Hessen kommt glimpflich davon - Unwetter-Lage bleibt weiter angespannt
Gewitter sind am Abend durchs Land gezogen, Hessen ist aber nochmal glimpflich davongekommen. Besonders getroffen haben die Unwetter Nordrhein-Westfahlen und Teile Niedersachsens.
Entwarnung gibt es aber noch nicht. Bis Anfang der kommenden Woche bleibt es wechselhaft und gewittrig.
Viele umgestürzte Bäume in Nordhessen
In der Nacht zum Samstag sind Unwetter mit Starkregen, Hagel und Wind über den Nordwesten Deutschlands gezogen. Betroffen waren auch Teile von Nord- und Mittelhessen. Die Polizei meldete etwa 30 Unwetter-Einsätze in Nordhessen, meist wegen umgestürzter Bäume.
Straße in Marburg unterspült
In Marburg hat starker Regen die Graf-von-Stauffenberg-Straße unterspült. Das hat die Polizei auf FFH-Nachfrage mitgeteilt. Dadurch ist ein großes Loch in der Straße entstanden, sie musste gesperrt werden, sagte ein Sprecher. Verletzte gab es durch die Unwetter in Hessen zum Glück nicht.
Wie wird das Wetter in den nächsten Tagen?
Bei Höchsttemperaturen von bis zu 32 Grad bleibt es in Hessen häufig niederschlagsfrei. In einzelnen Landesteilen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aber auch Schauer und Gewitter möglich. Unwetter durch Starkregen schließen die Meteorologen gebietsweise nicht aus.
Am Sonntag ist es laut DWD wechselnd, teils stark bewölkt mit Schauern und örtlichen Gewittern. Lokal sei dann unwetterartiger Starkregen nicht ausgeschlossen.