Opel-Investition: Astra wird weiter in Rüsselsheim gebaut
Aufatmen in der Opel-Stadt - Astra wird weiter in Rüsselsheim gebaut
Aufatmen in der Autobauer-Stadt: Die nächste Generation des Opel Astra wird auch in Zukunft an ihrem Heimatstandort in Rüsselsheim gebaut. Die Entscheidung des Mutterkonzerns sichert örtliche Arbeitsplätze und bringt weitere Millioneninvestitionen mit sich.
Der Rüsselsheimer Autobauer plant bis zum Jahr 2030 die Einführung von mindestens vier neuen Modellen. Das gab Opel-Chef Florian Huettl jetzt bekannt.
Bekenntnis zum Heimatstandort
Für Rüsselsheim ist die Vergabe ein wichtiges Signal. Die Produktion bleibe damit in unmittelbarer Nachbarschaft zur künftigen, hochmodernen Unternehmenszentrale, dem sogenannten „grEEn-campus“, heißt es von Opel. Insgesamt investieren Opel und Stellantis den Angaben zufolge aktuell mehr als eine Milliarde Euro in laufende Projekte in Deutschland.
Weitere Modelle in der Pipeline
Neben dem Astra soll auch der Kleinwagen-Bestseller Corsa in die nächste Generation gehen. Beide Fahrzeuge werden laut Stellantis künftig eine wichtige Rolle für bezahlbare Elektromobilität spielen. Zudem ist ein komplett neues SUV-Modell geplant. Dieses wird zwar in Rüsselsheim entworfen, soll aber in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Partner entwickelt und künftig in Spanien gebaut werden.
Erleichterung im Rathaus
In der Rüsselsheimer Politik sorgt die Produktionszusage für den Astra derweil für große Freude. Oberbürgermeister Patrick Burghardt sprach von einer lang ersehnten Nachricht für die Stadt. Die Entscheidung stärke Rüsselsheim als Automobilstandort und sichere die Arbeitsplätze der Belegschaft.
Ein Lichtblick für Hessen
Auch die hessische Landesregierung zeigt sich erleichtert. Laut Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori sei die Zusage nach vielen Hiobsbotschaften für die Beschäftigten in den vergangenen Jahren ein dringend benötigter Lichtblick. Dass der Astra weiterhin in Hessen entwickelt und gebaut wird, stärke den gesamten Industriestandort nachhaltig.