Süßer Nachwuchs in Zoos und Tierparks!
Neugeborene Tiere im FFH-Land! - Leuchtende Kinderaugen im Zoo
Im FFH-Land kamen auch 2026 wieder besonders schnuckelige Tiere auf die Welt! Wir haben für euch die süßesten Fotos gesammelt und erzählen euch alles, was ihr über die jungen Stars wissen müsst.
Zoo Frankfurt
Baumkänguru Aluna hatte eigentlich schon im Juni 2025 Nachwuchs bekommen. Doch erst seit Anfang dieses Jahres schaut ein kleines Köpfchen aus ihrer Bauchtasche. Bis sich Baumkänguru-Babys heraustrauen, dauert es nochmal 240 bis 300 Tage! Es wird also noch ein wenig zeit vergehen, bis ihr das kleine Goodfellow-Baumkänguru im Freien herumhüpfen sehen könnt. Die besten Chancen dafür habt ihr am frühen Abend, denn diese Känguru-Art ist eigentlich nachtaktiv.
Goodfellows leben eigentlich hoch oben im Regenwald
Nur 50 Kängurus dieser Art leben weltweit in Zoos - in der Natur erklimmen sie die Baumgipfel im Regenwald von Papua-Neuguinea. Doch dort kämpfen sie seit Jahren um ihren Lebensraum, der vor allem durch die Waldrodung für den Kaffeeanbau immer kleiner wird. Deshalb beteiligt sich der Frankfurter Zoo seit 1990 mit fünf weiteren Zoos am Europäischen Erhaltungszucht-Programm EEP.
Opel-Zoo Frankfurt
Erst wenige Wochen ist es her, dass „Mumbi" im Kronberger Opel-Zoo geboren wurde. Die Netzgiraffe war ganze 15 Monate im Bauch ihrer Mutter Maja! Sie hat denselben Vater wie ihre Schwester Kianga, die knapp ein Jahr älter ist und das neue Familienmitglied schon neugierig beobachtet. Sobald der Frühling richtig eingekehrt ist, könnt ihr die beiden hübschen Giraffen draußen zwischen Zebras, Gnus und Impalas spielen sehen.
Netzgiraffen sind eine besonders gefährdete Art
In Afrika gibt es aktuell nur noch circa 21.000 Netzgiraffen. Damit die Art nicht ausstirbt, nimmt der Opel-Zoo am „Ex-situ"-Programm teil und unterstützt Projekte zur Erhaltung ihres natürlichen Lebensraumes. In Kronberg können die Giraffen, die normalerweise in der Savanne oder Grassteppe leben, geschützt aufwachsen.
Alte Fasanerie Hanau
Kurz vor Ostern sind die ersten Muffellämmer im Wildpark “Alte Fasanerie” in Hanau zur Welt gekommen, die schon fleißig ihre Umgebung erkunden. Und es sind noch mehr Lämmer auf dem Weg. „Die Geburt unserer ersten Lämmer ist jedes Jahr ein Höhepunkt im Frühling“, freut sich Wildparkleiter Sebastian Brandenburg.
Wildgehege Herborn
Auch das Wildgehege Herborn freut sich über kleine Mufflons. Vier kleine Lämmer tollen dort durchs Gehege. Außerdem erwartet das Wildgehege in den nächsten Wochen noch Nachwuchs beim Dam- und Rotwild.
Luisenpark Mannheim
Im Mannheimer Luisenpark staunten die Tierpfleger des Südamerika-Reviers nicht schlecht, als sie am 3. Februar 2026 in die süßen Augen von gleich drei neugeborenen Goldkopf-Löwenäffchen schauten! Normalerweise werfen Mütter dieser kleinen, geselligen Affen mit goldener Mähne, nur ein bis zwei Junge. Sie sind gerne in Gruppen unterwegs und verbringen viel Zeit mit Streifzügen durch ihr Territorium, auf der Suche nach frischem Obst.
Älterer Bruder wird zum Vorbild für die Äffchen
„Für mein Team ist das eine tolle Bestätigung. Im ersten Jahr kam schon ein kleines Männchen zur Welt - heute der große Bruder, der jetzt bei der Erziehung seiner Drillingsgeschwister hilft", erzählt Christine Krämer - die leitende Zoologin im Mannheimer Luisenpark. Wichtig sei ihnen, dass sich die Tiere wohlfühlen. Deshalb gibt es in dem bepflanzten Gehege der Äffchen jede Menge Klettermöglichkeiten und eine Wasserstelle.
Süße Zicklein mit kuscheligem Fell
Ganz in der Nähe, auf dem Bauernhof im Luisenpark gibt es ebenfalls Nachwuchs! Flauschiges, weißes Fell haben die beiden Göinge-Ziegen aus Mannheim. Am 10. März sahen die Zwillinge zum ersten Mal das Tageslicht. Nun gibt es für alle, denen der Weg zu ihren jungen Artgenossen im Herzogenriedpark auf der anderen Seite des Neckars zu weit ist, also auch im Luisenpark junge Ziegenböcke zu sehen! Inzwischen haben sie sich an die aufgeregt winkenden Kinder gewöhnt und genießen die Aufmerksamkeit der jungen Stadtpark-Besucher.
Zoo Heidelberg
Schon im Dezember 2025 brachte Tiger-Mama Karis die zwei Schwestern Sari und Raya zur Welt. Sie auseinanderzuhalten dürfte euch ziemlich schwerfallen. Denn obwohl das Fell bei allen Tigern einzigartig ist, ähnlich wie der Fingerabdruck bei Menschen, sind diese Feinheiten aus der Ferne schwer zu erkennen. Die Leiterin des Raubtierreviers, Bianca Weißbarth, verrät euch, wie ihr beim nächsten Zoo-Besuch trotzdem erkennt, wer vor euch durchs Gehege spaziert: „Raya verhält sich eher ruhig und zurückhaltend, während Sari die Temperamentvolle von den beiden ist." Wie so oft geht es also um den Charakter und nicht um das Aussehen.
Besucher stimmten ab: endlich haben die Tigerschwestern aus Heidelberg eigene Namen
Über 3000 Menschen nahmen an der Namensabstimmung des Zoos teil. „Sari" und „Raya" bedeuten auf Indonesisch „Wesen" und „großartig". Die Namen sollen an ihre Herkunft aus Sumatra erinnern. Auf der indonesischen Insel leben nur noch knapp 400 Tiger dieser Art in freier Wildbahn. Sari und Raya aus Heidelberg sind zum Glück in Sicherheit und gesund. „Sie haben inzwischen ihre zweite Impfung erhalten und zeigen sich neugierig und aktiv", berichtet Zoo-Tierärztin Dr. Barbara Bach.
Sieben lebensfrohe Ferkelchen
In Heidelberg könnt ihr nun auch sieben junge Ferkel durch den Matsch flitzen sehen. Bei gutem Wetter toben sie besonders gerne, während die Älteren faul in der Sonne liegen. Die Rotbunten Husumer Schweine haben ein besonders schönes geflecktes Fell. Ursprünglich war dies eine Haustierrasse, heute sind sie ebenfalls vom Aussterben bedroht.
Am 1. März kamen zwei Jungtiere der Asiatischen Goldkatze auf die Welt. Bisher gab es nur sechs Tiere der Art in ganz Europa und sie gilt als stark gefährdet. Die Kitten Samin und Mirza haben nach ihrer Geburt gerade einmal 150 Gramm gewogen und werden bald in Heidelberg zu sehen sein.