Darmstadt in Dresden gefordert - Flutlichtspiel mit Top-Atmosphäre
„Dresden, Flutlicht-Spiel, das ist schon unter den Top 5-Stadionatmosphären, die es in Deutschland gibt." So blickt Lilien-Trainer Florian Kohfeldt auf das morgige Auswärtsspiel von Darmstadt 98 gegen Dynamo Dresden.
Das Team wird voraussichtlich von rund 900 Fans begleitet. Für das anstehende Spiel werden Matthias Bader, Bartosz Bialek, Fabian Nürnberger, sowie der gesperrte Marco Richter fehlen. Alle anderen Spieler sind für das Duell einsatzfähig.
Stärkere Mannschaft von Dresden nach Umstrukturierung
Über den Kontrahenten sagte Kohfeldt, dass sie ein unangenehmer Gegner seien. "Nach einer Umstrukturierung in der Winterpause, zu der ein neuer Sportdirektor und zahlreiche neue Spieler gehören, erwartet uns eine kämpferische und qualitativ verbesserte Mannschaft", so Kohfeldt weiter. Besonders hervor steche die Fähigkeit der Dresdner, sowohl defensiv stabil zu spielen als auch offensiv mit Flanken gefährlich zu werden. So ähnlich lautete auch das Urteil von Torwart Marcel Schuhen am FFH Mikro:
Defensive muss verbessert werden, um die starke Offensive von Dresden in den Griff zu bekommen
Über die schwächere Leistung bei Auswärtsspielen sagte der Lilien-Trainer: "Es ist uns manchmal ein Rätsel, warum wir auswärts anfälliger sind." Verbesserungsbedarf sehe er in der Verteidigung um die Strafraumgrenze und bei der Schussblockade. Die Offensive von Dynamo Dresden, die seit Anfang September nur in drei Spielen ohne Torerfolg blieb würdigte Kohfeldt mit folgenden Worten: “Ihr spielerischer Ansatz macht es schwer, sie zu pressen, und sie schaffen es, durch das hohe Risiko im Spielaufbau gefährliche Angriffssituationen zu kreieren.”
Besondere Atmosphäre in Dresden
Der Lilien-Trainer schwärmte außerdem über die außergewöhnliche Stadionatmosphäre bei einem Flutlichtspiel in Dresden: „Das ist Fußballromantik pur, ich liebe das und mich stachelt das unglaublich an.“
Streik im öffentlichen Nahverkehr in Dresden
Wichtiger Hinweis für alle Lilien-Fans: Es wird am Gästeeingang verlangt, dass alle Tickets in gedruckter Form vorliegen. Wegen eines Streiks im öffentlichen Nahverkehr in Dresden sollten Fans außerdem etwas mehr Zeit für die Anreise einplanen.