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Umfrage in Hessen: CDU verliert, SPD und AfD legen zu

Sonntagsfrage in Hessen - CDU verliert, SPD und AfD legen zu

Umfrage hr-Hessentrend
© Arne Dedert/dpa

Seit zwei Jahren führen Ministerpräsident Boris Rhein (CDU / re.) und sein Stellvertreter Kaweh Mansoori (SPD) eine Koalition in Hessen. (Archivbild)

Bildung beschäftigt die Menschen in Hessen am meisten – Migration verliert an Bedeutung. Was der aktuelle Hessentrend sonst noch zeigt.

Nach zwei Jahren gemeinsamer Regierungszeit mit der SPD verliert die CDU in einer aktuellen Umfrage deutlich an Zustimmung, während der Koalitionspartner zulegen kann. Laut dem hr-Hessentrend sackt die CDU von Ministerpräsident Boris Rhein um vier Prozentpunkte ab, der Juniorpartner SPD hingegen gewinnt drei Prozentpunkte. 

Die CDU bliebe zwar weiterhin mit Abstand stärkste Kraft im Land, käme aber nur noch auf 32 Prozent nach 36 Prozent beim vergangenen Hessentrend und 34,6-Prozent bei der Landtagswahl im Oktober 2023. 

Die Sozialdemokraten würden dagegen laut der Umfrage auf 16 Prozent aufholen, das wären drei Prozentpunkte mehr als beim vergangenen Hessentrend und auch ein Zuwachs gegenüber ihrem Wahlergebnis von 15,1 Prozent. Die SPD läge damit vor den Grünen, die bei 14 Prozent bleiben.

AfD zweitstärkste Kraft

In Hessen hatte die CDU in der vorherigen Legislaturperiode zusammen mit den Grünen regiert, nach der Landtagswahl 2023 aber stattdessen die SPD als Juniorpartnerin gewählt. 

Zweitstärkste Kraft im Land bliebe indessen die AfD. Mit 20 Prozent läge die Partei klar über ihrem Wahlergebnis von 18,4 Prozent. Die FDP als kleinste Oppositionspartei im Landtag würde laut der Umfrage den Wiedereinzug mit 3 Prozent verpassen. Vertreten im Landtag wäre hingegen wieder die Linke - mit 6 Prozent.

Inhaltlich benennen 29 Prozent der Hessen nach dem Ergebnis des Hessentrends Bildung und Schule als drängendstes Problem. Die Migration tritt deutlich in den Hintergrund. Sie ist nur noch für 11 Prozent der Hessen das drängendste Thema.

1.148 Wahlberechtigte befragt

Die nächste Landtagswahl ist 2028 geplant. Für den hr-Hessentrend hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap vom 26. bis 29. Januar 1.148 Wahlberechtigte befragt und die Ergebnisse auf ganze Prozentwerte gerundet. Sie gilt damit als repräsentativ. Die Schwankungsbreiten können zwischen einem und drei Prozentpunkten betragen.

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