus Iran treffen Flughafen +++

05.03.2026, 10:35 Uhr

Aserbaidschan hat nach einem Drohnenvorfall in seiner autonomen Exklave Nachitschewan den iranischen Botschafter ins Außenministerium einbestellt. Eine Drohne sei in die Abfertigungshalle des Flughafens eingeschlagen, eine weitere in der Nähe eines Schulgebäudes abgestützt, teilte das Außenministerium in Baku mit. Es verurteilte die Angriffe, die demnach vom Iran aus gestartet wurden. Zwei Menschen seien verletzt worden, das Flughafengebäude sei beschädigt.

+++ Roter Halbmond: Mehr als 100 zivile Ziele im Iran beschädigt +++

05.03.2026, 10:12 Uhr

Seit Beginn der israelischen und amerikanischen Angriffe auf den Iran sind nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond 105 zivile Einrichtungen im Land schwer beschädigt worden. Laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna wurden auch Wohngebiete in mehreren Städten sowie Teile Teherans getroffen. Es seien bislang 1.332 Angriffe an 636 Orten registriert worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

+++ Neuer Raketenangriff des Irans auf Israel +++

05.03.2026, 09:55 Uhr

Der Iran hat Israel erneut mit Raketen angegriffen. Die Armee teilte mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden. Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen. Auch Jerusalem war nach Medienberichten von dem Angriff bedroht. Das israelische Nachrichtenportal "ynet" berichtete, der Zivilschutz habe sich seit Beginn des Kriegs mit dem Iran am Samstag um 13 Einschlagsorte mit "bedeutender Zerstörung" in Israel gekümmert. Insgesamt werde aber ein Rückgang der Raketenangriffe aus dem Iran beobachtet.

+++ Israels Regierung ordnet schnellere Rüstungsproduktion an +++

05.03.2026, 09:46 Uhr

Israels Verteidigungsministerium hat die großen Rüstungsunternehmen des Landes angewiesen, die Produktion offensiver und defensiver Waffensysteme zu beschleunigen. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums. Hintergrund ist der Krieg Israels und der USA gegen den Iran. Israel bereitet sich den Angaben zufolge auf anhaltende Kampfhandlungen und eine mögliche Ausweitung auf weitere Fronten vor.

+++ Reisebeschränkungen: Iraks WM-Playoff-Teilnahme gefährdet +++

05.03.2026, 09:39 Uhr

Infolge des Iran-Konflikts bangt die Fußball-Nationalmannschaft des Iraks um die Teilnahme an den Playoffs für die Weltmeisterschaft. Wegen des gesperrten Luftraums darf Trainer Graham Arnold nach Angaben des Verbands die Vereinigten Arabischen Emirate nicht verlassen. Zudem hätten die Spieler und Betreuer Probleme, Einreisevisa für das Playoff-Duell in Mexiko zu erhalten, da zuständige Botschaften geschlossen seien. Der Irak soll in der Nacht zum 1. April deutscher Zeit gegen Bolivien oder Suriname um einen der letzten Startplätze für die WM in den USA, Mexiko und Kanada spielen. Für den Irak wäre es nach 1986 erst die zweite Teilnahme am größten Fußballturnier der Welt.

+++ Proiranische Milizen im Irak reklamieren weitere Angriffe für sich +++

05.03.2026, 09:36 Uhr

Prorianische Milizen im Irak haben erneute mehrere Angriffe auf "feindliche Ziele" im Irak für sich reklamierte. Die Gruppe "Islamischer Staat" sprach von 29 Angriffen innerhalb von 24 Stunden. Demnach seien bei den Angriffen Dutzende Drohnen und Raketen eingesetzt worden. Zudem habe man eine Drohne der "amerikanischen Besatzung" mit "geeigneten Waffen" abgeschossen.

+++ Ölpreis legt weiter zu - Straße von Hormus bleibt Hauptsorge +++

05.03.2026, 09:31 Uhr

Der Ölpreis hat am Donnerstag den mit Beginn des Iran-Krieges begonnenen Höhenflug fortgesetzt. Im frühen Handel wurde Brent-Öl aus der Nordsee mit Lieferung im Mai zu 84,05 US-Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt. Das sind etwas mehr als drei Prozent über dem Niveau vom Vorabend. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran am Wochenende hat sich Brent-Öl um mittlerweile etwa 16 Prozent verteuert. Am Dienstag wurde bei 85,12 Dollar zeitweise der höchste Stand seit Juli 2024 erreicht. Die Straße von Hormus, durch die ein großer Teil des globalen Ölhandels verlauft, bleibt die Hauptsorge des Marktes. Der Schiffsverkehr durch diese Wasserstraße ist nahezu zum Erliegen gekommen. Die faktische Blockade der Wasserstraße hat die Rohöllieferungen aus dem Iran sowie von anderen Produzenten am Persischen Golf unterbrochen und Förderländer gezwungen, ihre Produktion zu drosseln.

+++ Qatar Airways kündigt Hilfsflüge für gestrandete Passagiere an - auch nach Frankfurt +++

05.03.2026, 09:15 Uhr

Die katarische Fluggesellschaft Qatar Airways hat angekündigt, eine begrenzte Zahl von Hilfsflügen für wegen des Iran-Kriegs gestrandete Passagiere anzubieten. Geplant seien unter anderem Verbindungen aus der saudischen Hauptstadt Riad nach Frankfurt am Main oder aus der omanischen Hauptstadt Maskat nach Berlin, wie aus der Mitteilung auf X hervorging. Passagiere seien weiter aufgerufen, nicht zum Flughafen zu kommen, sofern sie keine offizielle Benachrichtigung von Qatar Airways zu ihrem Flug erhalten hätten. Der reguläre Flugplan ist derzeit ausgesetzt, weil der Luftraum über Katar wegen des Iran-Kriegs geschlossen ist.

+++ Jetzt kostet auch Super E10 mehr als 2 Euro +++

05.03.2026, 08:42 Uhr

Die Spritpreise steigen immer weiter: Einen Tag nach Dieselkraftstoff hat auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. In der Preisspitze am Morgen kostete sie 2,003 Euro, wie der ADAC mitteilte. Noch am Mittwoch war sie mit 1,995 Euro am Morgen knapp darunter geblieben. auch Diesel verteuert sich weiter: Am Morgen erreichte der Kraftstoff im bundesweiten Durchschnitt 2,086. Am Mittwoch waren es noch 2,054 Euro. Diesel ist normalerweise billiger als E10, weil er deutlich niedriger besteuert wird.

 

Spritpreise Sprit immer teurer: Auch Super E10 kostet…

Einen Tag nach Diesel überschreitet die günstigste gängige Benzinsorte die…

+++ Iran bestreitet Raketenangriff auf die Türkei +++

05.03.2026, 08:37 Uhr

Der iranische Generalstab hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei mit einer ballistischen Rakete angegriffen zu haben. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden zurückgewiesen. Die iranischen Streitkräfte respektierten die Souveränität des Nachbar- und befreundeten Landes Türkei.

+++ Diesel auch im Tagesschnitt über 2 Euro +++

05.03.2026, 08:09 Uhr

Die Spritpreise steigen immer weiter: Diesel kostete im bundesweiten Tagesschnitt des Mittwochs 2,005 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilte. Das waren 8,8 Cent mehr als am Dienstag und 25,9 Cent mehr als am Freitag vor Ausbruch des Iran-Krieges. Super E10 verteuerte sich zum Dienstag um 3,8 Cent pro Liter auf 1,935 Euro, im Vergleich zum Freitag um 15,7 Cent. Diesel hatte die Marke von 2 Euro am Mittwoch bereits in der morgendlichen Preisspitze vorübergehend überschritten, anders als an normalen Tagen gab es danach aber keinen starken Preisrückgang im Tagesverlauf. 

+++ Neue Angriffswelle in Teheran - Raketenangriffe auf Israel +++

05.03.2026, 08:01 Uhr

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle in Teheran begonnen. In einer Mitteilung des Militärs war die Rede von großangelegten Angriffen auf Infrastruktur der iranischen Führung in der Hauptstadt. Augenzeugen berichteten über Explosionsgeräusche im Bereich von Teheran. Außerdem griff Israels Luftwaffe den Angaben zufolge mehrere Kommandozentren der proiranischen Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.

+++ Iran droht den USA nach Versenkung eines Kriegsschiffes +++

05.03.2026, 08:00 Uhr

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den USA nach dem tödlichen Angriff auf die Fregatte "IRIS Dena" im Indischen Ozean mit Konsequenzen gedroht. Araghtschi schrieb auf X: "Merken Sie sich meine Worte: Die USA werden diesen Präzedenzfall bitter bereuen." Araghtschi warf den USA vor, 2.000 Meilen (ca. 3.219 km) von der iranischen Küste entfernt eine "Gräueltat auf See" begangen zu haben. Die "IRIS Dena" mit 130 Besatzungsmitgliedern sei als Gast der indischen Marine in internationalen Gewässern unterwegs gewesen und ohne Vorwarnung angegriffen worden. 

+++ Erster deutscher Evakuierungsflug in Frankfurt gelandet +++

05.03.2026, 07:42 Uhr

Am Frankfurter Flughafen ist am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten gelandet. Dies bestätigten dpa-Reporter vor Ort. Die Lufthansa-Maschine war in der Nacht in Omans Hauptstadt Maskat gestartet. Nach den Worten von Bundesaußenminister Johann Wadephul sollten besonders verwundbare Gruppen ausgewählt werden, wie Schwangere, Kranke oder Kinder. Weitere Evakuierungsflüge sind geplant. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. 

 

Erster Nahost-Evakuierungsflug Rund 280 Passagiere in Frankfurt gelandet

Am Frankfurter Flughafen ist der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus…

+++ Neue Angriffswelle in Teheran - Raketenangriffe auf Israel +++

05.03.2026, 07:27 Uhr

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle in Teheran begonnen. In einer Mitteilung des Militärs war die Rede von großangelegten Angriffen auf Infrastruktur der iranischen Führung in der Hauptstadt. Augenzeugen berichteten über Explosionsgeräusche im Bereich von Teheran. Außerdem griff Israels Luftwaffe den Angaben zufolge mehrere Kommandozentren der proiranischen Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut an.

+++ IW: Weiter steigender Ölpreis hätte erhebliche Folgen +++

05.03.2026, 06:00 Uhr

Ein weiter steigender Ölpreis hätte nach Einschätzung von IW-Wirtschaftsforschern erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Für den Fall, dass der Ölpreis der Sorte Brent auf 100 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) ansteigt, rechnet das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent im Jahr 2026 und 0,6 Prozent 2027 geringer ausfällt. Zu diesem Ergebnis kommt eine IW-Simulation, die der Deutschen Presse-Agentur vorab vorliegt

+++ Erster deutscher Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet +++

05.03.2026, 04:44 Uhr

Am Frankfurter Flughafen wird am Morgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten erwartet. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 hob in Omans Hauptstadt Maskat nach Mitternacht (Ortszeit) ab, wie Flugdaten zeigten. Die Landung von Flug LH345 wurde der Webseite Flightradar zufolge gegen 07.45 Uhr erwartet. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze.

+++ Erster deutscher Evakuierungsflug nach Frankfurt gestartet +++

05.03.2026, 01:02 Uhr

Im Konflikt um die Entscheidungshoheit über das Vorgehen im Iran-Krieg hat der US-Senat Präsident Donald Trump den Rücken gestärkt. Bei einer Abstimmung gab es nicht genug Stimmen für einen mehrheitlich von Demokraten unterstützten Antrag, der dem Kongress ein stärkeres Mitspracherecht beim Einsatz der Streitkräfte eingeräumt hätte, wie der Senat auf X mitteilte. Die Abstimmung ging 53 zu 47 aus.

+++ Iran dementiert geheime Kontaktaufnahme zur CIA +++

04.03.2026, 22:15 Uhr

Das iranische Geheimdienstministerium hat laut der Nachrichtenagentur Tasnim einen Bericht über mögliche geheime Kontakte zur Beendigung des Krieges dementiert. Anlass ist ein Bericht der "New York Times", wonach Mitarbeiter des Ministeriums einen Tag nach Kriegsbeginn indirekt über den Geheimdienst eines Drittstaates an den US-Geheimdienst CIA herangetreten seien, um mögliche Bedingungen für ein Ende des Konflikts auszuloten. Eine "informierte Quelle" bezeichnete dies laut Tasnim als falsch und Teil einer psychologischen Kriegsführung.

+++ Israel zerstört im Iran 300 Raketenwerfer - weniger Angriffe +++

04.03.2026, 22:15 Uhr

Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit Beginn der Angriffe im Iran rund 300 Raketenwerfer dort zerstört. "Wir glauben, dass unsere Einsätze gegen diese Raketenwerfer und gegen die Raketenbestände wesentlich dazu beigetragen haben, dass die Anzahl der täglich abgefeuerten Raketen zurückgeht", sagte der israelische Militärsprecher Nadav Schoschani am Abend. Im Laufe des Tages hatte es in Israel zwar wieder mehrfach Raketenalarm gegeben. Laut Schoschani schießt der Iran inzwischen aber mitunter nur noch einzelne Raketen Richtung Israel und nicht mehr mehrere auf einmal. 

+++ Reiche lässt hohe Spritpreise überprüfen +++

04.03.2026, 22:13 Uhr

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge an den deutschen Tankstellen infolge des Iran-Kriegs angekündigt. "Wir werden prüfen, dass nicht eine Situation ausgenutzt wird, die sich an den Märkten abbildet, aber nicht in dieser Höhe", sagte Reiche im Podcast von "Table.Briefings". Darüber sei sie mit´dem Bundeskartellamt im intensiven Austausch. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil drohte Mineralölkonzernen mit Konsequenzen, sollten sie versuchen, aus dem Iran-Krieg und der aktuellen Lage Kapital zu schlagen.

 

Diesel kostet über 2 Euro Regierung will Spritpreise überprüfen

Der Iran-Krieg macht sich in Deutschland auch an den Zapfsäulen bemerkbar. Die…

+++ Kein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran geplant +++

04.03.2026, 21:40 Uhr

Ein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran ist nach Angaben des Weißen Hauses derzeit nicht geplant. "Sie sind derzeit nicht Teil des Plans für diese Operation", sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz. Zugleich wollte sie eine solche Option grundsätzlich nicht ausschließen. Man werde dem Präsidenten als Oberbefehlshaber "keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen".

+++ Vatikan warnt: Präventivkriege können ganze Welt in Flammen setzen +++

04.03.2026, 21:28 Uhr

Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin warnt mit Blick auf den Krieg im Iran vor einer Aushöhlung des Völkerrechts. "Würde den Staaten das Recht auf einen "Präventivkrieg" nach eigenen Kriterien und ohne einen überstaatlichen Rechtsrahmen zuerkannt, könnte die ganze Welt in Flammen stehen", sagte Parolin dem Nachrichtenportal des Vatikans. "Es ist wirklich besorgniserregend, dass das Völkerrecht zunehmend ausgehöhlt wird: An die Stelle der Gerechtigkeit ist die Gewalt getreten."

+++ Iran feuert Rakete auf Nato-Land Türkei - Bündnis alarmiert +++

04.03.2026, 19:32 Uhr

Mit dem Abschuss einer Rakete auf das Nato-Land Türkei hat der Iran für Empörung und eine weitere Eskalation des Nahost-Konflikts gesorgt. "Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt", teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit. Sie betonte, das Bündnis stehe fest an der Seite aller Alliierten und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung. Die vom Iran abgefeuerte ballistische Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem in der türkischen Grenzregion abgefangen worden.  Wo die iranische Rakete hätte einschlagen sollen, wurde zunächst nicht bekannt.

+++ Israel: Angriff auf bedeutenden Militärkomplex in Teheran +++

04.03.2026, 18:55 Uhr

Israels Luftwaffe hat laut Militärangaben in der iranischen Hauptstadt Teheran einen wichtigen militärischen Komplex bombardiert. Dort seien die Hauptquartiere aller Sicherheitsorganisationen des Irans untergebracht, teilte die israelische Armee mit. Konkret handle es sich um die Hauptquartiere unter anderem der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), des Geheimdienstes sowie der Basidsch-Milizen. 

+++ Libanon: Mehr als 70 Tote durch israelische Angriffe +++

04.03.2026, 18:50 Uhr

Bei den jüngsten israelischen Angriffen auf Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach libanesischen Behördenangaben 72 Menschen getötet worden. 437 Menschen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit. Seit Beginn des Krieges im Iran greift Israel auch erneut die mit dem Iran verbündete Hisbollah im Libanon an. Zehntausende Menschen in der Grenzregion wurden erneut vertrieben. Die Hisbollah schießt ihrerseits Raketen auf Israel.

+++ Iran droht mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit +++

04.03.2026, 18:40 Uhr

Irans Armeesprecher hat mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht, falls Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren sollte. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sagte der General, in diesem Fall würden die israelischen Botschaften auf der ganzen Welt als "legitime Ziele" gelten. Der Iran verfüge über "sehr große Fähigkeiten". Bisher halte sich sein Land aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.

+++ Erster deutscher Evakuierungsflug soll in Frankfurt landen +++

04.03.2026, 18:15 Uhr

Am Frankfurter Flughafen wird am Donnerstagmorgen der erste Evakuierungsflug der Bundesregierung aus der Krisenregion Naher Osten erwartet. Der Jet vom Typ Airbus A340-300 soll laut Lufthansa nach Mitternacht um 01.55 Uhr Ortszeit in Omans Hauptstadt Maskat starten. Die Landung von Flug LH345 ist gegen 05.45 Uhr (MEZ) geplant. 

+++ Iranisches Kriegsschiff vor Sri Lanka: 80 Crewmitglieder tot geborgen +++

04.03.2026, 17:29 Uhr

Beim Beschuss eines iranischen Kriegsschiffes im Indischen Ozean sind nach Angaben Sri Lankas mindestens 80 Besatzungsmitglieder getötet worden. Die Leichen seien nach dem Untergang des Schiffes geborgen worden, sagte der stellvertretende Außenminister Arun Hemachandra dem einheimischen Sender Ada Derana. Dutzende Crewmitglieder wurden zudem zunächst noch vermisst. Die sri-lankische Regierung hatte zuvor von mindestens 180 Personen an Bord des iranischen Schiffes "IRIS Dana" gesprochen.

+++ Pistorius lehnt deutsche Beteiligung ab+++

04.03.2026, 17:27 Uhr

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Einsatz der Bundeswehr im Iran-Krieg strikt abgelehnt. "Deutschland ist nicht Kriegspartei. Die deutsche Bundeswehr wird sich an diesem Krieg nicht beteiligen", sagte der SPD-Politiker in einer Aktuellen Stunde des Bundestags. Oberste Priorität für die Bundesregierung habe nun der Schutz der deutschen Bürger sowie Soldatinnen und Soldaten in der Region, in der die Lage hochdynamisch und gefährlich sei.

+++ Wadephul kündigt zwei weitere Nahost-Evakuierungsflüge an +++

04.03.2026, 17:26 Uhr

Die Bundesregierung kündigt zwei weitere Evakuierungsflüge für wegen des Krieges in Nahost gestrandete Deutsche an. An diesem Donnerstag und Freitag werde jeweils ein weiterer Charterflug in Omans Hauptstadt Maskat nach Frankfurt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Rande eines Besuches in der polnischen Hauptstadt Warschau. Am Donnerstag soll nach Angaben von Wadephul ein von der Bundesregierung gechartertes Condor-Flugzeug mehr als 200 Menschen von Maskat nach Frankfurt bringen.

+++ Pentagon untersucht Angriff auf Schule +++

04.03.2026, 17:02 Uhr

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat nach Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Süden des Irans eine Untersuchung angekündigt. "Alles, was ich sagen kann, ist, dass wir das untersuchen", sagte Hegseth bei einer Pressekonferenz zur US-Militäroperation gegen den Iran. "Wir greifen natürlich niemals zivile Ziele an." Der Minister äußerte sich damit zu Medienberichten über einen Angriff auf eine Schule am Samstag. Berichten zufolge wurden mehr als 160 Menschen getötet, die meisten davon Kinder. Die Schule liegt nahe einer Anlage der Revolutionsgarden; internationale Medien fanden bislang jedoch keine Hinweise auf eine militärische Nutzung des Schulgebäudes. Weitere Details zu möglichen Verantwortlichen oder zur eingesetzten Munition nannte er nicht.

+++ Koalition setzt Taskforce zu Energiepreisen ein +++

04.03.2026, 16:09 Uhr

Die Koalitionsfraktionen im Bundestag nehmen die steigenden Preise für Sprit und Energie infolge des Iran-Krieges verstärkt in den Blick und setzen eine Arbeitsgruppe dazu ein. Darauf verständigten sich die Vorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen erfuhr. Ziel der Taskforce solle sein, im engen Austausch mit der Regierung die Entwicklung zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten zu prüfen.

+++ Mehrere Flüge aus Konfliktregion in Deutschland gelandet +++

04.03.2026, 15:59 Uhr

Seit Kriegsbeginn kommen Tausende Urlauber in Nahost nicht weg. Langsam scheint es für sie aber Licht am Ende des Tunnels zu geben. An den Flughäfen München und Düsseldorf landeten Linienmaschinen aus der Konfliktregion. Am Frankfurter Flughafen trafen Linien-Maschinen aus Beirut, Dubai und dem jordanischen Amman ein, es kam aber auch zu kurzfristigen Absagen. 

+++ Lufträume weiter gesperrt +++

04.03.2026, 15:46 Uhr

Die Sperrungen im Luftverkehr wegen des Iran-Kriegs dauern weiter an. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, der Luftraum bleibe bis Samstag geschlossen. Auch die Lufträume von Bahrain, Kuwait und Katar bleiben nach Angaben von vor Ort weiterhin gesperrt. Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways kündigte an, am Freitag ein weiteres Update zur Lage zu veröffentlichen. Die Regierung in Doha hatte zuvor mitgeteilt, dass mehr als 8.000 Menschen im Land festsitzen, weitere befänden sich auf Kreuzfahrtschiffen.

+++ Stiftung: Mehr als 1.000 Todesopfer im Iran +++

04.03.2026, 15:20 Uhr

Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen mindestens 1.045 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien sowohl Zivilisten als auch Militärangehörige, berichteten iranische Medien übereinstimmend unter Berufung auf die staatliche Stiftung für Märtyrer und Veteranen. Bei der Organisation handelt es sich um eine staatlich finanzierte Stiftung, die seit ihrer Gründung Familien von im Krieg getöteten Menschen sowie Kriegsversehrten finanzielle und institutionelle Unterstützung gewährt. Sie veröffentlicht in Kriegszeiten auch Daten über Opfer.

+++ Viele wollen mit Privatjet aus Dubai ausfliegen+++

04.03.2026, 15:10 Uhr

Angesichts des Iran-Kriegs versuchen einige Menschen auch, mit gecharterten Privatjets aus der Golfregion herauszukommen. Man habe eine sehr hohe Zahl an Anfragen von Menschen erhalten, die Dubai schnell verlassen wollten, sagte der Charterflug-Anbieter Global Charter der Deutschen Presse-Agentur. Auch der Anbieter Jet-VIP sprach von einer gestiegenen Nachfrage nach spontanen Flügen seit Beginn der Spannungen am Golf. Nicht nur die üblichen Kunden, sondern auch Geschäftsreisende und Familien hätten sie kontaktiert, erzählte Unternehmenschef Altay Kula der dpa. Die Preise für solche Flüge seien dabei deutlich höher als normalerweise, hieß es von Global Charter.

+++ Iran feuert Raketen auf Stellungen kurdischer Gruppen +++

04.03.2026, 12:59 Uhr

Irans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge Stellungen kurdischer Gruppen im Irak mit Raketen angegriffen. In der autonomen kurdischen Region im Nordirak seien Hauptquartiere "separatistischer" Gruppen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die mächtigen Revolutionsgarden. Die Angriffe erfolgten demnach am Mittwochmorgen.

+++ IAEA: Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan +++

04.03.2026, 12:33 Uhr

Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, und es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

+++ Iran: Waffen und Devisen in Teheran sichergestellt +++

04.03.2026, 12:29 Uhr

Irans Geheimdienst hat in der Hauptstadt Teheran nach eigenen Angaben große Mengen an Waffen und Devisen beschlagnahmt. Bei einer nachrichtendienstlichen Operation seien Schnellfeuergewehre, Munition und Ausrüstung für städtische Gefechte sichergestellt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Zudem seien erhebliche Summen Euro- und Dollar-Bargeld sowie ein Starlink-Satellitenkommunikationsgerät gefunden worden. Die Hintermänner wurden festgenommen. Der Geheimdienst bezeichnete sie als "Söldner des amerikanisch-zionistischen Feindes". Nähere Angaben zu den Festgenommenen oder deren genauen Verbindungen machten die Behörden nicht.

+++ Kleriker im Iran fordert Geduld bei Wahl von Religionsführer +++

04.03.2026, 11:46 Uhr

Ein einflussreicher Geistlicher im Iran hat mit Blick auf die Wahl eines neuen Religionsführers um Geduld gebeten. Der Prediger Ahmad Chatami sagte in einem Interview mit dem Staatsfernsehen, dass nach der Tötung von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei keine Probleme bei der Führung des Landes herrschten. Bis zur Wahl eines neuen Religionsoberhauptes benötige das Land aber Zeit. "Jetzt herrscht Krieg, aber wir alle sind bemüht", sagte er.

+++ Libanons Armee nimmt Hisbollah-Mitglieder fest +++

04.03.2026, 11:44 Uhr

In einem beispiellosen Schritt hat die Armee im Libanon mit Kontrollen und Festnahmen mutmaßlicher Hisbollah-Mitglieder begonnen. 13 Mitglieder der schiitischen Organisation seien am Dienstag festgenommen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Justizkreisen. Die Armee habe sie an einem neu eingerichteten Straßen-Kontrollpunkt mit Waffen im Auto gestoppt. Die Armee kontrolliert Autos, die aus dem Süden in Richtung der Hauptstadt Beirut fahren. 

+++ Koalition setzt Taskforce zu Energiepreisen ein +++

04.03.2026, 11:38 Uhr

Die Koalitionsfraktionen im Bundestag nehmen die steigenden Preise für Sprit und Energie infolge des Iran-Krieges verstärkt in den Blick und setzen eine Arbeitsgruppe dazu ein. Darauf verständigten sich die Vorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) sowie CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Fraktionskreisen erfuhr. Ziel der Taskforce solle sein, im engen Austausch mit der Regierung die Entwicklung zu analysieren und Handlungsmöglichkeiten zu prüfen.

+++ Reiche: Öl und Gas nicht knapp - Krisenstab "aktiviert" +++

04.03.2026, 11:26 Uhr

Die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas ist nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche trotz des Angriffs der USA und Israels auf den Iran nicht gefährdet. "Wir sehen keine Knappheiten bei Öl", sagte die CDU-Politikerin am Rande der Münchner Handwerksmesse. "Im Gasmarkt sehen wir auch keine physischen Knappheiten."

Trotzdem bleibe die Lage unsicher. "Wir müssen beobachten, wie lange die Kriegshandlungen andauern und werden dann mit Krisenmechanismen, die wir selbstverständlich in unserem Portfolio haben und ziehen können, reagieren. Dazu ist aber jetzt kein Anlass." 

+++ Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zypern +++

04.03.2026, 11:05 Uhr

Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts aus dem Libanon hat Zypern seinen Luftraum vorübergehend geschlossen. Die Regierung gab kurz darauf Entwarnung: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt", erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis. 

+++ Irak: Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad +++

04.03.2026, 10:56 Uhr

Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.

+++ Spaniens Regierungschef antwortet Trump: "Nein zum Krieg" +++

04.03.2026, 10:45 Uhr

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem "Nein zum Krieg" auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die Gewalt müsse enden, "bevor es zu spät ist", sagte Sánchez. 

+++ Fraport: Mehrere Flüge aus Konfliktregion könnten ankommen +++

04.03.2026, 10:12 Uhr

Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs werden heute am Flughafen Frankfurt mehrere Flüge aus dem Nahen Osten erwartet. Man könne keine genauen Angaben machen und die Lage sei sehr volatil, sagte eine Sprecherin von Fraport, dem Flughafenbetreiber in Frankfurt. Derzeit zeichne sich aber ab, dass einige Flugbereiche wieder geöffnet seien. 

+++ Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke +++

04.03.2026, 09:48 Uhr

Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert. 

Wo Tanken bei uns in Hessen aktuell am günstigsten ist, zeigt Euch der FFH-Sprit-Spion.

 

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