Rund 20 Tiere sterben im Feuer - Tragischer Scheunenbrand in Lohr am Main
Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, Esel und Ziegen befinden sich in einer Scheune in Unterfranken, als dort ein Brand ausbricht. Rund ein Viertel der kleineren Tiere überlebt das Feuer nicht.
Rund 20 Kleintiere sind bei einem Scheunenbrand in Unterfranken ums Leben gekommen. Neben den insgesamt rund 80 Kleintieren, darunter Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen, befanden sich Polizeiangaben zufolge auch Esel und Ziegen in dem Stall in Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart).
Eigentümer kommt mit leichten Verletzungen davon
Einen Großteil der Tiere konnte die Feuerwehr laut Polizei retten. Der 70-jährige Eigentümer der Scheune wurde bei dem Brand den Angaben nach leicht verletzt, er kam in ein Krankenhaus. Das Feuer war am Sonntagabend laut Polizei aus zunächst unklaren Gründen ausgebrochen. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen.
Rund 120 Einsatzkräfte vor Ort
Zuerst war das Feuer im Dachstuhl ausgebrochen. Durch das Eingreifen der Feuerwehr wurde eine Ausweitung des Brandes auf angrenzende Gebäude verhindert. Insgesamt seien rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rotem Kreuz sowie der Polizei im Einsatz gewesen, so die Pressemitteilung.
Hasen im Heulager gerettet
Die kalten Temperaturen erschwerten die Löscharbeiten, da das genutzte Wasser rasch gefror. Im weiteren Verlauf des Einsatzes mussten auch die Heulager geräumt werden, um weitere Glutnester ausfindig zu machen. Dabei konnten auch zahlreiche Hasen gerettet werden.
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