Blitzeinschlag auf Sportfest - 9 Menschen in Baden-Württemberg verletzt
Während eines Sportfests in Baden-Württemberg zieht ein Unwetter auf – dann schlägt ein Blitz ein. Neun Menschen werden verletzt, einer davon schwer. Sechs von ihnen kommen ins Krankenhaus.
Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfests im baden-württembergischen Rastatt sind neun Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Unter den Verletzten befindet sich ein 13-jähriger Jugendlicher, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Sechs von ihnen kamen in ein Krankenhaus, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Im Zuge des Handballfests zelteten in der Nacht mehrere Menschen auf einem Sportplatz im Stadtteil Niederbühl, als ein starkes Unwetter über die Region zog.
Über die Schwere der Verletzungen lagen zunächst keine Details vor. In Lebensgefahr schwebt den Angaben nach jedoch niemand.
Während des Unwetters schlug ein weiterer Blitz in Münsingen im Landkreis Reutlingen ein und verletzte eine Frau leicht. Sie war laut Polizei im Stadtteil Dottingen auf einem Sportplatz unterwegs gewesen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus.
Wo es am Samstag (20.06.) noch gewittern könnte
Schwüle Hitze macht den Menschen in Hessen weiterhin zu schaffen. Wo es gewittert, können Starkregen, größere Hagelkörner und schwere Sturmböen auch für Unwetter sorgen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach ankündigte. Bis zum Abend sei eine "starke bis extreme", am Abend noch immer eine hohe Wärmebelastung zu erwarten.
Vor allem in den frühen Morgenstunden des Sonntags (21.06.) - dem kalendarischen Sommeranfang - lebten die Gewitter von Westen her auf. Bis zum Mittag ziehen sie in den Norden des Bundeslandes und dann schwächen sie sich allmählich Richtung Osten ab.
Beim Public Viewing auf Gewitter mit Sturmböen achten
Public Viewing im Freien beim zweiten Vorrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM ab 22.00 Uhr gegen die Elfenbeinküste ist nach der Vorhersage weitestgehend möglich. Allerdings könnten am späteren Abend von Westen her bereits Gewitter aufziehen - begleitet von Sturmböen. Im Laufe des Sonntags ziehen diese Gewitter unter allmählicher Abschwächung östlich ab.