A7-Thalaubachbrücke gesprengt - Video vom großen Rumms
Pünktlich um elf Uhr war es so weit: Die zwei alten Brückenteile der A7-Talbrücke Thalaubach bei Eichenzell-Döllbach wurden gesprengt. Etwa 8000 Tonnen Material sind dabei zu Boden gestürzt, tausende Menschen haben zugeschaut.
Um kurz vor elf Uhr hat es einen sogenannten Vergrämungsknall geben, um Tiere aus dem Gefahrenbereich zu verscheuchen. Um Punkt elf Uhr ist dann zunächst das erste alte Brückenbauwerk (Fahrtrichtung Süd) gesprengt worden, drei Sekunden später das zweite (Fahrtrichtung Nord).
Public Viewings mit tausenden Menschen
Das Ereignis hat viele Menschen angelockt. Sowohl die Freiwillige Feuerwehr Döllbach, als auch der Burschenverein Thalau hat zum gemeinsamen Brücken-Sprengung-Gucken eingeladen. Die Feuerwehr hat die Schaulustigen zum Aussichtspunkt an der K69 oberhalb von Döllbach, in Richtung Buchenberg eingeladen. Die Burschen in Thalau luden auf der anderen Seite der Brücke zu ihrem Aussichtspunkt ein. Dieser liege direkt am Rand des Sicherheitsradius.
Sicherheitsvorkehrungen
Rund um die Brücke wurde ein 300-Meter-Sicherheisradius eingerichtet. Vor der Sprengung ist unter anderem mit Drohnen überprüft worden, dass sich niemand mehr in der Gefahrenzone aufhält.
Wochenlange Vorbereitungen
Bereits seit einigen Wochen ist die unter der Brücke durchführende B279 gesperrt worden. Ein riesiges Sandbett soll sie vor Schäden durch herabstürzende Teile schützen und zugleich dafür sorgen, dass der bereits fertige neue Brückenteil nicht durch Erschütterungen beschädigt wird.
Platz für neues Brückenteil
Dort, wo die beiden alten Brückenteile standen, soll dann alsbald mit dem Bau des zweiten neuen Teilbauwerks begonnen werden. Das erste ist bereits im vergangenen August in Betrieb genommen worden. Über dieses läuft der Verkehr seitdem in beiden Richtungen.