Unfall war nur der Anfang - Polizei macht Fund dank Fußspuren
Ein Unfall bei Glätte hat für zwei Männer auf der B456 ungeahnte Folgen: Weil ihr Audi mit Sommerreifen unterwegs war, landete er im Graben. Bei der Unfallaufnahme entdeckte die Polizei dann nicht nur Drogen, sondern auch eine verdächtige Spur in den Wald.
Der Audi mit französischer Zulassung war auf der Bundesstraße zwischen Grävenwiesbach und Weilmünster-Dietenhausen unterwegs. Bei winterglatten Verhältnissen verlor der Fahrer die Kontrolle, da der Wagen laut Polizei nur mit Sommerreifen ausgestattet war.
Fahrer ohne Führerschein und unter Drogen
Als die Beamten den Unfall aufnahmen, stellten sie schnell weitere Verstöße fest. Der Fahrer stand den Angaben zufolge unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Zudem besaß er gar keine gültige Fahrerlaubnis.
Verdächtige Spuren im Wald
Doch damit nicht genug: Den Polizisten fielen Fußspuren auf, die vom Unfallwagen wegführten. Sie gingen etwa 15 Meter in den angrenzenden Wald hinein und führten wieder zurück zur Straße.
Waffenversteck hinterm Baum
Die Beamten folgten der Fährte und wurden fündig. Hinter einem Baum lag eine Plastiktüte mit drei scharfen, aber ungeladenen Handfeuerwaffen des Kalibers 9mm. Die beiden 19 und 26 Jahre alten Insassen wurden daraufhin sofort festgenommen.
Ermittlungen laufen
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen, Hinweise auf bereits begangene Straftaten mit den Waffen gibt es laut Polizei aktuell nicht. Die Männer kamen nach einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Sie müssen sich nun aber wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und diverser Verkehrsdelikte verantworten.