Betrunkener Geisterfahrer auf der A3: So wurde er gestoppt
2,31 Promille und Fahrverbot - Falschfahrer auf A3 bei Idstein gestoppt
Ein betrunkener Falschfahrer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag auf der A3 bei Idstein für Aufregung gesorgt.
Der 41-jährige Rumäne wurde letztendlich von der Polizei gestoppt und festgenommen, nachdem er die Autobahn entgegen der Fahrtrichtung befuhr.
Beginn der Falschfahrt
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar 2026, als der rumänische Fahrer auf dem Parkplatz Johannispfad zwischen dem Wiesbadener Kreuz und der Anschlussstelle Raunheim entgegen der Fahrtrichtung auf die A3 auffuhr. Verkehrsteilnehmer, die das Fahrzeug sahen, meldeten dies sofort der Polizei.
Erste Maßnahmen der Polizei
Eine erste Funkstreife versuchte, den Falschfahrer zu stoppen, indem Blaulicht eingesetzt und der rückwärtige Verkehr gewarnt wurde. Dennoch setzte der Fahrer seinen gefährlichen Kurs unvermindert fort und fuhr durch den Verkehr hindurch, obwohl er die Polizei bemerkt haben muss.
Stoppen des Fahrzeugs
Ein weiterer Versuch, den Fahrer zu stoppen, gelang schließlich bei Idstein. Hier schuf ein LKW-Fahrer mit seinem quer gestellten Sattelzug eine Barriere. Der Falschfahrer stoppte kurz vor dieser Barriere, wendete dann sein Fahrzeug und fuhr in korrekter Richtung weiter, bevor ihn mehrere Streifenwagen schließlich zum Anhalten zwangen.
Festnahme und Konsequenzen
Der 41-Jährige wurde von der Autobahnpolizei Wiesbaden festgenommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille. Zudem kam heraus, dass er in Deutschland bereits Fahrverbot hatte. Der Mann musste seinen rumänischen Führerschein abgeben, und es ist ihm auch sein Auto entzogen worden.
Zeugen gesucht
Die Polizei Wiesbaden hat bereits mehrere Geschädigte identifiziert, sucht jedoch noch nach weiteren Zeugen. Personen, die den Beginn der Falschfahrt gesehen haben oder dem Fahrzeug ausweichen mussten, werden gebeten, sich zu melden.